Nationales Notaufnahmeregister

Verbundprojekt: Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin durch den Aufbau eines nationalen Notaufnahmeregisters

Das Ziel des Verbundvorhabens ist, die epidemiologische Forschung und die Versorgungsforschung in der Akutmedizin durch ein Notaufnahmeregister zu verbessern. Dabei gilt es eine IT-Infrastruktur zu entwickeln, implementieren und evaluieren, die sowohl den unterschiedlichen Anforderungen von Forschung und Surveillance, aber auch dem Datenschutz gerecht wird. Zunächst wird der DIVI-Kerndatensatz für die Notaufnahme als konzentierter klinischer Dokumentationsstandard in einen Kommunikationsstandard überführt, der es ermöglicht die Daten zwischen verschiedenen IT-Systemen zu kommunizieren (HL7, IHE). Parallel dazu wird für das Register eine dezentrale Softwarearchitektur entworfen, die sicherstellt, dass der umfangreiche Datensatz mit identifizierenden Patientenmerkmalen innerhalb der behandelnden Klinik verbleibt. Für wissenschaftliche Abfragen und regelmäßige Berichte (Surveillance) werden ausschließlich die benötigten Daten exportiert. Diese werden verschlüsselt an eine Treuhänderstelle exportiert, die Daten unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt („gepoolt"). So kann auch bei größeren Datenmengen eine faktische Anonymisierung der Daten erreicht werden. Die Evaluation der IT-Infrastruktur erfolgt durch eine Feasibility -Studie an 15 Kliniken, deren Notaufnahmedaten für unterschiedliche Fragestellungen und Szenarien der Empirischen Forschung, Versorgungsforschung und Überwachung durch verschiedene Institutionen ausgewertet werden.

Anteil Universität Magdeburg

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Universitätsklinik für Unfallchirurgie
Leipziger Str. 44
39120 Magdeburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Felix Walcher
0391 67-15575
01KX1319A
1.800.223 EUR
01.11.2013 - 30.04.2018

An der Universität Magdeburg ist die Verbundkoordination angesiedelt. Hier werden die Aufgabenbereiche Entwicklung und Umsetzung der IT-Strukturen sowie Forschungsfragen zur Epidemiologie und Qualtitätssicherung durchgeführt.

 

Anteil Universität Oldenburg

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Ammerländer Heerstr. 140
26129 Oldenburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Dr. Rainer Röhrig
0441 798-2844
01KX1319B
940.717 EUR
01.11.2013 - 30.04.2018

Das Teilprojekt an der Universität Oldenburg beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Aufgabenpaketen aus dem Bereich IT, Datenharmonisierung und Datenschutz.

 

Anteil Hochschule Niederrhein

Hochschule Niederrhein University of Applied Sciences
Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen

Reinarzstr. 49
47805 Krefeld

Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Sylvia Thun
02151 8222-6654
01KX1319C
152.621 EUR
01.11.2013 - 31.10.2017

Der Verbundpartner Hochschule Niederrhein arbeitet schwerpunktmäßig am Standardisierungprozess und an der Harmonisierung der Daten mit. Nach erfolgreicher Installation des Registers in den Kliniken werden an der Hochschule epidemiologische Fragestellungen mit Hilfe der Registerdaten bearbeitet.

 

Anteil Uni Witten/Herdecke

Private Universität Witten/Herdecke gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Fakultät für Medizin - Humanmedizin
Institut für Forschung in der Operativen Medizin

Ostmerheimer Str. 200
51109 Köln

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Rolf Lefering
0221-98957-16
01KX1319D
79.321 EUR
01.11.2013 - 31.12.2017

Das Teilvorhaben an der Universität Witten/Herdecke nutzt die Registerdaten für Fragestellungen der gesundheitsbezogenen epidemiologischen Forschung und der Überwachung des Gesundheitszustands der Bevölkerung.

 

Anteil TMF e. V.

TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.
Charlottenstr. 42 / Ecke Dorotheenstr.
10117 Berlin

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Sebastian Claudius Semler
030 220024-70
01KX1319E
111.225 EUR
01.11.2013 - 30.04.2017

Im Teilvorhaben der TMF werden insbesondere die Entwicklung des Datenschutzkonzeptes und die Vernetzung der forschenden Partner unterstützt.
 

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