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Öffentliche Bekanntmachung: |
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Förderzeitraum: |
2010 - 2013 |
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Gesamtvolumen: |
25 Mio. EUR |
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Vorhabenzahl: |
50 |
Die Prägung des pathogenen Gedächtnisses rheumatischer Entzündungen (IMPAM)
Molekulare Pathologie der Osteoporose (OsteoPath)
Neuroimmunverbindungen bei Entzündung und Schmerz (Immunopain)
Klinik und Pathophysiologie von Osteophytenformation und Ankylose (ANCYLOSS)
Muskuloskeletale Infektionen (MISSinG)
1. Ziele des Förderschwerpunktes
Erkrankungen und Verletzungen der Haltungs- und Bewegungsorgane haben weltweit eine enorme gesundheitspolitische und gesellschaftliche Bedeutung. Der Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit und Mobilität bis ins hohe Alter zählt neben der Bewahrung der kognitiven Fähigkeiten sowie der Gesundheit von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselorganen zu den großen medizinischen Herausforderungen.
Mit der Förderinitiative „Forschungsverbünde zu Muskuloskelettalen Erkrankungen“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Maßnahme gestartet, die der großen Bedeutung der Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane Rechnung trägt. Ziel der Förderung ist es, interdisziplinäre Forschungsverbünde zu muskuloskelettalen Krankheiten zu etablieren, in denen international wettbewerbsfähige Forschungsansätze aufgegriffen werden, die von der Verbindung grundlagennaher und klinischer Forschung am Patienten besonders profitieren.
2. Stand der Fördermaßnahme
Die Fördermaßnahme "Forschungsverbünde zu Muskuloskelettalen Erkrankungen" wurde am 06.02.2009 bekannt gemacht. Zum Stichtag 25.05.2009 lagen 38 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von etwa 100 Millionen € vor. Insgesamt 10 Anträge waren von exzellenter Qualität und erhielten daher eine eindeutige Förderempfehlung. Die Förderung der Forschungsverbünde läuft seit Mitte 2010. Insgesamt wurden 25 Millionen Euro für drei Jahre bewilligt.
3. Geförderte Vorhaben
a) Kurzbeschreibungen der laufenden Vorhaben
(Sortierung nach Förderkennzeichen)
Lokale und generalisierte muskuloskelettale Schmerzen - Psychophysiologische Mechanismen und ihre Implikationen für die Behandlung (LOGIN)
Aufgrund der unzureichenden Kenntnis der Pathogenese muskuloskelettaler Schmerzen fehlen adäquate Präventions- und Behandlungsstrategien. Daher erfolgt die Behandlung bis heute meist symptomorientiert. Eine mechanismen-basierte Subgruppenklassifikation für Patienten mit muskuloskelettalen Schmerzen ermöglicht die Entwicklung spezifischer Präventionsmaßnahmen und Interventionen. Dadurch könnte die Leistungsfähigkeit und Mobilität der Patienten bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Aufgrund des demografischen Wandels ist dies von enormer gesellschaftlicher und gesundheitspolitischer Bedeutung. Im Rahmen des Verbundes LOGIN soll eine mechanismen-basierte Subgruppenklassifikation von Patienten mit chronischen muskuloskelettalen Schmerzen etabliert werden. Der Verbund ermöglicht es, Ergebnisse der Grundlagenforschung zeitnah in die klinische Praxis zu übertragen sowie präventive Maßnahmen zu generieren und Versorgungsprozesse zu optimieren.
