| Öffentliche Bekanntmachung: | 2008 |
| Förderzeitraum: | 2009 - 2013 |
| Gesamtvolumen: | 40 Mio. Euro |
1. Ziele des Förderschwerpunktes
In Deutschland ist die Gesundheitswirtschaft noch streng aufgegliedert in Forschung, Entwicklung und Verwertung sowie ihre jeweiligen Sektoren, von der Hausarztpraxis bis hin zur Bio- und Medizintechnik. Der Förderschwerpunkt ″Gesundheitsregion der Zukunft″ soll diese Teilung aufbrechen. Ziele des Wettbewerbs sind zum einen die Erschließung der Innovationspotenziale einer Region im Gesundheitswesen durch Forschung und Entwicklung und zum anderen die nachhaltige Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Gesundheitswirtschaft sowie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch Steigerung von Qualität und Effizienz von Prozessen im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft. Gefördert werden Verschränkungsprozesse zwischen Dienstleistungen und Gesundheitsversorgung sowie der Health Care Industrie (Pharmazeutische Industrie, Medizintechnik und Biotechnologie). Ziel ist die nachhaltige regionale Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Diese spiegelt sich im Schwerpunkt auch darin wider, dass sich die an einer Region beteiligten Partner (wie z. B. Firmen und Einrichtungen) insgesamt finanziell zur Hälfte beteiligen. In clusterartigen Verbünden sollen die Akteure der Gesundheitswirtschaft prozess- und produktorientierte Innovationen entwickeln. Diese Unterstützung der regionalen Profilbildung soll bundesweit wegweisende Schlüssel zur Erschließung von Innovationen im Gesundheitswesen liefern und aufzeigen, wie sich eine optimale gesundheitswirtschaftliche Gestaltung des deutschen Gesundheitsmarktes am Patienten ausrichtet.
2. Stand der Fördermaßnahme
Der Wettbewerb "Gesundheitsregion der Zukunft" gliedert sich in zwei Phasen: einer Konzeptentwicklungsphase und einer Realisierungsphase. Zur Konzeptentwicklungsphase wurden im Mai 2008 von 85 eingereichten Antragskizzen 20 Regionen ausgewählt, welche innerhalb acht Monaten eine Körperschaft bilden, ihr Konzept konkretisieren und Kontakte sowie Kooperationen intensivieren sollten.
Von diesen 20 eingereichten formlosen Anträgen wurden am 14./15. Mai 2009 zwei Anträge zur Förderung in der Realisierungsphase ausgewählt und auf dem Hauptstadtkongress am 27. Mai 2009 bekannt gegeben. Diese beiden Regionen werden mit ihren Vorhaben über vier Jahre mit bis zu 15 Mio. € gefördert. Die Regionen beteiligen sich mit dem gleichen Betrag an der Umsetzung ihrer Konzepte. Beide Gewinnerregionen werden im Herbst 2009 mit dem Management ihrer Gesundheitsregionen die Arbeit aufnehmen. Die jeweiligen F&E-Projekte werden schrittweise nachfolgen. Der Förderzeitraum ist auf vier Jahre ausgerichtet.
Den 18 verbleibenden Regionen wurde von der Jury ein beachtliches Entwicklungspotenzial bescheinigt, weshalb das BMBF sie in einer beschränkten Ausschreibung aufgerufen hatte, ihre Konzepte zu überarbeiten und gegebenenfalls neu auszurichten. Von diesen Konzepten werden im April 2010 bis zu drei Regionen ausgewählt, die mit insgesamt 25 Mio. € über vier Jahre gefördert werden.
3. Geförderte Vorhaben
a) Kurzbeschreibungen der laufenden Vorhaben
Gesundheitsmetropole Hamburg
Der Verbund: "Netzwerk Psychische Gesundheit" ist eine vom Bundesforschungsministerium prämierte Gesundheitsregion der Zukunft. Die über 60 Projektpartner setzen in Hamburg erstmals in Deutschland ein innovatives, versorgungszentriertes und wissenschaftlich fundiertes Gesamtkonzept zum Thema Psychische Gesundheit um. Zwei Ziele stehen im Vordergrund: 1. Heute und in Zukunft psychische Gesundheit fördern und 2. psychische Erkrankungen früh erkennen und nachhaltig behandeln. Die Zahl der Personen mit psychischen Erkrankungen steigt seit Jahren beständig an, ohne dass das Versorgungsangebot damit Schritt halten konnte. Die Daten der gesetzlichen Krankenkassen zur Entwicklung der Häufigkeiten von psychischen Erkrankungen zeigen für die Metropolregion Hamburg einen überdurchschnittlichen Anstieg (vgl. "BKK Gesundheitsreport 2009"). Die Zahl der AU-Tage aufgrund psychischer Erkrankungen liegt in Hamburg fast doppelt so hoch wie im gesamten Bundesdurchschnitt.
