Verbundprojekt: Validierung konformationeller ß1-Rezeptor-Autoantikörper bei Herzerkrankungen
Verbundprojekt: Symptom-orientierte Multiplex-PCR zur Diagnostik von akuten respiratorischen Infektionen (SYMP-ARI)
Verbundprojekt: Validierung eines Assays zur Bestimmung von HBV-Resistenzentwicklungen (HOPE)
Verbundprojekt: Validierung von Erkrankungs-Biomarkern für Charcot-Marie-Tooth Neuropathien (CMT1A)
Verbundprojekt: Kolorektales Karzinom-Zentralprojekt
Verbundprojekt: Hepatische Fibrose
Einzelvorhaben
1. Ziele des Förderschwerpunktes
Die molekulare Medizin hat durch den wissenschaftlich-technischen Erkenntnisgewinn in den letzten Jahren einen nachhaltigen Entwicklungsschub erhalten. Exemplarisch hierfür sind die Entschlüsselung des menschlichen Genoms, die Erschließung Chip-basierter und massenspektrometrischer Technologien (RNA, DNA und Proteine, MALDI-TOF, SELDI) und die Entwicklung neuer zellbiologischer Methoden. Ergebnisse der Grundlagenforschung haben zu einem verbesserten Verständnis der grundlegenden Prozesse und einer Vielfalt von Werkzeugen geführt.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Erkenntnisse der Grundlagenforschung für die klinische Praxis nutzbar zu machen. Die Etablierung von verlässlichen diagnostischen und prognostischen Markern für eine leistungsfähige molekulare Diagnostik steht bei vielen Erkrankungen erst am Anfang. Einer der wesentlichen Engpässe ist die Validierung von potenziellen Biomarkern. Daher ist zu erwarten, dass eine bessere Verknüpfung der Resultate aus der Grundlagenforschung mit klinischen Befunden aus gut charakterisierten Patientenkohorten die Entwicklung und Validierung neuer Marker beschleunigen wird.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher die Weiterentwicklung potenzieller innovativer Biomarker für eine molekulare Diagnostik. Die Förderung soll dazu beitragen, die molekulardiagnostische Forschung in Deutschland zu stärken und die Umsetzung der Ergebnisse der Grundlagenforschung zu einem medizinisch nutzbaren und wirtschaftlich verwertbaren Produkt oder Verfahren zu beschleunigen. Dazu ist eine enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft notwendig.
2. Stand der Fördermaßnahme
Die Fördermaßnahme "Molekulare Diagnostik" wurde am 11.07.2006 mit zwei Abgabeterminen (31.10.2006 und 31.10.2007) bekannt gemacht. Zum Stichtag 31.10.2006 lagen 86 Antragsskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von 106 Mio. Euro vor. Die Auswahl der Vorhaben wurde in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt. Es werden aus dieser ersten Runde elf Vorhaben gefördert. Zum Stichtag 31.10.2007 lagen 43 Antragsskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von 86 Mio. Euro vor, die Auswahl erfolgte erneut in einem zweistufigen Verfahren. Aus dieser zweiten Runde werden neun Vorhaben gefördert. Insgesamt werden 20 Verbund- und Einzelvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 22,2 Mio. Euro gefördert.
3. Geförderte Vorhaben
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines maßgeschneiderten Tests für die Untersuchung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis. Die Analyse soll basierend auf Vorbefunden die Wirksamkeit einer anti-TNF Therapie voraussagen. Im ersten Schritt wird mit Hilfe von Vergleichsprofilen die zelluläre Zusammensetzung des Blutes bestimmt. Dies wird in Kontrollexperimenten mit definierten Mischungsverhältnissen überprüft. Im zweiten Schritt wird die bezüglich des Monozytenanteils relative Expression von verschiedenen Kandidatengenen, darunter CD11c bestimmt. Die Technik wird dann an einem bereits gesammelten Kollektiv von Arthritispatienten sowie von gezielt während dieses Projektes rekrutierten Patienten überprüft.
