Gesundheitsregionen der Zukunft

I. Gesundheitsregionen der Zukunft

Öffentliche Bekanntmachung: 2008
Förderzeitraum: 2009 - 2013 
Gesamtvolumen: 40 Mio. Euro 

 

Gesundheitsregion Nordbrandenburg FONTANE : Telemedizin unterstützt Hausärzte

Gesundheitsregion REGiNA: Ein Anwenderzentrum für Regenerative Medizin in der Gesundheitsregion Neckar-Alb und Stuttgart

GesundheitsMetropole Hamburg: Netzwerk psychische Gesundheit

Gesundheitsregion Ostseeküste HIC@RE: Aktionsbündnis gegen multiresistente Erreger

Metropolregion Rhein-Neckar: Raum für Gesundheit

II: Begleitforschungsvorhaben zum Wettbewerb 

Öffentliche Bekanntmachung:

2010

Förderzeitraum:

2012-2017 

Gesamtvolumen:

1 Mio. € 

 

I. Wettbewerb: Gesundheitsregionen der Zukunft

1. Ziele des Wettbewerbs

In Deutschland ist die Gesundheitswirtschaft noch streng aufgegliedert in Forschung, Entwicklung und Verwertung sowie ihre jeweiligen Sektoren, von der Hausarztpraxis bis hin zur Bio- und Medizintechnik. Der Förderschwerpunkt ″Gesundheitsregion der Zukunft″ soll diese Teilung aufbrechen. Ziele des Wettbewerbs sind zum einen die Erschließung der Innovationspotenziale einer Region im Gesundheitswesen durch Forschung und Entwicklung und zum anderen die nachhaltige Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Gesundheitswirtschaft sowie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch Steigerung von Qualität und Effizienz von Prozessen im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft. Gefördert werden Verschränkungsprozesse zwischen Dienstleistungen und Gesundheitsversorgung sowie der Health Care Industrie (Pharmazeutische Industrie, Medizintechnik und Biotechnologie). Ziel ist die nachhaltige regionale Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Diese spiegelt sich im Schwerpunkt auch darin wider, dass sich die an einer Region beteiligten Partner (wie z. B. Firmen und Einrichtungen) insgesamt finanziell zur Hälfte beteiligen. In clusterartigen Verbünden sollen die Akteure der Gesundheitswirtschaft prozess- und produktorientierte Innovationen entwickeln. Diese Unterstützung der regionalen Profilbildung soll bundesweit wegweisende Schlüssel zur Erschließung von Innovationen im Gesundheitswesen liefern und aufzeigen, wie sich eine optimale gesundheitswirtschaftliche Gestaltung des deutschen Gesundheitsmarktes am Patienten ausrichtet.

2. Stand der Fördermaßnahme

Der Wettbewerb "Gesundheitsregionen der Zukunft" gliederte sich in zwei Phasen: einer Konzeptentwicklungsphase und einer Realisierungsphase. Zur Konzeptentwicklungsphase wurden im Mai 2008 von 85 eingereichten Antragskizzen 20 Regionen ausgewählt, welche innerhalb von acht Monaten eine Körperschaft bilden, ihr Konzept konkretisieren und Kontakte sowie Kooperationen intensivieren sollten.

Von diesen 20 eingereichten formlosen Anträgen wurden am 14./15. Mai 2009 zwei Anträge zur Förderung in der Realisierungsphase ausgewählt und auf dem Hauptstadtkongress am 27. Mai 2009 bekannt gegeben. Diese beiden Regionen, REGiNA aus Stuttgart/Tübingen und Fontane aus Nordbrandenburg werden mit ihren Vorhaben über vier Jahre mit rund 15 Mio. € gefördert. Die Regionen selber beteiligen sich mit dem gleichen Betrag an der Umsetzung ihrer Konzepte. Beide Gewinnerregionen nahmen im Herbst 2009 mit dem Management ihrer Gesundheitsregionen die Arbeit auf. Die jeweiligen F&E-Projekte folgten schrittweise nach.