Koordinator:
Prof. Dr. Wolfgang Eich
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-8669
Fax: +49 6221 56-5749
E-Mail: wolfgang.eich@med.uni-heidelberg.de
http://www.login-verbund.de/
Teilprojekte 1A, 3 und 4
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |
Leiter: |
Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede |
Teilprojekt 2
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Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
Leiter: |
Prof. Dr. Beat Lutz |
Teilprojekte 1B und 5
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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit |
Leiterin: |
Prof. Dr. Herta Flor |
Teilprojekt 6
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |
Leiter: |
Prof. Dr. Wolfgang Eich |
Teilprojekt 7
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Philipps-Universität Marburg |
Leiterin: |
Prof. Dr. Annette Becker |
Biomarker und Bildgebung zur Diagnose und Stratifizierung der Rheumatoiden Arthritis und Spondylarthrithis (ArthroMark)
Das Hauptziel des Verbundes ArthroMark ist, neue Biomarker zu identifizieren und moderne Bildgebungsverfahren einzusetzen für die Diagnose, die Verlaufskontrolle und die Risikoabschätzung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis und Spondyloarthritiden. Rheumatische Erkrankungen sind die häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Die Rheumatoide Arthritis und Spondylarthritiden verursachen starke Schmerzen, Funktionsverlust, Einschränkung der Lebensqualität und führen zu einer erhöhten Sterblichkeit. Das Interesse an diesen Erkrankungen ist auch durch die kürzlich erzielten Therapieerfolge mit Biologika stark gestiegen. Damit gibt es auch eine große Vielfalt an effektiven Therapieoptionen mit individuellen Vorteilen und Sicherheitsaspekten. Um jedoch einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, werden neue Werkzeuge gebraucht zur frühzeitigen Erkennung, kostengünstigeren aber effektiven Therapie, für neue Behandlungsstrategien, für einen begrenzten Einsatz von Biologika, und für maßgeschneiderte Therapiekonzepte für jeden Patienten individuell.
Koordinator:
Prof. Dr. Gerd- Rüdiger Burmester
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Tel.: +49 30 450-4591
Fax: +49 30 2802-8300
E-Mail: gerd.burmester@charite.de
http://www.arthromark.de/
Teilprojekte 1A, 2, 3, 5, 6, 7A und 8
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Charité - Universitätsmedizin Berlin |
Leiter: |
Prof. Dr. Gerd- Rüdiger Burmester |
Teilprojekte 1B und 7B
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Klinikum der Universität München |
Leiter: |
Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops |
Teilprojekt 4
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Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main |
Leiter: |
Prof. Dr. Harald Burkhardt |
Teilprojekt 7 c
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Universitätsklinikum Düsseldorf |
Leiter: |
PD Dr. Benedikt Ostendorf |
Die Prägung des pathogenen Gedächtnisses rheumatischer Entzündungen (IMPAM)
Entzündliche rheumatische Erkrankungen betreffen ca. 1,5 Millionen Erwachsene in Deutschland. Derzeit eingesetzte Therapien können zwar die Beschwerden lindern, sind aber nicht kurativ und müssen zeitlebens eingesetzt werden. Trotz intensiver Bestrebungen konnten die Auslöser der Entzündung noch nicht identifiziert werden, ebenso sind die Schlüsselereignisse in der Entstehung entzündlicher rheumatischer Erkrankungen noch nicht verstanden. Im vorliegenden Verbundprojekt sollen die Interaktionen und die funktionelle Prägung der Zellen, die die chronische rheumatische Entzündung aufrechterhalten und regulieren, analysiert werden. Dies beinhaltet nicht nur die Zellen des adaptiven und angeborenen Immunsystems, sondern auch mesenchymale Zellen in den Gelenken. Diagnostische Marker sollen gefunden und kurative Therapien für chronisch entzündliche rheumatische Erkrankungen entwickelt werden.