Technologisches Projekt (TP 2b): Entwicklung der analytischen Biomarker-Plattform, Anpassung auf Vollblutproben und Validierung des diagnostischen Tests
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febit biomed GmbH
Im Neuenheimer Feld 519
69120 Heidelberg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Andreas Keller
06221 6510-392
01ES0905
123.053 EUR
01.05.2010 - 30.04.2013
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febit wird für die Expressionsanalyse maßgeschneiderte Biochips designen und diese kontinuierlich weiterentwickeln (re-design). In Zusammenarbeit mit Charité wird febit die Testung der Analyse-Plattform durchführen. Des weiteren wird febit unterstützend bei der bioinformatischen Auswertung in Vollblut und bei der Validierung des diagnostischen Tests tätig sein.
Klinisches Projekt (TP 1): CD11c als Prädiktionsmarker und Prüfung weiterer Biomarker und Technlologisches Projekt (TP 2a): Entwicklung der Biomarkerplattform
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Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie
Charitéplatz 1
10117 Berlin
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Bruno Stuhlmüller
030 450-513168
01ES0904
659.864 EUR
01.05.2010 - 30.04.2013
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Die Charité ist verantwortlich für die Bereitstellung der klinischen Proben und zugehörigen klinischen Daten zur Etablierung und Prüfung des diagnostischen Verfahrens. Dafür werden Blutzellen von Patienten mit rheumatoider Arthritis vor Beginn der Therapie mit anti-TNF Antikörpern entnommen und im Verlauf der Behandlungserfolg mit etablierten Methoden registriert. Die Messung der Biomarker muss relativ zum Anteil der Zelltypen erfolgen. Deshalb wird eine im Vorfeld entwickelte Methode zur Quantifizierung der verschiedenen Blutzellentypen aus Vollblut-Transkriptomen für die Customized Array Plattform der febit aufgebaut. Es werden Referenzsignaturen aus verschiedenen aufgereinigten Zelltypen gemessen und die Auswertung unter Einbeziehung der plattformspezifischen Bioinformatik der febit vorgenommen. Das prädiktive Potenzial wird schließlich unter Berücksichtigung der klinischen Parameter und unter Einsatz statistischer Methoden gemeinsam von Charité und febit bestimmt. Hierzu wird ein größeres Kollektiv von Patienten getestet.
Verbundprojekt: Medulloblastom
Prognostische und prädiktive Validierung molekularer Marker bei Medulloblastom des Kindesalters (TP 1)
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Martinistr. 52
20251 Hamburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Stefan Rutkowski
040 7410-53024
01ES0903
191.139 EUR
01.06.2009 - 31.05.2012
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Mehr als 90% der an einem Medulloblasom erkrankten Kinder werden in Deutschland gemäß der prospektiven multizentrischen GPOH-Studien (aktuell: HIT 2000) behandelt, so dass populationsbasierte Ergebnisse zu erwarten sind. Molekulare und histopathologische Parameter mit unabhängiger prognostischer Relevanz sind Kandidaten für eine verbesserte Stratifizierung der Patienten zu einer risikoadaptierten Therapie in künftigen Studien. Mit Hilfe der etablierten Strukturen der HIT-Studien wird die prognostische Relevanz molekularer und histopathologischer Marker an einer großen Serie adäquat diagnostizierter (Referenzbefundungen, Neuroradiologie und Liquor), homogen behandelter und gut dokumentierter HIT-Studienpatienten untersucht. Nach Validierung ausgewählter biologischer Marker sollen diese in Folgestudien für die klinische Anwendung zur Verfügung stehen. Klinische Daten, Referenzbefundungen (Staging, Histopathologie) und Informationen zu Therapie, Toxizitäten, und Überlebensraten von Kindern aus 88 teilnehmenden Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden in der Studienzentrale HIT 2000 gesammelt. Die molekularen und histopathologischen Parameter werden in Bezug auf die Überlebensraten univariat (log-rank-Test) untersucht. Multivariable Analysen und Kombinationen aus klinischen und neuidentifizierten biologischen Faktoren werden in Kooperation mit dem Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI), Universität Mainz, durchgeführt.
