Versorgungsstudien - II
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Öffentliche Bekanntmachung:
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2012
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Förderzeitraum:
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2013 - 2017
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Gesamtvolumen:
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18 Mio. Euro
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Vorhabenzahl:
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32 Projekte in drei Modulen
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1. Ziele des Förderschwerpunktes
Das Gesundheitssystem sieht sich vor die Herausforderung gestellt, medizinische und organisatorische Verbesserungen in die Versorgung zu integrieren und gleichzeitig deren Kosten bezahlbar zu halten. Der Anteil chronisch kranker und multimorbider Menschen wächst, gleichzeitig sinkt die Zahl der Erwerbsfähigen. Zudem entsteht Kostendruck durch mehr und bessere Behandlungsmöglichkeiten in vielen Bereichen der Versorgung. Eine Bewertung neuer, aber auch bereits etablierter Verfahren ist unerlässlich, damit das Gesundheitssystem nur sinnvolle und wirksame Maßnahmen erstattet. Dabei muss sich der Nutzen von Behandlungen nicht nur in klinischen Studien, sondern insbesondere im Versorgungsalltag unter Berücksichtigung aller Bevölkerungsgruppen belegen lassen.
Internationale Forschungsergebnisse lassen sich aufgrund der Komplexität des Versorgungsgeschehens und der starken Abhängigkeit des Gesundheitssystems von nationalen Gegebenheiten nur begrenzt übertragen. Deshalb ist auch in Deutschland eine leistungsfähige Versorgungsforschung erforderlich, um die wissenschaftlichen Grundlagen für Lösungen zur Gestaltung, Organisation und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens zu verbessern. Versorgungsforschung wird hier verstanden als die Wissenschaft, die Kranken- und Gesundheitsversorgung und ihre Rahmenbedingungen beschreibt und erklärt, unter Alltagsbedingungen evaluiert und darauf aufbauend Versorgungskonzepte entwickelt. Dies schließt unterschiedliche Disziplinen ein, wie z.B. Rehabilitationswissenschaften, Pflegeforschung, Forschung zur allgemeinmedizinischen Versorgung und Palliativmedizin sowie Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung.
Diese Runde der Förderung von Studien der Versorgungsforschung fokussiert auf die Themenbereiche Patientensicherheit, hier insbesondere Arzneimitteltherapiesicherheit und die Sicherheit operativer Verfahren und gesundheitsbezogene Lebensqualität, hier insbesondere im Bereich der Palliativ- und Schmerzmedizin. Relevanz für den Versorgungsalltag ist Voraussetzung der Förderung, z.B. zur Überwindung von Schnittstellen zwischen Versorgungssektoren, zur Patientenorientierung und zur Evaluation von Nutzen und Kosten im Versorgungsalltag. Dabei wird der Komplexität des Gegenstandes durch eine modulare Differenzierung des Förderangebots Rechnung getragen.
2. Stand der Fördermaßnahme
Auf die Bekanntmachung vom 15.08.2012 gingen insgesamt 233 Anträge ein. Die Begutachtungen fanden jeweils modulspezifisch in drei Sitzungen statt, im Zeitraum vom 04.-08.03.2013. Die Projekte beginnen im Zeitraum vom 01.10.2013 – 01.07.2014 mit ihrer Arbeit.
