Infektionsforschung

Daten und Fakten
Weltweit stellen Infektionskrankheiten zusammen mit den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache dar. Auch für die westlichen Industrieländer sind Krankheiten wie Hepatitis, Tuberkulose, AIDS sowie neu auftretende Erreger und Erregerformen eine Bedrohung. Die Antibiotikaresistenz von Bakterien, zunehmende Impfmüdigkeit und Fernreisen fördern die Ausbreitung von Infektionskrankheiten rund um den Globus. Zudem haben Forscher erkannt, dass ursächliche Zusammenhänge zwischen Infektionen und bestimmten Krebsarten, dem Magengeschwür und der Arteriosklerose bestehen. Bei mehr Krankheiten als bisher angenommen spielen Infektionen also eine wichtige Rolle.

Was tut das BMBF?
Die Infektionsforschung bildet einen langjährigen Schwerpunkt der Förderaktivitäten des BMBF in der Gesundheitsforschung. Schon seit 1981 ist das BMBF auf diesem Gebiet aktiv. Seit 1999 hat das BMBF durch die Förderung von Kompetenznetzen die klinische Forschung im Bereich der Infektionsforschung vorangetrieben. Insbesonderes Anliegen des BMBF ist es außerdem, die Klinische Infektiologie an deutschen Hochschulkliniken zu implementieren. Weiterhin werden zur Zeit verschiedene Verbünde zu Zoonosen und zur natürlichen Empfänglichkeit und Resistenz gefördert.
Die aktuellste Förderinitiative des BMBF ist der Aufbau eines Deutschen Zentrums für Infektionsforschung.
Im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) werden im Förderschwerpunkt NGFN-plus zwei Verbünde zu nicht-protein-kodierenden RNAs bei Infektionen für zusammen 7,7 Mio. Euro von 2008 bis 2013 gefördert. Ziel der Förderung ist es, die vorhandenen Forschungspotenziale zu bündeln und so zu unterstützen, dass der wissenschaftliche Erkenntnisfortschritt den Patienten in der Versorgung rasch zugute kommt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse sollen gezielt in therapeutische und diagnostische Maßnahmen umgesetzt werden.
Auf europäischer Ebene ist das BMBF seit 2011 Partner des ERA-NETs "HIVERA", das die Forschungsaktivitäten der beteiligten europäischen Länder im Bereich der HIV-Infektion koordinieren soll.


Konkrete Beispiele
Kompetenznetze in der Medizin zu infektiösen und entzündlichen Erkrankungen
Um den Transfer der Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Forschung und letztendlich in die Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern, fördert das BMBF seit 1999 die Kompetenznetze in der Medizin. Derzeit arbeiten sechs Kompetenznetze zu infektiösen und entzündlichen Erkrankungen:

- chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (KN CED),
- Rheuma,
- Ambulant erworbene Pneumonie (CAPNetz),
- Hepatitis (Hep-Net),
- HIV/AIDS und 
- Sepsis.

Diese Kompetenznetze werden über maximal acht Jahre hinweg mit insgesamt 83 Mio. Euro gefördert. Danach sollen sie aus eigener Kraft und durch die Einwerbung von Forschungsmitteln ihre Arbeit fortsetzen. Dies geschieht z. B. im Rahmen der Deutschen Leberstiftung und der CAPNETZ Stiftung.

Grippe - neue Erreger breiten sich aus
Vor ein paar Jahren war  der Vogelgrippe-Virus H5N1 Anlass zur Furcht vor einer bedrohlichen weltweiten Grippe-Epidemie. Jetzt breitet sich der  neue Influenza Subtyp H1NI weltweit aus.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das neue Virus als gesundheitliches Risiko von internationaler Bedeutung eingestuft und am 29. April 2009 die pandemische Warnphase fünf ausgerufen. Phase fünf wird charakterisiert durch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Virus in mindestens zwei Staaten einer WHO-Region.
Um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, hat sich im Auftrag der Bundesregierung das Robert Koch-Institut gemeinsam mit Bund und Ländern auf diese Situation vorbereitet und einen nationalen Pandemieplan entwickelt. Das Robert Koch-Institut stellt aktuelle Informationen zur neuen Grippe auf ihrer Internetseite (www.rki.de) zur Verfügung.