Management (TP 0)
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Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH |
Leiterin: |
Dr. Maren Kentgens |
Die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH organisiert und koordiniert das Netzwerk Psychische Gesundheit. Mittels vier Stabstellen (Projektstrategie, Geschäftsmodelle zur Dienstleistung, Ambulante Netzwerke, Partizipation & Trialog) garantiert das Management, dass die einzelnen Teilprojekte eng zusammenarbeiten können.
Teilprojekte 01, 02, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11 und Stabstelle Strategie (TP0)
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
Leiter: |
Prof. Dr. Dr. Martin Härter |
Vier der vorliegenden Teilprojekte fördern krankheitsübergreifend die psychische Gesundheit, indem sie die Aufklärung und Bildung verbessern, ein Internetportal entwickeln oder die Beteiligung von Betroffenen und deren Angehörigen stärken. Zudem werden in fünf Teilprojekten krankheitsspezifische Gesundheitsnetze konzipiert. Hierzu wurden Erkrankungen ausgewählt, die epidemiologisch bedeutsam sind und eine besondere Versorgungsrelevanz haben. Ein weiteres Teilprojekt umfasst die Begleitforschung, welches die Qualität der Erprobungsstudien in den einzelnen Teilprojekten sichert und begleitende evaluative und gesundheitsökonomische Analysen durchführt. Darüber hinaus unterstützt das Universitätsklinikum mit einer Koordinationsstelle die strategische Arbeit des Management der Gesundheitsregion.
Forschungs- und Transferstelle Dienstleistungsgeschäftsmodelle und Begleitforschung Dienstleistungsproduktivität
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Universität Hamburg |
Leiter: |
Prof. Dr. Tilo Böhmann |
Koordination Ambulante Netzwerke
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Psychotherapeutenkammer Hamburg |
Leiter: |
Thomas Grabenkamp |
Betriebliche Gesundheit - Interventionen
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Fürstenberg Institut GmbH |
Leiter: |
Werner Fürstenberg |
Betriebliche Gesundheit - Analysen
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Health Vision GmbH |
Leiter: |
Prof. Dr. Joachim E. Fischer |
Bei dem vorliegenden Projekt werden Untersuchungen und Maßnahmen zur "Psychischen Gesundheit" innovativ miteinander verknüpft und in Betrieben mittels einer Studie analysiert. Ziel ist es, die Zeit von der Aufklärung und Diagnose schwerer persönlicher oder arbeitsbedingter psychischer Belastungen bis zur Selbsthilfe bzw. Behandlung zu verkürzen und dadurch die krankheitsbedingte Abwesenheit am Arbeitsplatz zu reduzieren. Hierbei arbeitet die Healthvision GmbH mit der Fürstenberg Institut GmbH zusammen.
Gesundheitsregion Ostseeküste
Die Gesundheitsregion Ostseeküste versteht sich als Modellregion für Deutschland, wie die Ausbreitung multiresistenter Erreger (MRE) erfolgreich eingedämmt werden kann. Das Konsortium HIC@RE wird hierzu ein innovatives, bevölkerungsbezogenes, integriertes und evidenzbasiertes MRE-Interventions-Management entwickeln und implementieren, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung über die klinische Intervention bis zur gesundheitsökonomischen Evaluation umfasst.