Prognostische Bedeutung der Aktivierung des WNT-Signalweges und histopathologischer Merkmale in Medulloblastomen (TP 5 und 6)
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Neuropathologie
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Torsten Pietsch
0228 287-4398 -6523
01ES0806
208.803 EUR
01.02.2009 - 31.01.2012
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Ziele der Projekte sind es, die optimalen Methoden zur akkuraten Identifizierung von Medulloblastomen mit WNT-Aktivierung in klinischem Tumormaterial zu definieren (TP 5) und andere histopathologische Merkmale von Medulloblastomen mit prognostischem Wert zu identifizieren und zu validieren (TP 6). Das Arbeitsprogramm umfasst die prospektive Klassifikation von Medulloblastomen der in der HIT-Therapieoptimierungsstudie behandelten Patientenkohorte hinsichtlich 1) histopathologischer (cytologische Anaplasie, Desmoplasie, Nodularität) und immunhistochemischer Charakteristika (Differenzierungsmerkmale, Proliferationsaktivität) (TP 6), Analyse dieser Parameter hinsichtlich ihrer prognostischen Bedeutung, Gewebsaufarbeitung (Mikrodissektion) und DNA-Extraktion. Im TP 5 werden Methoden optimiert, um WNT-Aktivierung als prognostisch günstiger Indikator, akkurat zu bestimmen (Immunfärbung nukleären beta-Catenins, SSCP und Sequenzierung). Die Ergebnisse werden prognostische Marker im Medulloblastom validieren und methodische Verfahren identifizieren, diese an Paraffin-eingebetteten, histopathologischen Tumorproben verlässlich und reproduzierbar zu bestimmen.
Prognostische und prädiktive Validierung molekularer Marker beim Medulloblastom im Kindesalter (TP 2)
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Klinik für Kinderheilkunde III
Im Neuenheimer Feld 430
69120 Heidelberg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Stefan Pfister
06221 56-37582
01ES0803
480.135 EUR
01.02.2009 - 31.01.2012
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Aufgrund ihrer Robustheit bieten DNA- und Protein-basierte Biomarker eine große Chance, die Risikostratifizierung von Medulloblastom-Patienten zu verbessern. Ziel dieses Teilprojektes ist es, die vorgeschlagene molekulare Bestimmung der Tumorausbreitung auf der Grundlage DNA-basierter Marker sowie zwei Protein-Marker an einem unabhängigen Patientenkollektiv prospektiv zu testen, um die Translation in die klinische Anwendung in einem nächsten Schritt zu ermöglichen. Methodisch werden wir mit in unserem Labor gut etablierten Verfahren arbeiten. DNA-basierte Marker werden mittels Fluoreszenz in situ Hybridisierung bestimmt, Protein-Marker mittels Immunhistochemie. Alle Proben werden von zwei erfahrenen Wissenschaftlern unabhängig voneinander ausgewertet. Beide sind geblindet für klinische und molekulare Daten. Die statistische Auswertung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt 1.
Verbundprojekt: Validierung konformationeller ß1-Rezeptor-Autoantikörper bei Herzerkrankungen
Beim Syndrom der Herzinsuffizienz weisen jüngere Forschungsergebnisse auf eine pathogenetische Relevanz von Autoantikörpern (ß1-AAk) hin, die an den für die Herzfunktion essentiellen ß1-adrenergen Rezeptor binden und diesen aktivieren. Ein neuer fluoreszenz-basierter funktioneller Diagnostik-Assay erlaubt eine valide Bestimmung humaner ß1-AAk. Allerdings existiert bisher noch kein diagnostischer Standard für diese Bestimmung. Prävalenz, Ätiopathogenese und klinisch-prognostische Relevanz von ß1-AAk sollen nun mit Hilfe des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz (KNHI) und des Koordinierungszentrum für Klinische Studien Leipzig sowohl prospektiv i. R. einer longitudinalen multizentrischen Infarkt- und Myokarditis-Studie, als auch retrospektiv an großen, definierten Patientenpopulationen des KNHI ermittelt werden. Zur Detektion aktivierender ß1-AAk werden neue Fluoreszenzindikatoren für zelluläres cAMP eingesetzt. In ß1-adrenergen Rezeptor-exprimierenden Zellen kann so zellulär freigesetztes cAMP detektiert und durch Messung des Fluoreszenzresonanz-Energietransfers (FRET) quantifiziert werden. Dieser Assay wird nun zum Screenen großer Probenmengen adaptiert und in einer klinisch-diagnostischen Studie evaluiert werden.