Die Projekte sind einem von drei verschiedenen Modulen zugeordnet:
Modul 1: Qualitative Analysen - ausgelaufen
Modul 2: Nicht-interventionelle quantitative Studien
Modul 3: Interventionelle Studien zum Versorgungsgeschehen
Modul 2: Nicht-interventionelle quantitative Studien
Das schwere akute Lungenversagen des Erwachsenen: Einfluss der Versorgungsqualität und individueller Patientenmerkmale auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Überlebenden
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Universität Regensburg
Universitätsklinikum - Klinik für Anästhesiologie
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Thomas Bein
0941 944-7926
01GY1340
819.686 EUR
01.01.2014 - 31.12.2017
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Ziel des Vorhabens ist die deutschlandweite systematische Erfassung von Patientinnen und Patienten mit schwerem Lungenversagen und deren Lebensqualität nach abgeschlossener Behandlung sowie die Beschreibung und Identifikation von Lebensqualitätsprädiktoren und Qualitätsmerkmalen der gesamten Versorgungskette. Aus den umfangreichen Daten werden Ansatzpunkte innerhalb des Versorgungssystems identifiziert, um die Organisation desselben zu verbessern (beispielsweise durch Einbindung der erstversorgenden Kliniken, Verbesserung des Transportsystems, Stärkung der Zentren und Rehabilitationseinrichtungen) und somit die Lebensqualität bei Überleben zu steigern. Das Vorhaben ist über drei Jahre angelegt. Im ersten Jahr werden innerhalb von sechs Monaten das Studienprotokoll erstellt, das Ethikvotum eingeholt, eine Datenbank entwickelt und das Personal der teilnehmenden Zentren geschult. Der Einschluss von Patienten (Ziel = 2.400 Patienten) beginnt ab Monat 7 und erfolgt für ein Jahr über das ARDS-Netzwerk Deutschland (52 Kliniken). Im Rahmen der gesamten Versorgung werden relevante medizinische und nicht-medizinische Daten erfasst. Darüber hinaus wird die Struktur- und Prozessqualität der an der Versorgung beteiligten Institutionen dokumentiert. Die follow-up-Phase beginnt Mitte des 2. Jahres mit der wiederholten Nachuntersuchung der Patienten (Lebensqualität), sowie der Datenreinigung und Analyse. Im Jahr 3 erfolgen Abschlussanalyse und -bericht sowie die Publikation der Ergebnisse.
Verbundvorhaben: Gesundheitsökonomie potentiell inadäquater Medikation bei älteren Menschen (HEPIME)
Aufgrund der häufigen Einnahme verschiedener Medikamente und altersbedingten Veränderungen in deren Verstoffwechslung haben Senioren ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Arzneimittelreaktionen. Ziel dieses Projekts ist die Analyse des Zusammenhangs zwischen der Einnahme potenziell inadäquater Medikation (PIM) definiert durch die PRISCUS-Liste mit 1) der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen; 2) den dabei entstehenden Kosten und 3) unerwünschten Arzneimittelreaktionen. Aus den vollständigen Routinedaten der AOK werden ca. 720.000 Personen im Alter über 65 Jahre identifiziert, denen erstmalig eine PIM verschrieben worden ist. Als Vergleichsgruppe werden mit dem Verfahren des Propensity Score Matching (PSM) Versicherte in gleicher Zahl ausgewählt, denen keine PIM verschrieben worden ist. Beide Gruppen werden anhand der Routinedaten über einen 12-monatigen Follow-up-Zeitraum hinsichtlich der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, den dabei entstehenden Kosten und dem Auftreten von unerwünschten Arzneimittelreaktionen verglichen.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Medikationsfehler: Identifikation unbekannter Zusammenhänge über Routinedaten
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Universität Duisburg-Essen
Universitätsklinikum Essen
Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie
Hufelandstr. 55
45147 Essen
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel
0201 92239-201
01GY1328
463.836 EUR
01.12.2014 - 31.12.2017
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Aktuelle Studien gehen davon aus, dass in den Industriestaaten unerwünschte Arzneimittelereignisse für 1-5% der stationären Aufnahmen verantwortlich sind. Sie stellen daher ein wichtiges Problem für die Patientensicherheit dar. Verlässliche Angaben zu unerwünschten Arzneimittelereignissen sind daher für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung unerlässlich. Durch die etablierten Meldesysteme und gängigen Studiendesigns werden die Fälle jedoch nur unvollständig erfasst. Die Forscherinnen und Forscher der Universität Duisburg-Essen wählen daher für ihr Forschungsprojekt einen neuen Ansatz: Anhand von sogenannten Routinedaten werden sie Ausmaß, Verteilung und Zusammenhänge von unerwünschten Arzneimittelereignissen bei stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten untersuchen. Die Forscherinnen und Forscher erhoffen sich hierdurch neue Erkenntnisse zur Häufigkeit von unerwünschten Arzneimittelereignissen. Die Ergebnisse der Studie sollen auch dazu genutzt werden, häufige Ursachen zu identifizieren.