Projektmanagement und Transfer
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BioCon Valley® GmbH |
Leiterin: |
Dr. Gudrun Mernitz |
Ziel dieses Vorhabens ist die Einrichtung und das Management des HIC@RE-Projektbüros, die Information und Öffentlichkeitsarbeit sowie alle Aspekte, die den Transfer und die Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse aus den verschiedenen Projektfeldern des Gesamtvorhabens HIC@RE in den regionalen und bundesweiten Markt betreffen. Das Management des HIC@RE-Verbundes und die Koordinierung des TRANSFERs stellen zentrale Eckpfeiler innerhalb des Verbundprojektes dar. Im HIC@RE- Projekt sollen Wissenschaft und Wirtschaft in enger Abstimmung und Zusammenarbeit Innovationspotenziale formulieren. Das „HIC@RE – Projektbüro" fungiert als zentraler Anlaufpunkt des HIC@RE-Projektes. Es ist neben der internen und externen Kommunikation für die Projektdokumentation, das Sitzungsmanagement, Reporting sowie Controlling zuständig. Im Modul „Information und Öffentlichkeitsarbeit" wird eine professionelle, zielgruppenorientierte Informations- und Kommunikationsplattform für das HIC@RE – Projekt geschaffen. Ziel ist die aktive Aufklärungsarbeit über die MRE-Problematik sowohl bei den Mitarbeitern und Patienten der klinischen Partner aber auch in der Öffentlichkeit. Die Erstellung und Bereitstellung von Informationsmaterial und gezielte Medieninformationen werden genutzt. Das Modul „Geschäftsentwicklung" bündelt die beim Projektbüro angesiedelten Vermarktungsaktivitäten und stellt das für die Vorbereitung der Vermarktung erforderliche Know-how zur Verfügung.
Projektfeld Innovation; Outcome-orientierte Interventionsstudien zur Prävention MRE-assoziierter nosokomialer Infektionen
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Universität Rostock |
Leiter: |
Prof. Dr. Rainer Bader |
Projektfeld Gesundheitsökonomie; Kostenanalyse
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Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald |
Leiter: |
Prof. Dr. Steffen Fleßa |
Projektfeld Erreger: Elektrochemische Multiplex-PCR mit integrierter Detektion zum parallelisierten Hochdurchsatz-Screening von Patientenproben
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Gensoric GmbH |
Leiter: |
Dipl.-Wirt.-Ing Lars Krüger |
Projektfelder Erreger, Intervention, Innovation, IT & Epidemiologie
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Universitätsmedizin Greifswald |
Leiter: |
Dr. Nils-Olaf Hübner |
Die Projektfelder dieses Vorhabens arbeiten an verschiedenen, sich ergänzenden und durchdringenden Teilaspekten der Realisierung eines bisher einzigartigen, proaktiven, flächendeckenden und sektorübergreifenden Hygiene- und Infektionspräventionskonzepts zum Regionalmanagement von multiresistenten Erregern (MRE). Im Projektfeld INTERVENTION, dem Kern-Projektfeld des Antrages, wird in eng untereinander und mit den anderen Projektfeldern verknüpften Modulen die gesamte Umsetzung ausgehend von der Erarbeitung und Anpassung von Standardarbeitsanweisungen und transsektoralen Behandlungspfaden, deren Vermittlung und Implementierung bis hin zur Überwachung und Einbettung in das Qualitätsmanagement beschrieben. Dabei liefert das Projektfeld ERREGER die nötigen medizinischen und epidemiologischen Daten zur Planung und Erfolgskontrolle der Maßnahmen. Das Projektfeld IT & EPIDEMIOLOGIE stellt die nötige Daten-Infrastuktur und Logistik bereit. Erzielte Effekte werden durch kontinuierliche Beobachtung der MRE-Epidemiologie erfasst und im Qualitätsmanagementsystem der Einrichtungen abgebildet. Die für den Gesamterfolg wichtigen Teilaspekte Wassersicherheit, leitliniengerechte Antibiotika-Therapie und Sepsis-Prävention werden gesondert adressiert. Die erfolgreiche Umsetzung der Projektfeldvorhaben schafft gemeinsam mit den andern Projektfeldern die Basis für die Verankerung der Maßnahmenbündel in der Regelversorgung und damit die nachhaltige Eindämmung bakterieller Multiresistenz in Deutschland.
Gesundheitsregionen FONTANE
Der Verbund Gesundheitsregion Nordbrandenburg "Fontane" zielt auf die Verbesserung der Betreuungsqualität für Herzkreislauferkrankungen im strukturschwachen ländlichen Raum durch sektorübergreifenden Einsatz moderner Informationstechnologien und biomarkerbasierter Diagnostik- und Therapiesteuerung ab. Das zweite abgeleitete Ziel stellt die Entwicklung eines generischen Versorgungsmodells für andere strukturschwache Regionen und/oder für die Übertragung auf andere Erkrankungen dar.