Den 18 verbleibenden Regionen wurde von der Jury ein beachtliches Entwicklungspotenzial bescheinigt, weshalb das BMBF sie in einer beschränkten Ausschreibung aufgerufen hatte, ihre Konzepte zu überarbeiten und gegebenenfalls neu auszurichten. Von diesen Konzepten wurden am 19./20. April 2010 weitere drei Regionen ausgewählt, die mit insgesamt rund 22 Mio. € über vier Jahre gefördert werden. Es handelt sich hierbei um das Netzwerk Psychische Gesundheit, kurz psychenet, aus Hamburg, den Verbund HIC@RE aus Greifswald/Rostock und die Metropolregion Rhein-Neckar aus Mannheim/Heidelberg mit dem Projekt INFOPAT. Die Regionen psychenet und HIC@RE haben Ende 2010 mit dem Management begonnen. Die jeweiligen Forschungsprojekte folgten unmittelbar in 2011. Die Metropolregion Rhein-Neckar startete ihr Projekt INFOPAT im Juni 2012.

3. Geförderte Vorhaben

a) Kurzbeschreibungen der laufenden Vorhaben

Gesundheitsregionen FONTANE

Der Verbund Gesundheitsregion Nordbrandenburg "Fontane" zielt auf die Verbesserung der Betreuungsqualität für Herzkreislauferkrankungen im strukturschwachen ländlichen Raum durch sektorübergreifenden Einsatz moderner Informationstechnologien und biomarkerbasierter Diagnostik- und Therapiesteuerung ab. Das zweite abgeleitete Ziel stellt die Entwicklung eines generischen Versorgungsmodells für andere strukturschwache Regionen und/oder für die Übertragung auf andere Erkrankungen dar.

Technische Entwicklung und Erstanwendung eines Telemedizinzentrums (TMZ) der 4. Generation unter Bedingungen einer klinischen Studie

 

T-Systems International GmbH
Konzerngeschäftsfeld Gesundheit

Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dipl. Ing. Nico Pelc
030 34972614
01KQ1104A
1.000.125 EUR
01.02.2012 - 30.04.2014

Im Rahmen der Förderung dieses Teilprojektes soll die technische Entwicklung und die medizinische Erstanwendung eines Telemedizinzentrums (TMZ) der vierten Generation durch die Deutsche Telekom (T-Systems) durchgeführt werden. Das entwickelte TMZ wird zudem als Bestandteil einer klinischen Studie wissenschaftlich evaluiert. Mit Hilfe des TMZ der 4. Generation soll gezeigt werden, wie durch den Einsatz und die Adaption von Informations- und Kommunikationstechnologien die Behandlungsqualität im Gesundheitswesen erhöht und Abläufe vereinfacht werden können. Hierbei werden die bestehenden Kooperationsbeziehungen zwischen Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Patienten durch die Telemedizinlösung abgebildet und optimiert, sodass eine bestmögliche Unterstützung der Abläufe und Prozesse gegeben ist. Die Übertragung aktueller Technologien in das Anwendungsfeld der Tertiärprävention dient der Verhinderung lebensbedrohlicher Situationen bei chronisch Erkrankten und generiert somit einen medizinischen Mehrwert. Die Analyse und Auswertung übertragener Vitaldaten und Biomarkern ermöglicht zudem die personalisierte Behandlung und Medikation der Patienten.

 

Projektsteuerung Gesundheitsregionen FONTANE

 

Zentrum für Kardiovaskuläre Telemedizin GmbH
Aroser Allee 84
13407 Berlin

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Friedrich Köhler
030 450 514-184
01KQ0904A
387.769 EUR
01.09.2009 - 31.08.2013

Vorhabensziel ist die Projektsteuerung des Verbundvorhabens "Gesundheitsregionen der Zukunft Nordbrandenburg (Fontane-Projekt)" und die Umsetzung technischer Querschnittsthemen (Telekommunikationstechnik technischer Service) für die Durchführung der vier Telemedizinteilprojekte. Die Projektentwicklungsgesellschaft hat im Förderzeitraum folgende Aufgaben: a) Koordination des Verbundvorhabens in Bezug auf die länder- und ressortübergreifende Zusammenarbeit von Berlin - Brandenburg (einschließlich Landespolitik); b) Umsetzung von Querschnittsthemen für die Durchführung der vier Telemedizinteilprojekte: - Sicherstellung der Breitband- und Mobilfunknetztechnik (T-Mobile GmbH) - Sicherstellung des technischen Service (getemed AG) - Vertragsgestaltung zwischen Leistungserbringern, Kostenträgern und Wissenschaftspartnern (Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkassen); c) Öffentlichkeitsarbeit für den Verbund; d) Verwertung der Projektergebnisse des Verbundvorhabens in Gestalt von Versorgung in anderen Teilen Brandenburgs bzw. in anderen Bundesländern sowie für nichtkardiologische Fachgebiete. Das wissenschaftliche Ergebnis des Projekts wird in der Entwicklung und in der klinischen Erprobung einer technischen Lösung zur sicheren, mobilfunkbasierten technischen Übertragung von Vitaldaten auf der Basis des im ländlichen Raum verfügbaren Standards EDGE sein. Die wirtschaftlichen Anschlussfähigkeiten der Projektergebnisse bestehen in neuen Geschäftsmodellen sowohl für die technische Primärdienstleistung (telemedizinische Mitbetreuung von Risikopatienten im ländlichen Raum) als auch für telemedizinische Sekundärdienstleistungen (z. B. technischer Service) in Zusammenarbeit mit Leistungserbringern, Kostenträgern, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Technikdienstleistern.