Biostatistik
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Universität Leipzig
Medizinische Fakultät
Koordinierungszentrum für Klinische Studien Leipzig (KKSL)
Härtelstr. 16-18
04107 Leipzig
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Markus Löffler
0341 97-16100
01ES0902
212.622 EUR
01.09.2009 - 31.08.2012
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Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien Leipzig unterstützt die Studienleitung im Rahmen der Studie bzgl. Planung, Durchführung und Auswertung ihres Forschungsvorhabens. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt dabei auf den Bereichen Datenmanagement, Monitoring und Biometrie. Bereits in der Phase der Studienplanung unterstützt das KKSL die Studienleitung aktiv von Seiten des Datenmanagements und der Biometrie. Die Aufgaben umfassen u. a. die Ausarbeitung der Studienlogistik, das Design und den Druck der CRFs (Case Report Forms) sowie die Auswahl geeigneter biometrischer Modelle für die Beantwortung der Studienfragestellung. Die konzipierten Prozesse für Monitoring und Datenmanagement werden im Studienverlauf umgesetzt und tragen so zur Sicherung der Qualität der Studienergebnisse bei. Abschließend erfolgt die biometrische Analyse der Daten bzgl. der primären und sekundären Fragestellung sowie die Publikation der Ergebnisse.
Serielle Durchmusterung humaner Seren
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Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Medizinische Fakultät
Institut für Pharmakologie und Toxikologie
Versbacher Str. 9
97078 Würzburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Martin Lohse
0931 201-48400
01ES0901
682.040 EUR
01.09.2009 - 31.08.2012
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Seit kurzem können aktivierende ß1-AAk mit Hilfe eines neuen fluoreszenz-basierten funktionellen Assays nachgewiesen werden. Für funktionell aktive ß1-AAk existiert bisher noch kein diagnostischer Standard. Ziel dieses Teilprojekts ist die Validität und Reproduzierbarkeit des neuen Assays nachzuweisen. Dafür muss der Assay zunächst an das serielle Screening humaner Seren adaptiert, optimiert, und parallel dazu mit der Durchflusszytometrie (FACS) verglichen werden. Um dieses Ziel zu erreichen wurde ein neuer Fluoreszenzindikator für zelluläres cAMP generiert. Nach Transfektion von ß1-adrenergen Rezeptor-exprimierenden humanen Zellen kann so zellulär freigesetztes cAMP mit hoher Sensitivität detektiert und die aktivierende Potenz von ß1-AAk über den Fluoreszenzresonanz-Energietransfer (FRET) quantifiziert werden. Die FRET-Methode soll zunächst mit monoklonal aktivierenden ß1-Ak (Maus/Ratte) und humanen Referenzseren standardisiert und parallel dazu für ein serielles Screening von Humanseren adaptiert bzw. optimiert werden.