Koordinatoren:
Prof. Dr. Andreas Radbruch
Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ)
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Tel.: +49 30 28460-601
Fax: +49 30 28460-603
E-Mail: radbruch@drfz.de
Prof. Dr. Thomas Kamradt
Universitätsklinikum Jena
Institut für Klinische Immunologie
Leutragraben 3
07743 Jena
Tel.: +49 3641 938780
Fax: +49 3641 938782
E-Mail: thomas.kamradt@mti.uni-jena.de
Teilprojekte 1 und 8B
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Universität Leipzig |
Leiter: |
Prof. Dr. Ulf Wagner |
Teilprojekt 2
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Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) |
Leiter: |
Prof. Dr. Andreas Radbruch |
Teilprojekt 3
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Universitätsklinikum Jena |
Leiter: |
Prof. Dr. Thomas Kamradt |
Teilprojekt 4
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster |
Leiterin: |
Dr. Adelheid Korb |
Teilprojekt 5
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |
Leiter: |
Prof. Dr. Hanns-Martin Lorenz |
Teilprojekt 9
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Justus-Liebig-Universität Gießen |
Leiterin: |
Dr. Elena Neumann |
Teilprojekt 10
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Klinikum der Universität München |
Leiter: |
Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops |
Prävention und Rehabilitation von osteoporotischen Frakturen bei benachteiligten Zielgruppen (PROFind)
Der Verbund PROFinD, bestehend aus fünf Teilprojekten, hat das Ziel, die Prävention und Rehabilitation von osteoporotischen Frakturen zu verbessern. Osteoporotische Frakturen (OF) gehören zu den Hauptgründen für Behinderungen und Autonomieverluste älterer Menschen. Epidemiologische Studien zeigen, dass OF überwiegend gebrechliche Menschen betreffen, die meist Begleiterkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Depression oder Demenz haben. Die Mehrzahl der Betroffenen hat vorbestehende Mobilitätseinschränkungen, kognitive und emotionale Probleme, die zu Zugangsproblemen bei der medizinischen Versorgung führen. Um dies zu verändern, bedarf es neuer Strategien bei der Prävention und Rehabilitation der OF. Das Konsortium strebt die Entwicklung und Testung verschiedener Ansätze an, die bisherige Verfahren ergänzen sollen. Es ist beabsichtigt Maßnahmen zu testen, die der komplexen Interaktion der Risikofaktoren Rechnung tragen. Insbesondere wird angestrebt die körperliche Aktivität der Zielgruppen zu steigern und Sturzrisikofaktoren der inner- und außerhäuslichen Umwelt zu beeinflussen.
Koordinator:
PD Dr. Clemens Becker
Robert Bosch Gesellschaft für medizinische Forschung mbH
Robert-Bosch-Krankenhaus - Klinik für Geriatrische Rehabilitation
Auerbachstr. 110
70376 Stuttgart
Tel.: +49 711 8101-3101
Fax: +49 711 8101-3199
E-Mail: clemens.becker@rbk.de
Teilprojekte 3 und 5
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Robert-Bosch-Krankenhaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
Leiter: |
PD Dr. Clemens Becker |
Teilprojekt 1
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Universität Ulm - Universitätsklinikum |
Leiterin: |
Prof. Dr. Richard Peter |
Teilprojekt 2
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
Leiter: |
Prof. Dr. Hans-Helmut König |
Teilprojekt 4
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Universität Stuttgart |
Leiterin: |
Prof. Dr. Nadja Schott |
Molekulare Pathologie der Osteoporose (OsteoPath)
Der Verbund "Osteopath" beschäftigt sich mit der molekularen Pathologie der Osteoporose. In der Vergangenheit galt das Hauptinteresse der Forschung den Knochen-produzierenden Osteoblasten und den Knochen-abbauenden Osteoklasten. Die Osteozyten, als dritte Klasse, wurden weniger ausgiebig untersucht. Osteozyten bilden ein umfassendes Zell-Kommunikationsnetzwerk, welches in der Lage ist, Änderungen der mechanischen Belastung des Knochens zu erkennen und in Signale umzuwandeln, die zu kompensatorischen Veränderungen der Knochenarchitektur führen.
Koordinator:
Prof. Dr. Stefan Mundlos
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum - Institut für Medizinische Genetik
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Tel.: +49 30 450-569121
Fax: +49 30 450-569915
E-Mail: stefan.mundlos@charite.de
Teilprojekte 1 und 6
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Charité - Universitätsmedizin Berlin |
Leiter: |
Prof. Dr. Stefan Mundlos |
Teilprojekte 2 und 8
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
Leiter: |
Prof. Dr. Michael Amling |
Teilprojekte 3 und 4
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Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) |
Leiter: |
Dr. Tim-Matthias Strom |
Teilprojekt 5
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster |
Leiter: |
Dr. Richard Stange |
Teilprojekt 7
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Julius-Maximilians-Universität Würzburg |
Leiter: |
Prof. Dr. Franz Josef Jakob |
Teilprojekt 9
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Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung |
Leiter: |
Prof. Dr. Peter Fratzl |
Individualisierte Beurteilung und Behandlung von Osteoporose auf biomechanischer Grundlage (Bio-Asset)
Osteoporose stellt heute ein weltweites Gesundheitsproblem dar. Mit ca. 7,8 Millionen Betroffenen, ist es somit die häufigste Knochenerkrankung. Die derzeitige Langzeittherapie bei dieser chronischen Erkrankung sind die Wirkstoffe aus der Gruppe der Bisphosphonate, die nachgewiesenermaßen das Risiko eines Knochenbruchs vermindern. Die Bisphosphonate sind chemisch den körpereigenen Stoffen ähnlich, die die innere Knochenstruktur bilden. In diesem Projekt sollen die Effekte der Langzeittherapie auf den Knochen bezüglich der Knochenstruktur an humanem Biopsiematerial untersucht werden.
