Internationale Förderung - E-RARE

1. Ziele der Förderschwerpunkts

Das Gebiet der seltenen Erkrankungen ist eines der Forschungsfelder, die von einer koordinierten internationalen Zusammenarbeit besonders profitieren können. Das liegt sowohl an der jeweils kleinen Zahl von betroffenen Patienten als auch an der national unterschiedlich ausgeprägten Forschungsexpertise für die einzelnen seltenen Erkrankungen. Daher beteiligt sich das BMBF seit 2006 an der ERA-Net Initiative "E-Rare", in der 17 Forschungsförderer aus 13 EU- und EU-assoziierten Staaten mitwirken. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden Informationen über die Erforschung seltener Erkrankungen in diesen Ländern zusammengetragen, um sich strategisch abzustimmen und schließlich grenzüberschreitende internationale Forschungsprojekte zu fördern.

Mit den Fördermaßnahmen wird das Ziel verfolgt, sich ergänzende Expertisen und Ressourcen von einschlägig qualifizierten Arbeitsgruppen aus den teilnehmenden Ländern zusammenzuführen. Durch gemeinsame Forschungsansätze sollen Fortschritte bei der Diagnose und Therapie seltener Krankheiten realisiert werden, die allein auf nationaler Ebene nicht zu erreichen wären.

2. Stand der Fördermaßnahme

Bisher wurden vier gemeinsame Bekanntmachungen durchgeführt (2007, 2009, 2011 und 2012), auf die sich internationale Forschungskonsortien aus den beteiligten Ländern bewerben konnten. Bislang werden 53 Projekte mit rund 38 Mio. € finanziert. Das BMBF fördert die Beteiligung der deutschen Wissenschaftler an 45 dieser transnationalen Projekte mit rund 13 Mio. €. Eine fünfte Bekanntmachung wurde im Dezember 2012 publiziert.

 

Kurzbeschreibung der laufenden Vorhaben

Transnationale Projekte 2012

Transnationale Projekte 2011

Transnationale Projekte 2009

 

   

 

 

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