 

Koordination klinische Studien

 

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Medizinische Klinik und Poliklinik
Schwerpunkt Kardiologie und Angiologie

Schumannstr. 20/21
10117 Berlin

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Friedrich Köhler
030 450 514-184
01KQ0904B
1.376.990 EUR
01.10.2010 - 31.10.2014

Das Studien-Management leitet und koordiniert die drei Klinischen Studien in Zusammenarbeit mit der Projektentwicklungsgesellschaft "Zentrum für kardiovaskuläre Telemedizin GmbH", den technischen Teilprojekten und den Studiengremien. Die Arbeitsplanung umfasst die Einrichtung der vorgeschriebenen Studiengremien (Steering Committee, Endpoint Committee, Data Safety Management Board). Die Koordination umfasst zudem die Zusammenarbeit mit der Ethikkommission, den Landesdatenschutzbeauftragten sowie anderen relevanten Studienbehörden. Zusätzlich steuert das Teilprojekt einen Arbeitskreis Leistungserbringer im Gesundheitswesen/Kostenträger der Region sowie den externen wissenschaftlichen Beirat. Als weitere Aufgabe wird die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Teilprojekten, dem Koordinierungszentrum Klinischer Studien (KKS) und der gesundheitsökonomischen Evaluation vom Studien-Management gesichert.

 

Gesundheitsregion REGINA

Der Verbund "Gesundheitsregion "REGiNA" fokussiert auf vier Indikationsgebiete (dem Muskuloskelettalsystem; dem Haut- und Wundsystem; dem Herz-, Kreislauf- und Atemwegssystem sowie dem Urogenitalsystem). Eine gesundheitsökonomische Evaluation soll den Verbund intern begleiten.

Regeneration im Muskuloskelettalsystem, Trennung und Anreicherung von humanen MSCs

 

Eberhard-Karls-Universität Tübingen 
Universitätsklinikum
Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin
Paul-Ehrlich-Str. 15
72076 Tübingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Wilhelm Aicher
07071 298-6045
01KQ0902A
863.876 EUR
01.10.2009 - 30.09.2013

Im Rahmen der Teilprojekte (TP) des Themenschwerpunktes 1 "Muskuloskelettalsystem" werden humane mesenchymale Stammzellen (MSC) aus verschiedenen Geweben wie Knochenmark, Knochenhaut und Plazentagewebe gewonnen. Diese Zellen sind multipotent. Sie lassen sich in vitro in Knorpel- und Knochenzellen differenzieren, wofür im vorliegenden Teilprojekt die optimalen Kulturbedingungen erforscht und entwickelt werden: Knorpelbildende Zellen sind für die Regeneration von Bandscheiben- (TP1) oder Knorpelgewebe (TP2) essentiell, wohingegen für die Regeneration von Wundheilungsstörungen im Knochen (Pseudoarthrosen in TP3, Defekte im Kieferbereich in TP4) die knochenbildenden Zellen grundlegend sind. Das ZRM (Ast) arbeitet für diese Erforschung der Kulturbedingungen eng mit den Projektleitern der anderen TP des Schwerpunktes zusammen, auch um die angestrebten Zelltherapien anwendungsnah zu optimieren.