Diese Ereignisse zeigen eindringlich, dass immer wieder neue Erreger entstehen. Insbesondere durch das Übertragen der Erreger vom Tier auf den Menschen (Zoonosen). Für die Erforschung dieser Krankheiten hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt (siehe auch Forschungsvereinbarung zu Zoonosen).
Gefördert wird auch der Verbund FLURESEARCHNET in dem erstmals auf dem Gebiet der Influenzaforschung die nationalen Experten aus der Human- und Veterinärmedizin an Universitäten und Bundesinstituten zusammenarbeiten. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, das Gefährdungspotenzial für Tier und Mensch abzuschätzen und neue Möglichkeiten für die, Prävention und Therapie von Grippe-Infektionen beim Menschen und in Nutztieren zu entwickeln. Die Forschung an Schweine-Influenza-Viren ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Arbeiten.
Um die Forschung wirksam zu unterstützen und voranzutreiben, fördert das BMBF seit Anfang 2009 eine nationale Forschungsplattform für Zoonosen (www.zoonosen.net). Durch die Etablierung dieser nationalen Forschungsplattform für Zoonosen soll ein Netzwerk geschaffen werden, das schnell funktionsfähige, flexible und nachhaltige Lösungen für die Erforschung, Prävention und Bekämpfung von zoonotischen Infektionskrankheiten entwickelt und gemeinsam mit den entsprechenden Institutionen umzusetzen vermag.

Forschungsvereinbarung Zoonosen

Das Bundeskabinett hat am 22. März 2006 eine Forschungsvereinbarung zu Krankheiten beschlossen, die von Tieren auf Menschen übertragbar sind (Zoonosen). Beteiligt sind BMBF, BMELV und BMG. Durch verbesserte Zusammenarbeit von Veterinärmedizinern und Humanmedizinern soll die Übertragung von Erregern vom Tier auf den Menschen intensiver erforscht werden. Im Forschungs-Sofortprogramm "Influenza" des Bundes sollen die Wissenslücken zur H5N1-Geflügelpest und zur Pandemiegefahr geschlossen werden. Zudem soll das Programm neue Bekämpfungsstrategien für die Geflügelpest ermöglichen. Das Finanzvolumen der Vereinbarung beträgt 60 Millionen Euro für vier Jahre.
Das BMBF fördert seit Mitte 2007 zunächst für drei Jahre neun interdisziplinäre Forschungsverbünde mit insgesamt 23 Mio. Euro zur Erforschung der Transmission der Infektion vom Tier auf den Menschen. Im Mittelpunkt der Verbünde stehen diese zoonotischen Erreger bzw. Infektionskrankheiten: Toxoplasmose, Paratuberkulose (Mycobacterium avium subspec. paratuberculosis), SARS-Corona-Virus, Arboviren, Q-Fieber (Coxiellen), Botulismus (Clostridium botulinum), Chlamydien, Influenza-Viren und Erreger von Lebensmittelinfektionen (Salmonellen, Campylobacter, E. coli).
Als Ergebnis einer Zwischenbegutachtung der neun Forschungsverbünde Ende 2009 werden sieben Verbünde nochmals für weitere drei Jahre gefördert.
Außerdem werden seit Herbst 2010 vier neue Zoonosen-Verbünde für drei Jahre gefördert. Davon werden zwei zum Thema Transmission der Bakterien mit Antibiotika-Resistenz (MRSA  sowie ESBL-produzierenden und Fluoro-Chinolon-resistenten Enterobactereaceae ) vom Tier auf den Menschen gefördert. Damit leistet das BMBF einen Beitrag zur Umsetzung der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Gesundheit (BMG) und für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft (BMELV).
Zwei weitere Verbünde widmen sich dem Thema vernachlässigte zoonotische Infektionen, nämlich Infektionen mit Lyssaviren und Vibrionen.

Zur Koordination und Vernetzung der Zusammenarbeit der Forschung zu zoonotischen Infektionskrankheiten in Deutschland sowie zur Förderung der breiten horizontalen Vernetzung der Human- und Veterinärmedizin fördert das BMBF seit dem 1.1.2009 für zunächst drei Jahre mit 1,5 Mio. Euro die Einrichtung einer Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen (www.zoonosen.net). Die Geschäftsstelle ist an drei Standorten angesiedelt: TMF e.V.in Berlin, Institut für Virologie der Uni Münster und FLI auf der Insel Riems. Im Rahmen der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen stehen zusätzlich insgesamt 1,5 Mio. Euro für die Vergabe von Pilot- und Querschnittsprojekten zur Verfügung.

Seit 2007 findet jährlich im Herbst in Berlin das Zoonosen-Symposium zur  Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Human- und Veterinärmedizin statt.