Projektsteuerung Gesundheitsregionen FONTANE
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Zentrum für Kardiovaskuläre Telemedizin GmbH |
Leiter: |
Dr. Friedrich Köhler |
Koordination klinische Studien
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Charité - Universitätsmedizin Berlin |
Leiter: |
Dr. Friedrich Köhler |
Gesundheitsregion REGINA
Der Verbund "Gesundheitsregion "REGiNA" fokussiert auf vier Indikationsgebiete (dem Muskuloskelettalsystem; dem Haut- und Wundsystem; dem Herz-, Kreislauf- und Atemwegssystem sowie dem Urogenitalsystem). Eine gesundheitsökonomische Evaluation soll den Verbund intern begleiten.
Regeneration im Muskuloskelettalsystem, Trennung und Anreicherung von humanen MSCs
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
Leiter: |
Prof. Dr. Wilhelm Aicher |
Im Rahmen der Teilprojekte (TP) des Themenschwerpunktes 1 "Muskuloskelettalsystem" werden humane mesenchymale Stammzellen (MSC) aus verschiedenen Geweben wie Knochenmark, Knochenhaut und Plazentagewebe gewonnen. Diese Zellen sind multipotent. Sie lassen sich in vitro in Knorpel- und Knochenzellen differenzieren, wofür im vorliegenden Teilprojekt die optimalen Kulturbedingungen erforscht und entwickelt werden: Knorpelbildende Zellen sind für die Regeneration von Bandscheiben- (TP1) oder Knorpelgewebe (TP2) essentiell, wohingegen für die Regeneration von Wundheilungsstörungen im Knochen (Pseudoarthrosen in TP3, Defekte im Kieferbereich in TP4) die knochenbildenden Zellen grundlegend sind. Das ZRM (Ast) arbeitet für diese Erforschung der Kulturbedingungen eng mit den Projektleitern der anderen TP des Schwerpunktes zusammen, auch um die angestrebten Zelltherapien anwendungsnah zu optimieren.
Ein Anwenderzentrum für Regenerative Medizin in der Gesundheitsregion Neckar-Alb und Stuttgart (TP 20)
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
Leiter: |
Prof. Dr. Konrad Kohler |
Ziel des vorliegenden Vorhabens ist der Aufbau eines breit angelegten Informationssystems zur Regenerativen Medizin, das sowohl eine Datenbank zu den Krankheitssgebieten als auch zielgruppenspezifische Informationen aus dem Bereich der Regenerationsmedizin umfasst. Zielgruppe der Datenbank sind Patienten, deren Angehörige, Ärzte und Naturwissenschaftler sowie weitere Angestellte aus den Heilberufen. Das Informationssystem soll fachlich und sachlich über den wissenschaftlichen und klinischen Stand der Regenerativen Medizin und die Anwendungsmöglichkeiten in der Gesundheitsregion REGiNA aufklären. Hierzu gehören auch Fragen, die in den ethischen Dimensionen der Regenerativen Medizin angesiedelt sind und offen diskutiert werden. Die Entwicklung und Akzeptanz der Regenerativen Medizin innerhalb der Gesundheitsregion werden mit einem eigenen Evaluationssystem transparent gemacht.
Herstellung und Charakterisierung von zellbesiedelten Biomaterialien zur Behandlung verschiedener muskuloskelettaler Erkrankungen (TP 1-3)
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NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut |
Leiter: |
Dipl.-Ing. Karin Benz |
Ziel ist die Entwicklung neuartiger zulassungsfähiger regenerativer Zelltherapien zur Behandlung von Gelenk- und Bandscheibenerkrankungen sowie für den Einsatz bei Störungen der Knochenheilung. Hierfür arbeitet das NMI (Ast) mit der Universität Tübingen eng zusammen. In drei Teilprojekten bringt es seine Erfahrung und Arbeitskraft bezüglich der Kultivierung und Charakterisierung von Knochen- und Knorpelvorläuferzellen sowie bei der Besiedelung von Tansplantaten mit eben diesen Zellen mit ein. Die Entwicklung erfolgt in enger Anlehnung an die Richtlinien der EMEA (European Medicine Ageny) und des neuen Gewebegesetzes und berücksichtigt von Anfang an die Vorgaben laut GMP für den Herstellungsprozess.