Durchführung der diagnostischen Studie
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Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Universitätsklinikum
Medizinische Klinik und Poliklinik I
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Roland Jahns
0931 201-71190
01ES0816
1.330.074 EUR
01.09.2009 - 31.08.2012
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In diesem Teilprojekt werden zwei Studien durchgeführt. Studie 1 untersucht prospektiv Ätiopathogenese und Verlauf von ß1-AAk beim Menschen durch Analyse der Zusammenhänge zwischen einem inflammatorischen oder ischämischen Myokardschaden und der Entstehung von ß1-AAk sowie ihren Einfluss auf das kardiale Remodelling. Studie 2 untersucht retrospektiv die Prävalenz von ß1-AAk in definierten Patientenkollektiven des KNHI gegenüber altersgleichen Probanden.
Verbundprojekt: Symptom-orientierte Multiplex-PCR zur Diagnostik von akuten respiratorischen Infektionen (SYMP-ARI)
Entwicklung einer Multiplex-PCR und Evaluation in einer klinischen Studie (TP3)
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QIAGEN Hamburg GmbH
Königstr. 4 a
22767 Hamburg
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Claudia van de Sand
040 41364-700
01ES0832
1.011.946 EUR
01.05.2009 - 30.04.2012
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Durchführung und Ergebnissicherung der klinischen Studie (TP2)
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Medizinische Hochschule Hannover
Zentrum Innere Medizin
Abt. Pneumologie
Carl Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Tobias Welte
0511 532-3531
01ES0831
732.057 EUR
01.05.2009 - 30.04.2012
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Entwicklung eines Goldstandards zur Validierung der Multiplex-PCR und klinisch-diagnostische Studie (TP1)
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Universitätsklinikum
Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Abt. für Virologie
Hermann-Herder-Str. 11
79104 Freiburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Marcus Panning
0761 203-6610
01ES0830
564.458 EUR
01.05.2009 - 30.04.2012
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Akute respiratorische Infekte (ARI) können eine Vielzahl von Erregern haben, deren schnelle, zuverlässige und ökonomische Identifizierung durch molekulare Marker im Einzelfall Voraussetzung für eine optimale Behandlung ist. Als Nachweismethode soll dazu eine Multiplex-PCR in Verbindung mit einem Mikropartikel-Detektionssystem entwickelt, praxistauglich gemacht und in einer klinischen Studie evaluiert werden. Die Qiagen GmbH als Industriepartner im Verbundprojekt verfügt über eine geeignete Technologie zur Entwicklung der Multiplex-PCR für das Symptom-orientierte Erregerspektrum, das 19 virale und 4 bakterielle Erreger aus verschiedenen Familien umfasst. Die Entwicklung wird von der Freiburger Abteilung Virologie mit der Etablierung und Anwendung von Einzel-real-time-PCR-Verfahren als Goldstandard zur Validierung des Multiplex-Verfahrens begleitet. Primär erfolgt dies mit Laborpräparaten und archivierten diagnostischen Proben. Eine nachfolgende multizentrische klinisch-diagnostische Studie stützt sich auf das Potenzial der Virologie mit ihren internistischen und pädiatrischen Partnern in Freiburg, des Industriepartners sowie die Resourcen der CAPNETZ-Stiftung als drittem Partner. Dabei wird die Tauglichkeit der Multiplex-PCR sowohl im ambulanten und stationären Routinebetrieb als auch bei Risikopatienten bewertet.
Verbundprojekt: Validierung eines Assays zur Bestimmung von HBV-Resistenzentwicklungen (HOPE)
Bei der Medikation von Hepatitis B Viren (HBV) mit antiviralen Medikamenten (Nukleos(t)id-Analoga) kommt es in nahezu allen Fällen zu einer Resistenzbildung, die zu einer verringerten Suszeptibilität führt. Auch ohne Medikamente treten in seltenen Fällen Varianten auf, die unempfindlich gegen Nukleos(t)id-Analoga sind. Die bisher verfügbaren Testsysteme sind zeitaufwendig, schlecht standardisiert und lassen zahlreiche Fragen offen bezüglich viraler Fitness, Medikamenten-Suszeptibilität und Kreuz-Resistenzbildung. Für eine angemessene Therapie muss die stetig steigende Zahl der Mutanten phänotypisch charakterisiert werden. In diesem Verbund soll ein System etabliert werden, bei dem die Charakterisierung von Resistenzmutanten erfolgt um einen umfassenden Überblick über die phänotypischen Eigenschaften zu erhalten und so eine standardisierte Therapie mit hoher klinischer Relevanz zu unterstützen.