Forschungsnetze zu Empfänglichkeit und Resistenz gegenüber Infektionen

Die Aufklärung der molekularen und zellulären Mechanismen der Erreger-Wirt-Interaktion ist weit fortgeschritten. Allerdings ist erst in jüngster Zeit klar geworden, welche Bedeutung die körpereigene, natürliche Resistenz gegenüber eindringenden Mikroorganismen für die Empfänglichkeit gegenüber Infektionskrankheiten und ihren Verlauf besitzt. Die natürliche Resistenz ergibt sich aus dem komplexen Zusammenwirken verschiedener Komponenten wie dem angeborenen Immunsystem, von körpereigenen, Resistenz vermittelnden Proteinen sowie der organspezifischen Zusammensetzung der bakteriellen Mikroflora. Durch die erweiterten Erkenntnisse in diesem Bereich bieten sich neue Ansatzpunkte für die krankheitsbezogene Forschung zu wichtigen Infektionskrankheiten. Zudem bietet sich die Chance, die natürliche Resistenz gegenüber Infektionskrankheiten gezielt beeinflussen und neue Therapiestrategien unter Ausnutzung von Komponenten der natürlichen Resistenz entwickeln zu können.

Für insgesamt 32 Millionen Euro werden seit 2007 fünf interdisziplinäre Verbünde für drei bzw. sechs Jahre gefördert. Das Themenspektrum umfasst Tuberkulose, Staphylococcus aureus-Infektionen der Haut, Magen-Darm-Infektionen, Hepatitis C und Sepsis.

Klinische Infektiologie/Klinische Forschergruppen

Um den Aufbau der klinischen Infektiologie in Universitätskliniken zu unterstützen, hat das BMBF in der 1. Runde bereits seit 2000 zwei klinische Forschergruppen, in Regensburg und Freiburg, für insgesamt acht Jahre mit 5,8 Mio. Euro gefördert. An beiden Universitäten wurden die C3-Professuren für klinische Infektiologie langfristig besetzt, so dass hier neue und über die Projektförderung hinausreichende Kompetenzen für die klinisch-infektiologische Forschung in Deutschland entstanden sind.
2005 wurde eine weitere Bekanntmachung veröffentlicht. Ab 2007 werden drei weitere Klinische Forschergruppen in Gießen, Köln und Ulm für zunächst drei Jahre mit 5,6 Mio. Euro gefördert. Während sich die Klinische Forschergruppe Gießen schwerpunktmäßig mit der Pneumonie beschäftigt, stehen in Köln und Ulm Infektionen beim immunsupprimierten Patienten im Vordergrund, z. B. AIDS. Seit 2010 werden die beiden Klinischen Forschergruppen Gießen und Köln für weitere drei Jahre mit insgesamt 3,7 Mio. Euro gefördert.
In Jena wird bis Ende 2011 die Planungsphase für den Neuaufbau einer Klinischen Forschergruppe für Klinische Infektiologie gefördert. Die Professorenstelle für Klinische Infektiologie in Jena ist bereits besetzt.
 
Impfstoff-Initiative des BMBF
Durch die Impfstoff-Initiative des BMBF soll der schnelle Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die industrielle Produktion neuer Impfstoffe ermöglicht werden. Vor der Markteinführung eines neuen Impfstoffs sind aufwendige Forschungen und insbesondere umfangreiche klinische Studien notwendig, die frühzeitig in die Weiterentwicklung durch pharmazeutische Unternehmen überführt werden sollen. Im ersten Schritt wurde zur Impfstoff-Initiative eine Landkarte der Impfstoff-Forschung mit den dazugehörigen Plattformtechnologien in Deutschland erstellt. Seit April 2001 fördert das BMBF außerdem eine Managementstruktur, die gezielt die produktorientierte Weiterentwicklung vorhandener Impfstoffkandidaten vorantreiben soll. Derzeit sind drei Impfstoffkandidaten (gegen Tuberkulose, humanes Cytomegalovirus und Prostatakrebs) und ein Immunmodulator, IFN-ß (für die Indikation Multiple Sklerose) in der Entwicklung. Die Laufzeit des Vorhabens wurde bis 2011 verlängert.

Genomnetz "Infektion und Entzündung" (NGFN)
Im krankheitsorientierten Genomnetz "Infektion und Entzündung" stehen die Reaktionen des menschlichen Organismus auf Infektionen mit verschiedenen Erregern im Mittelpunkt des Interesses. Die Erforschung dieser Mechanismen bedient sich der funktionellen Genomik. Bearbeitet werden Fragen zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Autoimmunphänomenen und Infektionskrankheiten. Aus den Mitteln des BMBF wurden zur funktionellen Genomforschung bei Infektionen und Entzündungen bis Mitte 2009 rund 37 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Forschungsverbünde NGFN-plus: RNomics und miRNAs bei Infektionskrankheiten
In zwei Verbünden wird die Rolle von regulatorischen RNAs sowohl des Wirtes als auch der Krankheitserreger bei der Pathogenese von Infektionskrankheiten untersucht. Im Fokus stehen unter anderem Herpesviren, Bakterien und eukaryontische Parasiten. Ziel ist die Ausnutzung der Regulationsmechanismen für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien. Das BMBF stellte zunächst 4,6 Mio. Euro für drei Jahre zur Verfügung; nach erfolgreicher Zwischenevaluation wird die Förderung um weitere zwei Jahre verlängert werden.