Management der Gesundheitsregion REGINA und Entwicklung eines Ärzte- und Patienteninformationssystems
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BioRegio STERN Management GmbH |
Leiter: |
Dr. Manfred Kauer |
Innovative Ersatzstoffe und Implantate mit autologen Knochenhautzellen für die Knochenregeneration (TP 4)
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EMC microcollections GmbH |
Leiter: |
Prof. Dr. Karl-Heinz Wiesmüller |
Synthetisch resorbierbarer Kleber für äußere und innere medizinische Anwendungen (Wundkleber) (TP 5)
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Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) |
Leiter: |
Hans Schreiber |
Synthetisch resorbierbarer Kleber für äußere und innere medizinische Anwendungen (Wundkleber) (TP 5)
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ITV Denkendorf Produktservice GmbH |
Leiter: |
Dr. Erhard Müller |
Im Rahmen der Teilprojekte (TP) des Themenschwerpunktes 2 "Haut- und Wundsystem" soll durch die Entwicklung eines neuartigen Wundklebers (TP5) und einer neuen Methode zu Herstellung durchbluteten Fettgewebes (TP6) sowie neuartiger Wasserstrahlapplikatoren die Wundheilung bei Patienten verbessert werden (TP10). Das Institut für Textil und Verfahrenstechnik, die ITV Produktservice GmbH sowie die Universitätsklinik (Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie) arbeiten hierfür eng zusammen. IN diesem Vorhaben werden die grundlegenden chemischen Eigenschaften der einzusetzenden Stoffe für das Klebersystem charakterisiert und die präklinische Testung geplant sowie ausgewertet.
Hautregeneration und Wundsysteme (TP 5, 6, 10)
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
Leiterin: |
Dr. Dorothea Siegel-Axel |
Die beteiligten Kliniken bzw. Abteilungen der Universität Tübingen bringen ihre herausragende biomedizinische und zellbiologische Expertise in diese Projekte mit ein, sie übernehmen hierbei hauptsächlich die für die neuartigen Produkte erforderliche grundlegende biochemische Identifizierung geeigneter Substanzen und die jeweiligen präklinischen Testungen am Tiermodell.
Messenger-RNA-basierte regenerative Medizin (TP 7)
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CureVac GmbH |
Leiter: |
Dr. Thomas Schlake |
Es soll eine neuartige Methode entwickelt werden: Die Injektion von mRNA in die Wunde, durch welche die Synthese von heilungsrelevanten Eiweißen unterstützt werden soll. Hierfür werden in vitro-Test-Systeme entwickelt und die Bedingungen in der Wunde sowie deren Einfluss auf die lokale Synthese von Eiweißen untersucht und die zu injizierende mRNA entsprechend optimiert.
Entwicklung von Produkten zum Dermis- und Weichteilersatz (TP 8)
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Amedrix GmbH |
Leiter: |
Dr. Thomas Graeve |
Ziel des vorliegenden Vorhabens ist die Entwicklung von in Dicke, Form und Konsistenz variabel einstellbaren Matrices für die Wundbehandlung von tiefen Defekten. Hierfür werden die für die Matrixentwicklung einzusetzenden Grundstoffe charakterisiert und der Herstellungsprozess für die im Projekt zu entwickelnden Matrices optimiert.
Entwicklung eines autologen Vollhauttransplantats (TP 9)
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Agenolab GmbH & Co. KG |
Leiterin: |
Dr. Michaela Noll |
Injektion von heilungskompetenten Zellen und/oder Biomaterialien mittels Wasserstrahltechnologie zur Wundheilung und Regeneration von Defekten (TP 10)
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Erbe Elektromedizin GmbH |
Leiterin: |
Dr. Mara Szyrach |
Schnellverschluss zur Gefäßregeneration (Gefäßverschluss) (TP 11)
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Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) |
Leiter: |
Carsten Linti |
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ITV Denkendorf Produktservice GmbH |
Leiter: |
Dr. Erhard Müller |
Eingriffe mit arteriellen Zugängen führen häufig zu Problemen. Aufgrund der starken Blutung entgegen dem arteriellen Blutdruck muss z. B. über Stunden eine manuelle Kompresse mit anschließendem Druckverband gelegt werden. Trotzdem kommt es dabei häufig zu Nachblutungen und weiteren Komplikationen. Ziel des Vorhabens ist daher die Entwicklung eines neuen, sicheren Schnellverschlusses von Gefäßen mit Hilfe eines resorbierbaren Verschlussstopfens, der die anschließende Regeneration der Gefäßwand erlaubt. Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik wird zusammen mit den anderen Partnern die Anforderungen an den neu zu entwickelnden Gefäßverschluss festlegen. Dazu werden spezielle resorbierbare Kunststoffe und ein Design mit Formgedächtniseigenschaften entwickelt. Auf dieser Basis werden Prüfmuster hergestellt und charakterisiert (v. a. auf das Degradationsverhalten und die Biokompatibilität) und das Design weiter optimiert, so dass der Verschluss die Gefäßwand sicher schließt und die Regeneration der Gefäßwand erlaubt. Für die verifzierenden in vivo-Tests im Tierexperiment werden schließlich geeignete Muster unter Reinraum-Bedingungen hergestellt.