Phänotypische Charakterisierung und Datenbank (TP1 und TP2)
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Universität zu Köln
Medizinische Fakultät
Institut für Virologie
Fürst-Pückler-Str. 56
50935 Köln
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Rolf Kaiser
0221 478-3903
01ES0822
216.725 EUR
01.03.2009 - 28.02.2012
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In diesem Teil des Projektes sollen zwei Ziele verfolgt werden. Es werden phänotypische HBV-Resistenzteste etabliert und durchgeführt. Damit kann die Resistenz und Kreuzresistenz gegenüber verschiedenen Nukleos(t)id-Analoga bestimmt werden. Die resultierenden Daten werden an die Bioinformatik-Gruppe weitergeleitet zur Entwicklung des Bioinformatik-Interpretationssystems. Parallel werden routinemäßig erhobene klinische und virologische Daten und Sequenzdaten des HBV erhoben und in den lokalen Datenbanken der einzelnen Kooperationspartner gesammelt und dann in eine zentrale Datenbank überführt. Dazu werden standardisierte Verfahren und eine Datenbank aus anderen Projekten adaptiert. Die Daten werden aus Konsistenz geprüft, statistisch ausgewertet und anonymisiert und schließlich an die Bioinformatik-Gruppe weitergeleitet. Die von den Bioinformatikern erarbeiteten Interpretationssysteme werden anhand der Patientenverläufe evaluiert.
Erhebung klinischer Daten (TP1)
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Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Florian van Bömmel
030 450553072
01ES0821
166.366 EUR
01.03.2009 - 31.12.2012
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In diesem Teilprojekt soll eine Datenbank aufgebaut werden, in der die Verläufe von HBV-Therapien mit Nukleos(t)id-Analoga detailliert dokumentiert werden. Hierzu sollen Behandlungsverläufe auf der Grundlage von Patientenakten und Laborbefunden retrospektiv analysiert werden. Die erhobenen Therapieverläufe sollen nach international gültigen Kriterien bewertet werden und in Verläufe ohne und mit vermuteter Resistenz eingeteilt werden. Analog zu den erhobenen Daten sollen Serumproben gesammelt werden, die den Zeitpunkt des Therapiebeginns, einen früheren Zeitpunkt unter Therapie sowie ggf. den Zeitpunkt des Wiederanstiegs des HBV unter Therapie (den Resistenzzeitpunkt) repräsentieren. Zur Erstellung dieser Serumbank stehen sowohl existierende Serumbanken der behandelnden Zentren zur Verfügung als auch neu im Rahmen von Routineuntersuchungen von den Patienten asservierte Serumproben. Des Weiteren wird zu Therapiebeginn das Polymerasegen des HBV, auf dem alle zur Zeit bekannten Mutationen, die für Resistenzen verantwortlich sind, liegen, sequenziert. Dies kann einen Einblick in die virologische Ausgangslage der entsprechenden Therapie geben und Therapieverläufe können dementsprechend erneut bewertet werden. Sämtliche Ergebnisse fließen in die zu schaffende Datenbank.
Phänotypische Charakterisierung von Therapie-resistenten HBV-Isolaten (TP2)
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Universität Duisburg-Essen
Universitätsklinikum Essen
Institut für Virologie
Virchowstr. 179
45147 Essen
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Mengji Lu
0201 723-3530
01ES0820
171.072 EUR
01.03.2009 - 29.02.2012
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Das Ziel dieses Vorhabens ist die phänotypische Charakterisierung von HBV Isolaten aus Patienten, die eine Resistenz gegen eingesetzte Nukleos(t)id-Analoga aufweisen. Die etablierten Methoden werden angewandt, um die Replikationskompetenz der HBV Isolate in transient transfizierten Hepatoma-Zellen zu bestimmen und anschließend die virale Fitness in geeigneten Zellsystemen zu analysieren. In Abstimmung mit den Partnern sollen die Standardprotokolle zur Resistenztestung von HBV Isolaten eingeführt werden und damit klinisch gut definierte Proben aufgearbeitet werden. In dieser Arbeit werden sowohl Isolate mit bekannten Resistenz-assoziierten Mutationen untersucht, als auch Isolate mit bisher nicht genau charakterisierten Mutationen.