Verbundvorhaben: Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Teilhabe von Personen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen: Entwicklung und Pilotierung einer multifaktoriellen Intervention
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Ludwig-Maximilians-Universität München
Medizinische Fakultät
Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie
Marchioninistr. 15
81377 München
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Martin Müller
089 218078219
01GY1327A
237.871 EUR
01.04.2014 - 31.03.2017
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Ziel des Vorhabens ist die Bereitstellung einer komplexen Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit, sozialer Teilhabe und damit Lebensqualität von älteren Menschen mit Gelenkkontrakturen im Pflegeheim. Dies beinhaltet zwei Teilziele: 1) Die Entwicklung einer komplexen Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit, Teilhabe und Lebensqualität der Betroffenen; 2) Die Pilotierung der zu entwickelnden Intervention hinsichtlich Umsetzbarkeit sowie eine begleitende Prozessevaluation der Pilotstudie. Folgende Arbeitsschritte werden durchgeführt: 1a) Identifikation potenzieller Interventionsziele als Sekundärdatenanalyse mit Hilfe grafischer Modelle; 1b) Validierung und Ergänzung der Interventionsziele aus 1a mit einer Delphibefragung von Experten und Fokusgruppen mit Betroffenen; 2) Entwicklung von Interventionskomponenten mittels 2a) Systematischen Reviews und 2b) Expertenkonsensuskonferenz; 3a) Pilotierung der komplexen Intervention mit 3b) systematischer Prozessevaluation. Die Aufgaben der übergreifenden Koordination, Datenmanagement und -analyse, Expertensurvey und Fokusgruppen werden von der LMU wahrgenommen. Der Systematische Review und die Prozessevaluation werden von der MLU federführend durchgeführt. Fokusgruppen und Pilotstudie werden an verschiedenen Praxisstellen von LMU und MLU gemeinschaftlich paralell durchgeführt.
Validierung und Anwendung patientenrelevanter Outcome-Domänen zur Messung der Effektivität multimodaler Therapie chronischer Schmerzen
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Technische Universität Dresden
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Universitäts SchmerzCentrum
Fetscherstr. 74
01307 Dresden
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Ulrike Kaiser
0351 458-5981
01GY1326
767.998 EUR
01.01.2014 - 30.06.2017
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Ziel des Projektes ist eine interdisziplinär konsentierte Empfehlung zur Definierung relevanter Bereiche des Krankheitserlebens sowie von Messinstrumenten, mit denen sich zuverlässig die Effektivität der Therapie von chronischen Schmerzen messen lässt. Im Teil A wird dazu zunächst eine Empfehlung zu patientenrelevanten Bereichen des Krankheitserlebens für die Bestimmung der Effektivität von multimodaler Therapie bei chronischen Schmerzen entwickelt. Die Empfehlung wird ein interdisziplinäres Team im Rahmen eines Delphi-Prozesses erarbeiten, das sich aus Vertretern der Medizin, Psychotherapie, Physiotherapie, Versorgungsforschung und Patienten zusammensetzt. Zu den definierten Bereichen sollen zudem zuverlässige und sensitive Messinstrumente genannt werden. Als Grundlage für diesen Abstimmungsprozess werden eine Übersichtsarbeit über relevante Messinstrumente erstellt sowie ein Datensatz von Patienten mit chronischen Schmerzen retrospektiv analysiert. Aus den resultierenden Empfehlungen wird ein Fragebogenset erstellt, das im Teil B in vier multimodal tätigen Einrichtungen hinsichtlich seiner Gütekriterien sowie seiner Aussagekraft zur Effektivität der Therapie untersucht werden soll. Unterstützt wird dieser Teil der Studie durch Untersuchungen zur Akzeptanz der Befragung und Therapiezufriedenheit, die in den endgültigen Schlussfolgerungen zur Güte des Fragebogensets berücksichtigt werden sollen.