Koordinator:
Prof. Dr. Claus-C. Glüer
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Kiel - Klinik für Diagnostische Radiologie
Arnold-Heller-Str. 9
24105 Kiel
Tel.: +49 431 597-3157
Fax: +49 431 597-3127
E-Mail: glueer@rad.uni-kiel.de
Auswirkungen der Therapie mit Bisphosphonaten auf die Mikrostruktur (TP 1)
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
Leiter: |
Prof. Dr. Michael Amling |
Einfluss der Knochendichteverteilung, Mikrostruktur und Materialeigenschaften auf die Festigkeit des gesamten Knochens (TP 2)
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Technische Universität Hamburg-Harburg |
Leiter: |
Prof. Dr. Michael Morlock |
Individualisierte Beurteilung und Behandlung von Osteoporose auf biomechanischer Grundlage (BioAsset); Mikrostruktur (TP 4), Materialeigenschaften (TP5) und Diagnostik (TP6)
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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |
Leiter: |
Prof. Dr. Claus-C. Glüer |
Auswirkungen von BMD und Form der Brust- und Lendenwirbel auf das Frakturrisiko
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
Leiter: |
Prof. Dr Klaus Engelke |
Individualisierte Beurteilung und Behandlung von Osteoporose auf biomechanischer Grundlage (BioAsset) (TP 6)
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Evangelisches Krankenhaus Lutherhaus gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
Leiter: |
Prof. Dr. Johannes Pfeilschifter |
Neuroimmunverbindungen bei Entzündung und Schmerz (Immunopain)
Der Verbund „ImmunoPain“ beschäftigt sich mit der Verbindung von Entzündung und Schmerz. Chronische rheumatische Entzündungen, wie rheumatoide Arthritis, sind mit starken Schmerzen verbunden. Die Verbindung zwischen rheumatischer Entzündung und Schmerz ist jedoch auf molekularer Ebene schlecht verstanden. Derzeitig werden rheumatische Entzündungen mit antientzündlichen Medikamenten behandelt. Solche Therapien differenzieren nicht zwischen vorteilhaften und negativen Funktionen von Immunzellen, zeigen in einigen Patienten keine Wirkung und haben oft gravierende Nebenwirkungen. Obwohl gezeigt wurde, dass Immunzellen durch Opioidpeptide akuten (post-operativen) Entzündungsschmerz reduzieren, ist ihre Rolle bei der Schmerzkontrolle bei chronischen Entzündungsprozessen nicht näher untersucht.
Koordinator:
Prof. Dr. Hans-Georg Schaible
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Physiologie
Teichgraben 8
07743 Jena
Tel.: +49 3641-938810
Fax: +49 3641-938812
E-Mail: hans-georg.schaible@mti.uni-jena
Teilprojekt 1
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Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) |
Leiter: |
Prof. Dr. Andreas Radbruch |
Teilprojekt 2
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
Leiter: |
Prof. Dr. Georg Schett |
In diesem Teilprojekt wird die Rolle von TNF im Entzündungs- und Schmerzgeschehen bei der Arthritis mit Hilfe von fMRI Untersuchungen an transgenen Mäusen und unter verschiedenen pharmakologischen Behandlungen untersucht. Der Transfer der Ergebnisse aus den Grundlagenuntersuchungen an Mäusen wird mittels nicht-invasiven fMRI Untersuchungen in die Klinik am Patienten geleistet. Hiermit sollen Methoden zur individuellen Erfolgskontrolle einer gewählten Behandlungsstrategie für den einzelnen Patienten im Sinne einer individualisierten Therapie genutzt werden.