Aufbau einer Datenbank (TP1)
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Medizinische Hochschule Hannover
Zentrum Innere Medizin
Abt. Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Karsten Wursthorn
0511 532-3779
01ES0819
137.526 EUR
01.03.2009 - 29.02.2012
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Innerhalb dieses Teilprojektes ist die Identifikation von HBV-infizierten Patienten, die mit Nukleos(t)id-Analoga behandelt wurden sowie die Dokumentation der Behandlungsverläufe angesiedelt. Hierunter fällt, neben umfangreicher Sammlung aktueller sowie bereits dokumentierter klinischer und paraklinischer Daten, die HBV-Resistenzbestimmung zum Zeitpunkt des Beginns der antiviralen Therapie mittels Sequenzanalyse. Die Datensätze werden in einer Datenbank zusammengeführt. Die Therapieverläufe werden auf virales Ansprechen auf das verwendete Nukleos(t)id-Analoga anhand von Änderungen der HBV-DNA-Spiegel hin evaluiert. Neben der HBV-DNA werden serologische und biochemische Marker zur Charakterisierung der Therapieverläufe herangezogen. Serumproben werden gesammelt und asserviert, wobei auch auf bereits asservierte Serumproben zurückgegriffen werden kann.
Evaluierung der Resistenzprofile von 50 Patientenisolaten (TP2)
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Justus-Liebig-Universität Gießen
FB 11 - Medizinische Mikrobiologie und Virologie
Institut für medizinische Virologie
Frankfurter Str. 107
35392 Gießen
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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PD Dr. Dieter Glebe
0641 994-1203
01ES0818
392.045 EUR
01.03.2009 - 29.02.2012
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In diesem Teil des Projektes soll eine phänotypische Charakterisierung von HBV Isolaten aus Patienten erfolgen, die eine Resistenz gegen Nukleos(t)id-Analoga aufweisen. Die etablierten Methoden werden angewandt, um die Replikationskompetenz der HBV Isolate in transient transfizierten Hepatoma-Zellen zu bestimmen und anschließend die virale Fitness in geeigneten Zellsystemen zu analysieren. In Abstimmung mit den Partnern sollen die Standardprotokolle zur Resistenztestung von HBV Isolaten eingeführt werden und damit klinisch gut definierte Proben aufgearbeitet werden. In dieser Arbeit werden sowohl Isolate mit bekannten resistenz-assoziierten Mutationen untersucht, als auch Isolate mit bisher nicht genau charakterisierten Mutationen.
Koordination und phänotypische Charakterisierung (TP2)
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Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) - Institut für Virologie
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Oberschleißheim
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Ulrike Protzer
089 4140 6821
01ES0817
871.202 EUR
01.03.2009 - 29.02.2012
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In diesem Teil des Projektes eine phänotypische Charakterisierung von HBV Isolaten aus Patienten erfolgen, die eine Resistenz gegen Nukleos(t)id-Analoga aufweisen. Hierzu soll zunächst ein standardisierter Assay zur phänotypischen Resistenztestung von HBV entwickelt und optimiert werden. Mithilfe dieses Assays soll die Replikationskompetenz der HBV Isolate in transient transfizierten Hepatoma-Zellen unter Zugabe verschiedener Nukleos(t)id-Analoga bestimmt werden und mit erhobenen Sequenzdaten der kompletten viralen Polymerase korreliert werden. Abschließend soll die virale Fitness in geeigneten Zellsystemen analysiert werden.
