NGFN-Transfer

 Öffentliche Bekanntmachung:  2007
 Förderzeitraum:  2008 - 2011
 Gesamtvolumen:  12,1 Mio. EUR
 Geförderte Verbünde:  8

 

1. Ziele des Förderschwerpunktes

Der Förderschwerpunkt "Innovationsallianzen der Medizinischen Genomforschung - NGFN-Transfer" baut auf der bisherigen Förderung des Nationalen Genomforschungsnetzes durch das BMBF auf. Dieser Schwerpunkt ergänzt den Förderschwerpunkt "Integrierte Verbünde der Medizinischen Genomforschung - NGFN-Plus" und dient dem effizienten Transfer von Erkenntnissen aus der medizinischen Genomforschung in Richtung auf die Anwendung in Medizin und Industrie.

Die biomedizinische Forschung, speziell die krankheitsorientierte funktionelle Genom- und Proteomforschung im NGFN, hat zahlreiche neue und vielversprechende Ansätze zur Prävention und Therapie aufgezeigt. Diese Ergebnisse aus der akademischen Forschung sind bislang nur unzureichend den industriellen Anwendern zugeführt bzw. von Unternehmen der pharmazeutischen Industrie aufgegriffen und für die Entwicklung neuer Diagnostika oder Medikamente genutzt worden. Ein Grund hierfür ist beispielsweise die mangelnde Reife der wissenschaftlichen Ergebnisse.

In den Innovationsallianzen sollen forschende Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in enger Zusammenarbeit marktrelevante und transfertaugliche Innovationen gemeinsam weiterentwickeln, um durch die Anwendungsrelevanz, Attraktivität und Reife der erwarteten Ergebnisse dieser Verbünde den Übergang in die Industrie deutlich zu erleichtern.

2. Stand der Fördermaßnahme

Die auf diese Bekanntmachung hin ausgewählten acht Innovationsallianzen wurden in einer ersten Förderphase für einen Zeitraum von drei Jahren (2008 bis 2011) bewilligt.

Abgeschlossene Vorhaben aus dem Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN1, NGFN2) finden Sie hier.

Abgeschlossene Vorhaben zu NGFN Transfer

 

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