 

Ein Anwenderzentrum für Regenerative Medizin in der Gesundheitsregion Neckar-Alb und Stuttgart (TP 20)

 

Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Universitätsklinikum
Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin
Paul-Ehrlich-Str. 15
72076 Tübingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Konrad Kohler
07071 29-85030
01KQ0902AA
161.146 EUR
01.03.2010 - 28.02.2014

Ziel des vorliegenden Vorhabens ist der Aufbau eines breit angelegten Informationssystems zur Regenerativen Medizin, das sowohl eine Datenbank zu den Krankheitssgebieten als auch zielgruppenspezifische Informationen aus dem Bereich der Regenerationsmedizin umfasst. Zielgruppe der Datenbank sind Patienten, deren Angehörige, Ärzte und Naturwissenschaftler sowie weitere Angestellte aus den Heilberufen. Das Informationssystem soll fachlich und sachlich über den wissenschaftlichen und klinischen Stand der Regenerativen Medizin und die Anwendungsmöglichkeiten in der Gesundheitsregion REGiNA aufklären. Hierzu gehören auch Fragen, die in den ethischen Dimensionen der Regenerativen Medizin angesiedelt sind und offen diskutiert werden. Die Entwicklung und Akzeptanz der Regenerativen Medizin innerhalb der Gesundheitsregion werden mit einem eigenen Evaluationssystem transparent gemacht.

 

Herstellung und Charakterisierung von zellbesiedelten Biomaterialien zur Behandlung verschiedener muskuloskelettaler Erkrankungen (TP 1-3)

 

NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut
an der Universität Tübingen
Markwiesenstr. 55
72770 Reutlingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dipl.-Ing. Karin Benz
07121 51530-827
01KQ0902B
163.405 EUR
01.12.2009 - 30.11.2012

Ziel ist die Entwicklung neuartiger zulassungsfähiger regenerativer Zelltherapien zur Behandlung von Gelenk- und Bandscheibenerkrankungen sowie für den Einsatz bei Störungen der Knochenheilung. Hierfür arbeitet das NMI (Ast) mit der Universität Tübingen eng zusammen. In drei Teilprojekten bringt es seine Erfahrung und Arbeitskraft bezüglich der Kultivierung und Charakterisierung von Knochen- und Knorpelvorläuferzellen sowie bei der Besiedelung von Tansplantaten mit eben diesen Zellen mit ein. Die Entwicklung erfolgt in enger Anlehnung an die Richtlinien der EMEA (European Medicine Ageny) und des neuen Gewebegesetzes und berücksichtigt von Anfang an die Vorgaben laut GMP für den Herstellungsprozess.

 

Management der Gesundheitsregion REGINA und Entwicklung eines Ärzte- und Patienteninformationssystems

 

BioRegio STERN Management GmbH
Friedrichstr. 10
70174 Stuttgart

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Manfred Kauer
0711 87035-426
01KQ0902BB
1.123.213 EUR
01.08.2009 - 31.07.2013

In der Gesundheitsregion „REGiNA" soll ein Anwenderzentrum für Regenerationsmedizin entstehen. Ziel ist es, innovative Produkte und Prozesse pilotartig in die Gesundheitsversorgung einzuführen. Mit Hilfe eines Ärzte- und Patienten-Informationssystems soll eine zielgruppenspezifische fachliche Beratung geboten und die Entwicklung der Gesundheitsregion unterstützt werden. Der Schwerpunkt wird zunächst auf vier besonders zukunftsträchtigen Indikationsgebieten liegen: dem Muskuloskelettalsystem; dem Haut- und Wundsystem; dem Herz-, Kreislauf- und Atemwegssystem sowie dem Urogenitalsystem. Mit F&E-Projekten sollen neue regenerationsmedizinische Behandlungsmethoden und Produkte erforscht und in die klinische Routine integriert werden. Für das Teilprojekt 20 (Entwicklung der Gesundheitsregion) werden Teile des Ärzte- und Patientenleitsystems aufgebaut und ein Internetportal (www.info-rm.de) eingerichtet. Das Teilprojekt 21 (Management) umfasst den Aufbau, die Organisation und die kontinuierliche Projektkontrolle.

