| Öffentliche Bekanntmachung: | 2000 , 2002 und 2004 |
| Förderzeitraum: | 2001 bis 2007 |
| Gesamtvolumen: | ca. 6 Mio. EUR, davon 3 Mio. EUR vom BMBF, 3 Mio. EUR von den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen für 6 Jahre |
| Fördervolumen der 3. Förderphase: |
ca. 972.000 EUR BMBF, ca. 951.000 EUR Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen |
| Vorhabenzahl: | insgesamt 9, 5 gefördert durch BMBF, 4 gefördert durch die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen |
1. Ziele des Förderschwerpunktes
Die Förderung zielt darauf ab, versorgungsbezogenen Forschungsansätzen ein größeres Gewicht zu verschaffen und in Deutschland bestehenden Forschungsdefiziten zu begegnen. Darüber hinaus soll sie dazu beitragen, Hemmnisse beim Transfer von Forschungsergebnissen in das Versorgungsgeschehen im Gesundheitswesen abzubauen. Wissenschaftler sollen näher an versorgungs- und praxisrelevante Fragestellungen mit besonderem Bezug zur Gesetzlichen Krankenversicherung herangeführt werden, um die wissenschaftliche Basis für Entscheidungen innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung zu vergrößern. Die Kooperation zwischen dem BMBF und den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen dient somit der gezielten Verbesserung der Patientenversorgung.
Der Förderschwerpunkt wurde gemeinsam vom BMBF und den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschrieben. Für eine Laufzeit von sechs Jahren stellen beide Partner je rund 0,5 Millionen EUR pro Jahr, d.h. insgesamt rund 6 Millionen EUR, zur Verfügung. Die erste Bekanntmachung ist zu den Themenschwerpunkten "Behandlungsvariationen in Deutschland", "Versorgungsverläufe bei multimorbiden, älteren Menschen" und "Patienten mit starker Inanspruchnahme des Versorgungssystems" erfolgt und umfasste eine Förderdauer von zwei Jahren.
Anfang 2002 erschien eine weitere Bekanntmachung zum Thema "Steuerungsmöglichkeiten der Versorgungsqualität und Leistungsdichte im Verlauf chronischer Erkrankungen". Im Jahr 2004 erfolgte die 3. Bekanntmachung zu diesem Förderschwerpunkt, die u. a. Untersuchungen zu Effektivität und Effizienz medizinischer Leistungen zum Thema hat.
2. Stand der Fördermaßnahme
Die Resonanz auf die Bekanntmachungen war mit jeweils 100-200 Antragsskizzen sehr hoch und zeigt das große Interesse an diesem Bereich. In der 1. Förderphase wurden 13 Vorhaben, im Rahmen der 2. Bekanntmachung werden acht Vorhaben gefördert und im Rahmen der 3. Förderphase 9 Vorhaben.
3. Geförderte Vorhaben
a) Kurzbeschreibungen der laufenden Vorhaben
Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit einer integrativen, stationär-ambulanten Behandlung von Patientinnen mit Bulimia nervosa unter Nutzung des Short Message Service (SMS)
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Universitätsklinikum Heidelberg |
Leiter: |
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Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Behandlungsart, Leistungsintensität und Behandlungsergebnis für ausgewählte chronische Erkrankungen. Eine Analyse auf der Basis von GKV-Daten
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Universität zu Köln |
Leiterin: |
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b) Liste der abgeschlossenen Vorhaben