WorkSafeMed - Arbeitsbedingungen, Sicherheitskultur und Patientensicherheit in Krankenhäusern - welche Prädiktoren lassen sich für die Sicherheit des Medikationsprozesses beschreiben?
Ausgehend von einer aktuellen Erhebung soll der Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit bzw.-bedingungen, Sicherheitskultur (Patienten & Arbeitsschutz), Medikationsfehlern und unerwünschten Ereignissen untersucht werden. Die Querschnittsstudie wird in zwei deutschen Universitätsklinika durchgeführt.
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät
Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Monika A. Rieger
07071 29-86809
01GY1325A
184.062 EUR
01.06.2014 - 31.03.2017
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Der Fokus des Tübinger Teilprojektes liegt auf der Fragebogenentwicklung, der Studiendurchführung an einer Uniklinik und der statistischen Analyse aller Daten. Vermutung: gute Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz- bzw. Patientensicherheitskultur gehen mit einer geringeren Häufigkeit von Fehlern im Medikationsprozess einher und führen zu weniger Todesfällen / kürzeren Aufenthaltsdauern. Das IASV koordiniert dabei die Gesamtstudie. Im Tübinger Teilprojekt werden Ärzte und Pflegende von 45 Stationen eines Uniklinikums standardisiert schriftlich befragt (Arbeitszufriedenheit, -bedingungen, Arbeitsschutz- und Patientensicherheitskultur). Es werden 25 Patientenakten pro Station standardisiert auf Verschreibungs- und Übertragungsfehlern im Medikationsprozess gesichtet (Chart Review), Todesfälle und Dauer des Krankenhausaufenthaltes sowie Angaben zur Arbeitsbelastung aus der Krankenhaus-Dokumentation erfasst. In der Korrelationsanalyse (Daten aus beiden Unikliniken) werden Assoziationen zwischen den Ergebnissen der Befragung, der Arbeitsbelastung und Fehlern im Medikationsprozess (primäre Zielgröße) bzw. Todesfällen oder Länge des Krankenhaus-Aufenthaltes (sekundäre Zielgröße) statistisch untersucht.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Patientensicherheit
Stiftsplatz 12
53111 Bonn
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Tanja Manser
0228 73-8366
01GY1325B
124.831 EUR
01.06.2014 - 31.03.2017
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Im Bonner Teilprojekt werden die Schulungen zum Chart Review durchgeführt sowie die Daten für den Standort Bonn erhoben. Am UKB werden Ärzte und Pflegende von 45 Stationen standardisiert schriftlich zu Arbeitszufriedenheit, Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz- und Patientensicherheitskultur befragt. Daneben werden 25 Patientenakten pro Station standardisiert auf das Vorkommen von Verschreibungs- und Übertragungsfehlern im Medikationsprozess gesichtet. Zudem werden Todesfälle, Verweildauer und Angaben zur Arbeitsbelastung aus der KH-Dokumentation erfasst. Alle erhobenen Daten werden pseudonymisiert und zur Auswertung an das Institut für Epidemiologie und Biometrie (UKT) übermittelt. Abschließend sammelt das IfPS Best-practice-Beispiele aus dem UKB und UKT, die klassifiziert, bewertet und im Rahmen einer Abschlusskonferenz präsentiert werden.