Teilprojekte 3 und 6
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Friedrich-Schiller-Universität Jena |
Leiter: |
Prof. Dr. Hans-Georg Schaible |
Das Teilprojekt 3 befasst sich mit den Neuroimmunmechanismen des entzündungsbedingten Gelenkschmerzes. Das Ziel des Projektes ist, die Wirkung proinflammatorischer Zytokine auf das periphere und spinale nozizeptive System aufzuklären. Das Potenzial proinflammatorischer Zytokine, in Gelenknozizeptoren eine entzündungstypische lang anhaltende Sensibilisierung für mechanische Reize zu induzieren, wird analysiert. Ferner wird untersucht, ob Zytokine die neuronale Expression schmerzrelevanter Rezeptoren und Ionenkanäle fördern. Das Teilprojekt 6 beschäftigt sich mit den neurophysiologischen Einflüssen, die eine Arthritis verhindern oder in verschiedenen Stadien modulieren können. Es werden Untersuchungen zu den immunologischen Korrelaten der neurophysiologisch induzierten Entzündungsprotektion durchgeführt. Der Einfluss neuronaler Mechanismen auf diese anti-inflammatorischen immunologischen Prozesse wird analysiert. Insbesondere soll der neurogene Einfluss auf die Anzahl und Funktionsfähigkeit regulatorischer T-Zellen erforscht werden.
Teilprojekt 4
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Charité - Universitätsmedizin Berlin |
Leiter: |
Prof. Dr. Christoph Stein |
Das Teilprojekt 4 "Opioidexpression in Immunzellen und Schmerzkontrolle" zielt auf die Verstärkung der körpereigenen, schmerzlindernden Mechanismen des Immunsystems ab. Dazu soll erstmals der quantitative Nachweis relevanter Gene genutzt werden, um die beteiligten extrazellulären Regulatoren und intrazellulären Signalwege in Immunzellen aufzuklären.
Teilprojekt 5
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Orthopädische Klinik für die Universität Regensburg |
Leiterin: |
Prof. Dr. Susanne Grässel |
In diesem Projekt wir der Einfluss sensorischer und sympathischer Neurotransmitter auf Metabolismus und Differenzierung des mesenchymalen Kallusgewebes während der Frakturheilung in einem Mausfrakturmodell untersucht. Zudem soll die Beteiligung dieser Neurotransmitter an der Bildung von autoimmunologischen Phänomenen, wie die spezifische Antikkörperproduktion gegen Matrixproteine wie Kollagen II näher analysiert werden. Als Kontrolle wird der initiale und lokale Einfluss dieser Neurotransmitter auf den Verlauf einer klassischen intradermal induzierten Kollagen II vermittelten Autoimmunantwort getestet.
Chronischer Rückenschmerz und sensomotorische Kontrolle: Auf dem Weg zur Entwicklung eines modellbasierten diagnostischen Instrumentariums (Chronic Back Pain)
Das Verbundprojekt, bestehend aus fünf Teilprojekten, entwickelt neue diagnostische Verfahren mit dem Ziel, chronischen Rückenschmerz besser als bisher zu verstehen. Dazu wird ein neuer quantitativer Ansatz genutzt, der die Analyse und Modellierung der Interaktionen zwischen kortikaler Schmerzverarbeitung und dem visuoneuromuskulären System beinhaltet. In interdisziplinärer Zusammenarbeit wird in experimentellen Ansätzen die Interaktion von Einflussgrößen moduliert und vor diesem Hintergrund das Modell bewertet und angepasst. Mit Hilfe der neuen diagnostischen Verfahren wird eine spezifischere Therapie von Patienten mit chronischem Rückenschmerz erwartet.