Schnellverschluss, Zelltherapentike und oberflächenmodifizierte Prothesen für Gefäße (TP 11, 13 und 14)
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
Leiter: |
Dr. Jörg Schmehl |
Zurzeit sind Implantationen von Gefäßprothesen oft begleitet von Komplikationen wie der Verstopfung oder Abstoßung der eingepflanzten Gefäße. Gemeinsam mit den Partnern werden hier neuartige Gefäßprothesen und innovative Verfahren zu deren Beschichtung entwickelt, die genau diesen Problemen vorbeugen. Ebenso tritt oft der Fall auf, dass es nach arteriellem Eingriff wie beispielsweise der weit verbreiteten Herzkatheteruntersuchung, zu kritischen Blutungen während der Heilung kommt. Hierfür soll ein Gefäßschnellverschluss entwickelt werden, der die bisher bis zu einer Stunde dauernde manuelle Kompression der Wunde ersetzt und die Wundheilung verbessert und effizienter gestaltet.
Bioaktive Oberflächenbeschichtung für Atemwegsstends (TP 12)
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Robert-Bosch-Krankenhaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
Leiter: |
Dr. Thorsten Walles |
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Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) |
Leiterin: |
Prof. Dr. Heike Walles |
Ziel des vorliegenden Vorhabens ist die Behebung von zwei vorherrschenden Komplikationen, die sich beim Einsatz von Gefäßstützen (Stents) bei Atemwegsverengung immer wieder zeigen: nämlich dem späteren Verrutschen des eingesetzten Stents (Dislokation) und den durch dessen bakterielle Besiedlung verursachten Lungeninfektionen. Hierfür sollen die Oberflächen von Stents biologisch modifiziert werden. Diese sogenannte Biofunktionalisierung führt zum einen dazu, dass sich die Stents in dem umliegenden gesunden Gewebe "verankern". Zum anderen kann sich nun respiratorisches Epithel auf den Stents ansiedeln, womit die Reinigungsfunktion der Atemwege wiederhergestellt wird.
In vivo-Tissue Engineering von kleinlumigen Gefäßprothesen (TP 14)
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JOTEC GmbH |
Leiter: |
Dipl.-Ing. Peter Barthold |
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Projektpartner beinhaltet den kompletten Prozessablauf von der Werkstofftechnik über Design und Konstruktion, Werkzeugbau, Prototypenbau der Gefäßprothesen, biochemische und zellbiologische Charakterisierungen, physikalisch-chemische Kopplungstechnologien, einschließlich der tierexperimentellen und präklinischen Validierung.
Impotenz- und Inkontinenzbehandlung nach Prostatakrebs: Injizierbare Wachstumsmatrix zur Nervenregeneration (TP 15)
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
Leiter: |
Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert |
Impotenz- und Inkontinenzbehandlung nach Prostatakrebs: Injizierbare Wachstumsmatrix zur Nervenregeneration (TP 15); Prostata Nervenregeneration (TP15.2)
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NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen |
Leiter: |
Prof. Dr. Burkhard Schlosshauer |
Zellfreie Leitschiene zur Regeneration peripherer Nerven (Nervenleitschiene) (TP 16)
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Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) |
Leiter: |
Dr. Michael Doser |
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ITV Denkendorf Produktservice GmbH |
Leiter: |
Dr. Erhard Müller |
Gesundheitsökonomische Modellierung ausgewählter Teilbereiche - GÖM (TP 17)
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Helmholtz Zentrum München |
Leiter: |
Dr. Wolf Rogowski |