 

Innovative Ersatzstoffe und Implantate mit autologen Knochenhautzellen für die Knochenregeneration (TP 4)

 

EMC microcollections GmbH
Sindelfinger Str. 3
72070 Tübingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Karl-Heinz Wiesmüller
07071 4074-13
01KQ0902C
140.895 EUR
01.04.2010 - 30.09.2013

Im Rahmen dieses Teilprojektes  soll eine Methode zur Regeneration von Knochendefekten/-verlusten bei Patienten durch eine neue Generation von Zahnimplantaten und Knochenersatzwerkstoffen entwickelt werden. Hierzu gehören die Gewinnung, Vermehrung und Charakterisierung von autologen Stammzellen aus der Knochenhaut des menschlichen Kiefers als auch die Entwicklung neuartiger Implantatbeschichtungen und Knochenersatzwerkstoffen, welche eine gezielte Besiedelung der Implantate mit Knochenhautstammzellen ermöglichen und eine Knochenneubildung anregen. Durch die Beschichtung der Implantate mit Biomolekülen soll die Grundlage für eine solche Besiedlung mit oben genannten Knochenhautstammzellen geschaffen werden.

 

Synthetisch resorbierbarer Kleber für äußere und innere medizinische Anwendungen (Wundkleber) (TP 5)

 

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF)
Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV)

Körschtalstr. 26
73770 Denkendorf

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Hans Schreiber
0711 9340-262
01KQ0902D
160.596 EUR
01.01.2010 - 31.12.2013

Zur Wundheilung und Regeneration verletzter Gewebestrukturen werden meist mechanische Mittel eingesetzt. Bisher dafür eingesetzte Kleber habe viele Nachteile: sie degradieren schnell und sind weder in sehr feuchter noch in mechanisch belasteten Geweben einsetzbar. Geeignete alternative Kleberformulierungen fehlen bisher. Das Projekt hat zum Ziel, verbesserte, synthetische, degradierbare, resorbierbare Wundkleber für präzise Anwendungen im feuchten Milieu zu entwickeln und präklinisch (im Tierversuch) zu erproben und zu bewerten. Basis der neuen, synthetischen Kleberformulierung sind modifizierte Polysaccharide. Spezielle am Trägerpolymer verankerte Reaktivmodule sollen eine Kaskadenvernetzung mit ausreichenden Haltekräften innerhalb einer Minute realisieren. Am ITV werden in Zusammenarbeit mit der ITVP Formulierungen für ein neues Klebersystem auf Basis chinoider Systeme entwickelt, synthetisiert und getestet. Um diese Systeme für medizinische Anwendungen nutzbar zu machen sollen sie an Trägermoleküle auf Basis modifizierter Oligosaccharide gekoppelt werden. Eine Vielzahl unterschiedlicher Komponenten werden dabei gegen die gemeinsam mit der Klinik aufgestellten Anforderungen verifiziert werden. ITVP wird im Rahmen der Entwicklung die Einhaltung regulatorischer Vorgaben für die spätere Zulassung überwachen und die jeweiligen Muster prüfen (Molekulargewicht, Reaktionszeiten, Abbauverhalten unter verschiedenen Umgebungsbedingungen, Biokompatibilität nach ISO 10993, Lagerungsverhalten etc.).

 

Synthetisch resorbierbarer Kleber für äußere und innere medizinische Anwendungen (Wundkleber) (TP 5)

 

ITV Denkendorf Produktservice GmbH
Körschtalstr. 26
73770 Denkendorf

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Erhard Müller
0711 9340-163
01KQ0902E
29.200 EUR
01.01.2010 - 31.12.2013

Im Rahmen der Teilprojekte (TP) des Themenschwerpunktes 2 "Haut- und Wundsystem" soll durch die Entwicklung eines neuartigen Wundklebers (TP5) und einer neuen Methode zu Herstellung durchbluteten Fettgewebes (TP6) sowie neuartiger Wasserstrahlapplikatoren die Wundheilung bei Patienten verbessert werden (TP10). Das Institut für Textil und Verfahrenstechnik, die ITV Produktservice GmbH sowie die Universitätsklinik (Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie) arbeiten hierfür eng zusammen. IN diesem Vorhaben werden die grundlegenden chemischen Eigenschaften der einzusetzenden Stoffe für das Klebersystem charakterisiert und die präklinische Testung geplant sowie ausgewertet.

 

Hautregeneration und Wundsysteme (TP 5, 6, 10)

 

Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Universitätsklinikum
Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin
Paul-Ehrlich-Str. 15
72076 Tübingen

Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Dorothea Siegel-Axel
07071 29-82906
01KQ0902F
599.803 EUR
01.01.2010 - 28.02.2014

Die beteiligten Kliniken bzw. Abteilungen der Universität Tübingen bringen ihre herausragende biomedizinische und zellbiologische Expertise in diese Projekte mit ein, sie übernehmen hierbei hauptsächlich die für die neuartigen Produkte erforderliche grundlegende biochemische Identifizierung geeigneter Substanzen und die jeweiligen präklinischen Testungen am Tiermodell.

