Öffentliche Bekanntmachung: |
2006 |
| Förderzeitraum: | 2007 - 2015 |
| Gesamtvolumen: |
12,1 Mio EUR |
| Vorhabenzahl: | 7 |
1. Ziele des Förderschwerpunktes
Die Ernährung spielt bei Entstehung und Verlauf vieler Krankheiten eine zentrale Rolle. Sie kann Erkrankungen unmittelbar auslösen wie z.B. bei bestimmten Allergien oder indirekt die Entstehung von Erkrankungen begünstigen wie bei Adipositas, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Voraussetzung für die Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Ernährungsempfehlungen und von gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln, ist die genaue Kenntnis über die Wechselwirkung von Nahrungsmittelbestandteilen mit dem menschlichen Organismus auch auf molekularer und zellulärer Ebene.
Im Zuge des Nachwuchswettbewerbes „Molekulare Grundlagen der humanen Ernährung" will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch die Förderung von selbstständigen Nachwuchsgruppen dazu beitragen, der molekularen Ernährungsforschung neue Impulse zu geben. Damit sollen qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hervorragende Forschungsbedingungen und berufliche Perspektiven in Deutschland erhalten. Durch die fünfjährige Förderung soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit einer selbstständigen Arbeitsgruppe durch moderne Forschungsansätze in der internationalen Wissenschaft zu etablieren und Innovationspotentiale für die Ernährungsforschung in Deutschland zu erschließen.
2. Stand der Fördermaßnahme
Mit Unterstützung eines internationalen Gutachtergremiums hat das BMBF aus 19 eingegangenen Anträgen sieben selbstständige Nachwuchsgruppen zur Förderung ausgewählt. Die Nachwuchsgruppen haben Ende 2007 / Anfang 2008 mit ihrer Arbeit begonnen. Zu den Themen passende, bereits etablierte Forschungsprojekte der aufnehmenden Einrichtung werden durch die Nachwuchsgruppen verstärkt.
3. Geförderte Vorhaben
Leuzin- und "mTOR-nutrient-sensing" Signalmechanismen als molekulare Targets zur diätetischen Prävention von Adipositas
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Klinikum der Universität München |
Leiterin: |
Dr. Regina Ensenauer |