Aufträge erhält der PT DLR GF in erster Linie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die Tätigkeit des PT DLR GF umfasst die großen und vielfach vernetzten Aufgabenbereiche:
- Regierungsprogramm "Gesundheitsforschung: Forschung für den Menschen",
- Nationales Genomforschungsnetz (NGFN) des BMBF und Netzwerk Computational Neuroscience,
- verschiedene Modellvorhaben und Projekte des BMG
- Empirische Bildungsforschung.
Allen Bereichen gemeinsam ist das Ziel, durch Förderung interdisziplinärer Forschung sowie durch Kooperation und Vernetzung wissenschaftlichen Fortschritt und einen besseren Ergebnistransfer von der Forschung in die medizinische Versorgung und die praktische Anwendung zu erzielen.
Der PT DLR GF leistet seinen Beitrag durch Planung und Vorbereitung neuer Förderaktivitäten in enger Abstimmung mit den auftraggebenden Institutionen, durch die Sicherstellung einer qualifizierten, unabhängigen wissenschaftlichen Begutachtung der Anträge und durch ein forschungs- und kundenorientiertes Fördermanagement. Er begleitet und evaluiert die geförderten Schwerpunkte. Damit liefert er auch die Instrumente für eine ergebnisorientierte Gestaltung künftiger Fördermaßnahmen.
In den genannten Aufgabenbereichen wurden im Jahr 2007 insgesamt 1141 Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 190 Millionen Euro betreut.
Die Komplexität der Fördermaßnahmen ist in den letzten Jahren sowohl in inhaltlicher als auch in administrativer Hinsicht gestiegen. Einzelvorhaben mit eng umrissener Zielsetzung treten gegenüber der Förderung von Verbünden, Zentren und Netzwerken in den Hintergrund. Solche Projekte haben ein wesentlich größeres Finanzvolumen als Einzelprojekte; meist wirkt eine Vielzahl von Beteiligten mit.
Die Ziele der Bundesregierung zur Förderung der Gesundheitsforschung sind im Programm "Gesundheitsforschung" zusammengefasst. In den Jahren 2006 bis 2010 stehen dafür rund 800 Millionen Euro zur Verfügung.
Der PT DLR GF führt im Auftrag des BMBF die mit der Umsetzung des Programms verbundenen Managementaufgaben durch. In dieser Funktion begleitet und unterstützt die Organisationseinheit Gesundheitsforschung auch die Arbeit des Gesundheitsforschungsrats und seiner Ausschüsse sowie der fachwissenschaftlich beratenden Gutachterkreise.