 

Entwicklung von Produkten zum Dermis- und Weichteilersatz (TP 8)

 

Amedrix GmbH
Schelztorstr. 54-56
73728 Esslingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Thomas Graeve
0711 933414-50
01KQ0902H
252.766 EUR
01.01.2010 - 31.12.2013

Ziel des vorliegenden Vorhabens ist die Entwicklung von in Dicke, Form und Konsistenz variabel einstellbaren Matrices für die Wundbehandlung von tiefen Defekten. Hierfür werden die für die Matrixentwicklung einzusetzenden Grundstoffe charakterisiert und der Herstellungsprozess für die im Projekt zu entwickelnden Matrices optimiert.

 

Entwicklung eines autologen Vollhauttransplantats (TP 9)

 

Agenolab GmbH & Co. KG
Kesselstr. 17
70327 Stuttgart

Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Michaela Noll
0711 35138-43
01KQ0902I
926.011 EUR
01.01.2010 - 31.12.2013

Das Vorhaben hat die Entwicklung und Herstellung eines matrixbasierten humanen Vollhauttransplantats für die Behandlung und Regeneration tiefer, großflächiger Hautdefekte zum Ziel. Dieses Transplantat wird als Komposit aus Unterhaut (Dermalteil) und Oberhaut (Epidermalteil) aufgebaut, wobei für den Dermalteil dermale Fibroblasten in eine Biomatrix, vorzugsweise aus Kollagen Typ I, eingebettet werden. Darauf wird eine Epidermis aus differenzierten Keratinozyten durch geeignete Kultivierungsmethoden angezüchtet. Bereits während der Entwicklungsarbeiten müssen im Hinblick auf die spätere Herstellung im GMP-Labor GMP konforme Prozesse und Dokumentationen erarbeitet und durchgeführt werden. Die Prüfung und Bewertung gesundheitsökonomischer Aspekte, die Konzeption sowie die Durchführung entsprechender Analysen am Beispiel eines bereits im Markt befindlichen Produkts der Agenolab (autologes Keratinozytentransplantat, bestehend aus Epidermalteil ohne Dermalteil) soll wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Markteinführung des neuen Produkts, wie die Kostenerstattung, vorbereiten. Ziel des Projektes ist es fundamentierte Lösungen zu erhalten, damit das neue Produkt als Arzneimittel möglichst schnell auf den Markt kommen kann. Die zellulären Prozesse werden zusammen mit der Matrixoptimierung und Qualitätskontrolle (Investition Zellcytometer) nach GMP erarbeitet. Desweiteren erfolgt die Etablierung der QM- QS-Systeme, Assaysysteme, Analyse der Gesundheitsökonomie.

 

Injektion von heilungskompetenten Zellen und/oder Biomaterialien mittels Wasserstrahltechnologie zur Wundheilung und Regeneration von Defekten (TP 10)

 

Erbe Elektromedizin GmbH
Waldhörnlestr. 17
72072 Tübingen

Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Mara Szyrach
07071 755-204
01KQ0902J
660.464 EUR
01.01.2010 - 31.12.2013

Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, die bestehende Wasserstrahltechnologie der Fa. ERBE weiter zu entwickeln, um einen Transfer von Zellen mit ausreichend hoher Überlebensrate zusammen mit Biomaterialien an Ihren Bestimmungsort zu gewährleisten und so die Wundheilung und die Regeneration von Läsionen ad integrum zu fördern. Dies beinhaltet insbesondere die Entwicklung von klinisch einsetzbaren, neuartigen Wasserstrahl-Applikatoren (Prototypen, starr und flexibel) sowie entsprechende apparative und software-technische Anpassungen des Wasserstrahlsystems ERBEJet2. Die einzelnen Entwicklungsschritte werden in Kooperation mit dem Verbundpartner, Prof. Aicher (Arbeitsgruppe Zell- & Molekularbiologie, Zentrum für Regenerative Medizin (ZRM) am Universitätsklinikum Tübingen), durch geeignete in vitro / ex vivo-Experimente bzw. Funktionsprüfungen getestet und die Komponenten auf die gewünschten Eigenschaften hin optimiert. Im Anschluss daran wird das System im Sinne einer präklinischen Phase-1 Studie am lebenden Tier auf dessen Sicherheit und Wirksamkeit getestet (preclinical proof of concept).