Forschungsverbund NGFN-transfer: Im Verbund Anti-Malaria-Verbindungen wird ab 2008 in drei Jahren für ca. 2 Mio. Euro ein existierender Prototyp zur Identifizierung und Validierung von prophylaktisch wirkenden Anti-Malaria-Wirkstoffen weiterentwickelt. Der Ansatz zur Intervention richtet sich darauf, den ersten Schritt der Malaria-Infektion zu blockieren: das Eindringen der Plasmodium-Sporozyten in die Leberzellen des Wirts.

Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung
Mit der Bildung eines Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) sollen die leistungsstärksten deutschen Einrichtungen der Infektionsforschung zusammengeführt werden, um ihre Arbeit aufeinander abzustimmen und die Bevölkerung wirksamer vor bakteriellen, viralen, parasitären und durch Pilze verursachten Infektionskrankheiten zu schützen. Insbesondere sollen schwere lebensbedrohliche Infektionen oder Krankenhausinfektionen wirksamer bekämpft und die Verbreitung von therapieresistenten Erregern eingedämmt werden. Aber auch global bedeutende Infektionen sowie vernachlässigte und armutsassoziierte Infektionskrankheiten sollen erforscht werden.
Aufgabe des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung ist es, aufbauend auf einer starken Grundlagenforschung und einer leistungsfähigen klinischen und epidemiologischen Forschung kontinuierlich innovative frühe klinische Studien aufzusetzen und durchzuführen, die Einführung neuer klinischer Ansätze zu analysieren und deren Wirksamkeit und Nutzen in der Versorgung zu überprüfen.
Als Ergebnis der Begutachtung des Gesamtkonzeptes der sieben ausgewählten Standorte im April 2011 wird das DZIF ab 2011 gefördert.

ERA-Net HIVERA
HIV stellt Europa immer noch vor eine große Herausforderung, da die Virusinfektion in einigen europäischen Ländern dramatisch zunimmt, während sie in anderen Staaten durch erfolgreiche Interventionen des Gesundheitssystems besser kontrolliert und versorgt und damit fast mit einer chronischen Erkrankung verglichen werden kann.
Im Verbund mit Forschungsförderorganisationen und Ministerien aus sieben weiteren europäischen Staaten ist BMBF in einem ERA-Netz (www.HIVERA.eu) angetreten, die Forschung an drängenden Fragen zur HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung im Rahmen gemeinsamer europäischer und interdisziplinär ausgerichteter Förderaufrufe zu unterstützen. Teilprojekte eines Forschungsvorhabens innerhalb eines europäischen Verbundes werden durch den jeweils verantwortlichen nationalen Förderer nach erfolgreicher Begutachtung für einen bestimmten Zeitraum finanziert werden. Maßnahmen zur Prävention der Infektion sowie zur Optimierung der Versorgung langfristig Infizierter bilden einen Schwerpunkt der ERA-Netz Aktivitäten. Das ERA-Netz ist für eine Dauer von 4 Jahren angelegt und endet voraussichtlich im Jahr 2014.

Strukturelle Infektionsbiologie
Im Rahmen einer erfolgreich bestehenden Kooperation der Universitäten Hamburg und Lübeck wurde eine Nachwuchsgruppe aufgebaut , um komplexe bio-medizinische und strukturbiologische Fragestellungen mit höchster Raumauflösung und erstmalig auch mit Zeitauflösung zu untersuchen. Hierzu sollen die vorhandenen und in absehbarer Zeit entstehenden einzigartigen Synchrotron- und Laserstrahlungsquellen in Hamburg angewandt und deren Nutzung für den Bereich der biologischen Strukturaufklärung etabliert werden. Die Ergebnisse sollen schließlich für pharmazeutische Wirkstoffdesigns genutzt werden. Von 2009 bis 2014 stellt das BMBF ca. 1 Mio. Euro für diese Nachwuchsgruppe zur Verfügung.

Beiträge aus der Forschung:
Therapie von Lungenentzündungen: Die geteilte Nation
Die ideale Malariaprophylaxe ist noch nicht gefunden
Sepsis fordert viel mehr Todesopfer als gedacht

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