Verbundprojekt: Validierung von Erkrankungs-Biomarkern für Charcot-Marie-Tooth Neuropathien (CMT1A)
Teilprojekt 2
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Ludwig-Maximilians-Universität München
Medizinische Fakultät
Neurologische Klinik und Poliklinik
Friedrich-Baur-Institut
Ziemssenstr. 1a
80336 München
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Dr. Bernd Rautenstrauss
089 300886-520
01ES0815
174.936 EUR
01.10.2009 - 30.09.2011
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Im Rahmen des Verbundes werden am Friedrich-Baur–Institut (FBI) der LMU in enger Kooperation mit den Verbundpartnern die CMTNS (Charcot Marie Tooth Neuropathy Score) Kriterien etablieren. Diese umfassen die ausführliche körperliche Untersuchung, Elektrophysiologie und klinische Parameter, die auf 180 bekannte sowie 66 jährlich neu diagnostizierte Patienten angewendet werden. Innerhalb von zwei Jahren kommen voraussichtlich 132 neu diagnostizierte sowie 180 bekannte Patienten (insgesamt 312 Patienten) hinzu. Es wird von mindestens 40% Zustimmrate ausgegangen (125 kooperative Patienten). Es werden ca. 80%, also mindestens 114 Patienten, entweder schwach (CMTNS =10) oder stark (CMTNS >16) betroffen sein. Dementsprechend werden Hautbiopsien für die molekularbiologischen Analysen entnommen. Die bei der Etablierung der CMTNS-Kriterien gewonnenen Daten und Erfahrungen werden der Universität Göttingen für die Evaluierung zur Verfügung gestellt. Danach wird das Programm durch die (retrospektive) Rekrutierung und Nachuntersuchung ausgeweitet. Bei einer positiven Validierung der "diagnostischen Marker" dienen diese auch als "prognostische Marker" des Erkrankungsverlaufs und können zur Messung des Therapieerfolges bei experimentellen therapeutischen Ansätzen verwendet werden.
Verbundprojekt: Kolorektales Karzinom-Zentralprojekt
Sensitives Polyprobe Verfahren zur verbesserten Prädiktion von Therapieresponse und Bestimmung der Prognose von Patienten mit kolorektalem Karzinom
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Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
FB 16 Medizin und Klinikum
Zentrum der Radiologie - Klinik für Strahlentherapie und Onkologie
Theodor-Stern-Kai 7
60596 Frankfurt am Main
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Claus Rödel
069 6301 5130
01ES0808
111.336 EUR
01.02.2009 - 31.01.2012
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Universitätsklinikum - Chirurgische Klinik mit Poliklinik
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Werner Hohenberger
09131 85 332 01
01ES0807
1.159.730 EUR
01.02.2009 - 31.01.2012
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Jährlich werden weltweit 945.000 kolorektale Karzinome (KRK) neu diagnostiziert und 492.000 Patienten sterben daran. Ziel der Studie ist die Validierung und die diagnostische Anwendung von RNA-Expressionsprofilen, die das Ansprechen auf Standardtherapie oder das Stadium eines KRK vorhersagen. Hierzu wir eine neu entwickelte Technologie (Polyprobe-Technologie) eingesetzt, die den gleichzeitigen Nachweis von bis zu 100 unterschiedlichen Biomarkern an einem einzigen Paraffinschnitt erlaubt. Dieser wird im Rahmen der pathologischen Routinediagnostik gewonnen. An den Universitätskliniken Erlangen und Frankfurt werden 650 Patienten mit KRK in die Validierungsstudie aufgenommen. Die Behandlung erfolgt entsprechend etablierter multimodaler interdisziplinärer Protokolle und standardisierter chirurgischer Verfahren. Tumorstadien und Tumorregression werden histopathologisch nach TNM-Richtlinien bestimmt. Die Ergebnisse des Projekts sollen patentrechtlich abgesichert werden und die Grundlagen einer oder mehrerer Produktentwicklungen bei Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH liefern.