 

Schnellverschluss zur Gefäßregeneration (Gefäßverschluss) (TP 11)

 

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF)
Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV)

Körschtalstr. 26
73770 Denkendorf

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Carsten Linti
0711 9340-365
01KQ0902K
240.369 EUR
01.04.2010 - 31.03.2014

 

 

ITV Denkendorf Produktservice GmbH
Körschtalstr. 26
73770 Denkendorf

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Erhard Müller
0711 9340-163
01KQ0902L
91.842 EUR
01.04.2010 - 31.03.2014

Eingriffe mit arteriellen Zugängen führen häufig zu Problemen. Aufgrund der starken Blutung entgegen dem arteriellen Blutdruck muss z. B. über Stunden eine manuelle Kompresse mit anschließendem Druckverband gelegt werden. Trotzdem kommt es dabei häufig zu Nachblutungen und weiteren Komplikationen. Ziel des Vorhabens ist daher die Entwicklung eines neuen, sicheren Schnellverschlusses von Gefäßen mit Hilfe eines resorbierbaren Verschlussstopfens, der die anschließende Regeneration der Gefäßwand erlaubt. Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik wird zusammen mit den anderen Partnern die Anforderungen an den neu zu entwickelnden Gefäßverschluss festlegen. Dazu werden spezielle resorbierbare Kunststoffe und ein Design mit Formgedächtniseigenschaften entwickelt. Auf dieser Basis werden Prüfmuster hergestellt und charakterisiert (v. a. auf das Degradationsverhalten und die Biokompatibilität) und das Design weiter optimiert, so dass der Verschluss die Gefäßwand sicher schließt und die Regeneration der Gefäßwand erlaubt. Für die verifzierenden in vivo-Tests im Tierexperiment werden schließlich geeignete Muster unter Reinraum-Bedingungen hergestellt.

 

Schnellverschluss, Zelltherapentike und oberflächenmodifizierte Prothesen für Gefäße (TP 11, 13 und 14)

 

Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät
Klinik für Radiologie - Radiologische Diagnostik
Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Jörg Schmehl
0701 29858 35
01KQ0902M
445.594 EUR
01.04.2010 - 31.03.2014

Zurzeit sind Implantationen von Gefäßprothesen oft begleitet von Komplikationen wie der Verstopfung oder Abstoßung der eingepflanzten Gefäße. Gemeinsam mit den Partnern werden hier neuartige Gefäßprothesen und innovative Verfahren zu deren Beschichtung entwickelt, die genau diesen Problemen vorbeugen. Ebenso tritt oft der Fall auf, dass es nach arteriellem Eingriff wie beispielsweise der weit verbreiteten Herzkatheteruntersuchung, zu kritischen Blutungen während der Heilung kommt. Hierfür soll ein Gefäßschnellverschluss entwickelt werden, der die bisher bis zu einer Stunde dauernde manuelle Kompression der Wunde ersetzt und die Wundheilung verbessert und effizienter gestaltet.

 

Bioaktive Oberflächenbeschichtung für Atemwegsstends (TP 12)

 

Robert-Bosch-Krankenhaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Klinik Schillerhöhe
Solitudestr. 18
70839 Gerlingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Thorsten Walles
07156 203-2241
01KQ0902N
100.900 EUR
01.04.2010 - 31.07.2013

 

 

In vivo-Tissue Engineering von kleinlumigen Gefäßprothesen (TP 14)

 

JOTEC GmbH
Lotzenäcker 23
72379 Hechingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dipl.-Ing. Peter Barthold
07471 922-152
01KQ0902P
226.805 EUR
01.08.2010 - 31.07.2014

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Projektpartner beinhaltet den kompletten Prozessablauf von der Werkstofftechnik über Design und Konstruktion, Werkzeugbau, Prototypenbau der Gefäßprothesen, biochemische und zellbiologische Charakterisierungen, physikalisch-chemische Kopplungstechnologien, einschließlich der tierexperimentellen und präklinischen Validierung.