Koordinator:
Prof. Dr. Heiko Wagner
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Philosophische Fakultät
Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaft
Institut für Sportwissenschaft
Horstmarer Landweg 62b
48149 Münster
Tel.: +49 251 833-2307
Fax: +49 251 833-4872
E-Mail: heiko.wagner@uni-muenster.de
Internet: http://www.chronic-back-pain.org/
Teilprojekte 1 und 3
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster |
Leiter: |
Prof. Dr. Heiko Wagner |
Teilprojekt 1 (Leiter H. Wagner) wird ein modulares neuromuskuloskelettales Modell entwickeln, dass eine zentrale und integrative Funktion im Projekt hat, da es verwendet werden kann um experimentell verifizierbare Vorhersagen zu generieren. Außerdem werden die Veränderungen der spinalen Reflexe und spinalen Mustergeneratoren bei Menschen mit und ohne chronischen Rückenschmerzen quantifiziert. Teilprojekt 3 (Leiter M. Lappe) erforscht die Interaktionen zwischen visueller Wahrnehmung und chronischem Rückenschmerz. Es wird untersucht, ob Menschen mit chronischen Schmerzen die Repräsentation auf kognitiver Ebene ausblenden und die visuelle Verarbeitung von Bewegungen spezifisch beeinträchtigt ist. Nach Entwicklung des allgemeinen Modells, werden die experimentellen Informationen in das Modell implementiert und Reflexverschaltungen bei Patienten und Kontrollen anhand elektrischer Stimulation untersucht.
Teilprojekte 2, 4, 5
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Friedrich-Schiller-Universität Jena |
Leiter: |
Prof. Dr. Thomas Weiß |
Die in Jena bearbeiteten Teilprojekte untersuchen die Modulation der zentralnervösen Interaktionen durch noxische und schmerzassoziierte Stimulation (Teilprojekt 2, Leiter T. Weiß), den Einfluss veränderter sensomotorischer Informationen auf kinetische Interaktionen zwischen Rumpf und Beinen in Reaktion auf mechanische Beeinträchtigung (Teilprojekt 4, Leiter R. Blickhan) und die sensomotorische Informationsverarbeitung bei chronischem Rückenschmerz (Teilprojekt 5, Leiter C. Puta). Zum Einsatz kommen funktionelle Kernspintomographie (fMRT), Elektromyographie (EMG), kinetische Aufzeichnungen, quantitativ-sensorische Testung (QST) u. a. zur Analyse unterschiedlicher visueller, somatosensorischer, motorischer und nozizeptiver Stimulation.
Klinik und Pathophysiologie von Osteophytenformation und Ankylose (ANCYLOSS)
Der Verbund „ANCYLOSS“ beschäftigt sich mit der Erforschung degenerativer rheumatischer Erkrankungen. Osteoarthrose und entzündliche Gelenkerkrankungen führen zu einer fortschreitenden Zerstörung der Gelenkarchitektur. Ein besseres Verständnis der Pathophysiologie von Knochenveränderungen kann zu neuen therapeutischen Konzepten dieser Erkrankungen führen. Im Mittelpunkt dieses Verbundes steht die Erforschung der sogenannten „Osteophyten“: Knöcherne Anbauten, die an den erkrankten Gelenken sichtbar als knöcherne „Schwellung“ entstehen. Die sechs Teilprojekte des Verbundes erforschen unterschiedliche molekulare Faktoren, die für die Entstehung der Osteophyten eine wesentliche Rolle spielen und entwickeln neue therapeutische Strategien.
Koordinator:
Prof. Dr. Georg Schett
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Universitätsklinikum
Medizinische Klinik III mit Poliklinik und Institut für Klinische Immunologie
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen
Tel.: +49 9131 85-33418
Fax: +49 9131 85-34770
E-Mail: georg.schett@uk-erlangen.de
Internet: http://www.ancyloss.com/
Teilprojekte 1, 5 und 6
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
Leiter: |
Prof. Dr. Georg Schett |
Das Projekt „Wnt-Aktivierung und Knochenformation bei Arthritis“ erforscht für die Knochenbildung wichtige Signalwege in experimentellen Arthrosemodellen. In diesem Projekt wird daher zum einen die Hypothese überprüft, ob der Wnt-Signalweg ein wichtiger Knotenpunkt zwischen Fett- und Knochengewebe bei der Osteophytenbildung ist und zum anderen, ob Adipositas die Osteophytenbildung in Tiermodellen der Arthose antreibt.