 

Impotenz- und Inkontinenzbehandlung nach Prostatakrebs: Injizierbare Wachstumsmatrix zur Nervenregeneration (TP 15)

 

Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät
Klinik für Urologie

Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert
07071 29-80349
01KQ0902Q
337.965 EUR
01.10.2010 - 30.09.2014

 

Impotenz- und Inkontinenzbehandlung nach Prostatakrebs: Injizierbare Wachstumsmatrix zur Nervenregeneration (TP 15); Prostata Nervenregeneration (TP15.2)

 

NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen
Markwiesenstr. 55
72770 Reutlingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Burkhard Schlosshauer
07121 51530-20
01KQ0902R
445.860 EUR
01.10.2010 - 30.06.2013

Bei Prostatakrebs muss in den meisten Fällen das kranke Gewebe operativ entfernt werden. Bei diesem Eingriff werden die Nerven, die die Prostata geflechtartig umgeben, oft zerstört: Inkontinenz und Impotenz sind die häufigsten unerwünschten Folgen. Im vorliegenden Projekt aus dem Schwerpunkt Urogenitalsystem soll eine neuartige Therapie entwickelt werden, mit deren Hilfe zerstörte Nerven wieder hergestellt werden können. Mithilfe einer sogenannten Leitschiene kann der verletzte Nerv wieder wachsen, Signale weiterleiten und bei erfolgreicher Behandlung sowohl die Harnkontrolle als auch eine normale erektile Funktion wieder gewonnen werden. Die Universitätsklinik für Urologie kooperiert für dieses Projekt mit dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut der Universität Tübingen (kurz: NMI). Die Basis für diese innovative Leitschiene soll ein Gel sein, das bei Körpertemperatur formbar ist und sich somit dem spezifischen Nervenverlauf anpassen kann. Entwickelt wird das Gel von der Firma GELITA GmbH, die in diesem Projekt eng mit beiden oben genannten Partnern zusammenarbeitet.

 

Zellfreie Leitschiene zur Regeneration peripherer Nerven (Nervenleitschiene) (TP 16)

 

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF)
Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV)

Körschtalstr. 26
73770 Denkendorf

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Michael Doser
0711 9340-263
01KQ0902S
111.138 EUR
01.06.2011 - 31.05.2015

 

 

ITV Denkendorf Produktservice GmbH
Körschtalstr. 26
73770 Denkendorf

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Erhard Müller
0711 9340-163
01KQ0902T
149.245 EUR
01.06.2011 - 31.05.2015

Größere Nervenläsionen kann man bisher nicht heilen. Zurzeit sind zwar Nervenleitschienen als Transplantate auf dem Markt, ist ein Nerv aber über mehrere Zentimeter durchtrennt, funktionieren diese Leitschienen nicht. Hinderlich dabei ist vor allem, dass die Leitschienen zunächst im Labor mit Schwann´schen Zellen besiedelt werden müssen. In diesem Projekt sollen daher oberflächenmodifizierte profilierte Fasern entwickelt werden. Diese werden in die Leitschiene eingebracht, so dass quasi nach Transplantation vor Ort eine Eigenbesiedlung der Leitschiene mit Schwann'schen Zellen aus den Nervenenden erfolgen kann. Die Axone könnten dann wieder auswachsen und auch größere Defektstrecken überwinden.

 

Gesundheitsökonomische Modellierung ausgewählter Teilbereiche - GÖM (TP 17)

 

Helmholtz Zentrum München
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen

Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Wolf Rogowski
089 3187-4128
01KQ0902V
308.920 EUR
01.02.2011 - 31.01.2014

Es handelt sich um ein Querschnittsprojekt, das für mindestens drei der vier Hauptanwendungsbereiche der Regenerationsmedizin aus REGiNA gesundheitsökonomische Evaluationen durchführt. Früh verfügbare Daten zeichnen sich durch einen hohen Unsicherheitsfaktor aus, der bei später verfügbaren Daten geringer ist. Dieses Projekt untersucht dabei, wie in diesem Spannungsfeld entscheidungstheoretische Modellierungen für Unternehmen möglichst früh verfüg- und nutzbar gemacht werden können. Dabei werden zwei klinische Projekte tiefergehend analysiert und sogenannte entscheidungstheoretische Modelle erarbeitet. Besonders für die forschenden Unternehmer stellen diese Modelle Entscheidungshilfen dar und erlauben schon während des Entwicklungsprozess die frühzeitige Berücksichtigung der aktuellen ökonomischen Daten.

 

 

 

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