Teilprojekt 2
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
Leiter: |
PD Dr. Andreas Niemeier |
Teilprojekt 3
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Justus-Liebig-Universität Gießen |
Leiter: |
Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner |
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Erforschung degenerativer und entzündlicher Gelenkerkrankungen mithilfe von in vitro- und in vivo-Untersuchungen. Der Schwerpunkt des Projektes „Effekt von Adipokinen auf die Knochenformation“ liegt in der Untersuchung der Effekte von durch Fettzellen produzierten Botenstoffen (Adipokinen) auf die chronische Entzündung und den Matrix-Um- oder -abbau. Kürzlich wurde gezeigt, dass bestimmte Adipokine proinflammatorische Signalwege als auch Signalwege des Matrixumbaus beeinflussen können. In diesem Projekt werden daher folgende Hypothesen überprüft: 1) Adipozytäre Adipokine stellen eine Verbindung zwischen Fettgewebe und Osteophyten-Neubildung dar und 2) Adipokine beeinflussen die Wnt-Signaltransduktion und werden in der Nähe von Osteoblasten produziert. Diese Fragestellungen werden zum einen mit Hilfe von in vitro-Kulturen von Maus-Osteoblasten und -Chondrozyten untersucht, zum anderen an Osteophyten aus Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen.
Teilprojekt 4
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Charité - Universitätsmedizin Berlin |
Leiter: |
Prof. Dr. Joachim Sieper |
Das Projekt „Biomarker der Knochenformation bei ankylosierender Spondylitis“ sucht nach Biomarkern für die Knochenneubildung bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis (zur Versteifung führende rheumatische Entzündung der Wirbelsäule). Dabei sollen auch Biomarker gefunden werden, die relevant für die Prognose der Patienten bezüglich einer Versteifung der Wirbelsäule sind. Darüber hinaus wird die Hypothese untersucht, ob sich die Knochenneubildung grundsätzlich ähnelt bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis, Osteoarthritis und Psoriasisarthritis. Serum und teilweise Urinproben von einer großen Anzahl von Patienten mit ankylosierender Spondylitis und nicht-radiologischer axialer Spondyloarthritis (Frühform der ankylosierenden Spondylitis) werden systematisch zu verschiedenen Zeitpunkten auf Knochen-Biomarker untersucht und mit der radiologischen Knochenneubildung an den Rumpf bildenden Knochen korreliert.
Muskuloskeletale Infektionen (MISSinG)
Infektionen des Bewegungsapparates beim Erwachsenen sind von besonderer Bedeutung sowohl für die Betroffenen als auch das Gesundheitssystem. Die Genese der Infektionen ist vielfältig, das Keimspektrum sowie die klinischen Verläufe sehr variabel, was die große Anzahl von Behandlungsmethoden und Therapiekonzepten erklärt. Obwohl Knocheninfektionen mit gravierenden Folgen für die Betroffenen, ihr soziales Umfeld und das Gesundheitswesen verbunden sind, bestehen in diesem Bereich noch erhebliche Forschungslücken. Das MISSinG-Netzwerk ist das erste große Gemeinschaftsprojekt ausgewiesener Experten auf dem Gebiet der Knochen- und Gelenkinfektionen. MISSinG ermöglicht den verschiedenen Konsortiumspartnern hierbei erstmalig Zugriff auf sonst nur schwer zugängliche Daten aus anderen Zentren sowie Fachdisziplinen im großen Stil.
Koordinator:
PD Dr. Dirk Stengel
Unfallkrankenhaus Berlin
Zentrum für Klinische Forschung
Warener Str. 7
12683 Berlin
Tel.: +49 30 5681-4091
Fax: +49 30 5681-4093
E-Mail: dirk.stengel@ukb.de
Teilprojekt 1
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Unfallkrankenhaus Berlin |
Leiter: |
PD Dr. Dirk Stengel |
Teilprojekte 2 und 5
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Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald |
Leiter: |
Prof. Dr. Axel Kramer |
Teilprojekt 3
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Verein für berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e.V. |
Leiter: |
PD Dr. Andreas Heinrich Tiemann |
Teilprojekt 4
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
Leiter: |
PD Dr. Hagen Schmal |
Teilprojekte 3 und 6
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Universitätsklinikum Schleswig-Holstein |
Leiter: |
PD Dr.Arndt Peter Schulz |
Teilprojekt 7
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Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg |
Leiter: |
Dr. Ulf-Joachim Gerlach |