Verbundvorhaben: Bedarf und Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen, direkte Kosten und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei hochaltrigen Hausarztpatientinnen und -patienten (85+) - AgeQualiDe-Studie
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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
J 5
68159 Mannheim
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Siegfried Weyerer
0621 1703-6351
01GY1322E
117.921 EUR
01.01.2014 - 30.04.2017
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Im Rahmen der Studie sollen gedeckter und ungedeckter Bedarf und die mit den Bedarfen assoziierte Inanspruchnahme von medizinischen und nicht-medizinischen Versorgungsleistungen, direkte Kosten und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei hochaltrigen Hausarztpatienten untersucht werden. Die Studie schafft erstmalig umfassendes Wissen über mögliche modifizierbare Einflussvariablen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Hochaltrigen und damit eine Ausgangsbasis zur Verbesserung der bedarfsgerechten Versorgung und zur Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität hochaltriger Hausarztpatienten. Einen Ansatzpunkt zur Optimierung der Patientenversorgung bieten zudem die drei Sonderfragestellungen des Forschungsprojektes, zu denen eine vertiefte inhaltliche Analyse erfolgt (Schmerzversorgung, Hochrisikomedikation sowie Versorgung Hochaltriger im häuslichen Umfeld). In jedem der teilnehmenden Zentren Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München werden strukturierte Interviews mit hochaltrigen Patienten (85+), pflegenden Angehörigen und Hausärzten in der häuslichen Umgebung bzw. in den Praxisräumen durchgeführt. Ziel ist es, insgesamt 922 Patienten (in jedem Zentrum ungefähr 150 Patienten), ihre Angehörigen und Hausärzte drei Mal im Abstand von jeweils 10 Monaten hinsichtlich des Bedarfs, der Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen und direkten Kosten sowie hinsichtlich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität zu untersuchen. Am Zentrum Leipzig erfolgt zudem die Verbundkoordination sowie die Rekrutierung von 150 Hochaltrigen und deren Angehörigen für Studie. Das Studienzentrum Hannover übernimmt die biometrische Betreuung des Verbundprojektes einschließlich zentralem Datenmanagement, Programmierung des Dateneingabesystems und der zentralen Datenbank, Erstellung der Schulungsunterlagen und Schulung der Benutzer, Qualitätssicherung der Daten, Datenaufbereitung für statistische Analysen, Durchführung und Supervision statistischer Datenanalysen, statistische Beratung sowie Mitwirkung an Publikationen und Berichten.
Untersuchung der körperlichen und psychosozialen Folgen nach Lebendnierenspende - Eine Multizenter-Kohortenstudie
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Medizinische Fakultät
Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie
Domagkstr. 22
48149 Münster
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Markus Burgmer
0251 83-52905
01GY1321
303.660 EUR
01.01.2014 - 30.06.2017
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Das Vorhaben untersucht die körperlichen und psychosozialen Auswirkungen von Lebendnierenspenden, da in Deutschland die Spendebereitschaft nach dem Tod sinkt und der Druck, eine Lebendspende auch bei medizinisch nicht idealen Spendern durchzuführen, steigt. Die bisherige Datenlage lässt keinen Rückschluss auf die genauen Risiken von Lebendnierenspendern im deutschen Gesundheitssystem zu. Auch das spezifische Risiko von Frauen wurde bislang unzureichend untersucht, obwohl diese weitaus häufiger als Männer spenden. Anhand der erwarteten Ergebnisse können somit der Transplantationsmedizin erstmals valide Daten zu den Spenderrisiken im deutschen Gesundheitssystem bereitgestellt werden Diese sollen als Grundlage für ein tragfähiges informiertes Einverständnis beim Spender dienen. Prospektiv werden in 15 Transplantationszentren bei Spendern über einen Zeitraum von 12 Monaten primär die Funktion der verbleibenden Niere sowie die Lebensqualität untersucht. Zusätzlich werden die Inzidenzen chirurgischer, internistischer oder psychosozialer Komplikationen und Einflüsse des eingesetzten chirurgischen Verfahrens, des Geschlechts und der körperlichen Verfassung des Organempfängers auf das Outcome untersucht. Es wird hierbei auf Routinedaten der üblichen Spender- und Empfänger-Nachsorge zurückgegriffen sowie mittels Fragebögen Daten zu den psychosozialen Variablen erhoben.
Verbundvorhaben: "Langzeitstudie zur Arzneimitteltherapiesicherheit in der älteren deutschen Normalbevölkerung - Schwerpunkt Arzneimittelexposition" (ESTHER-MED)
Ältere Menschen bekommen häufig eine Mischung von Arzneimitteln aufgrund verschiedener Erkrankungen. Durch diese Mischung steigt die Gefahr von medikationsbezogenen Problemen. Dies können z. B. falsche Dosierungen, schädigende Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln oder Probleme bei der Medikamenteneinnahme sein. Im Rahmen des Forschungsverbundes ESTHER-MED wird eine Studie durchgeführt, die die Entstehung und Zusammenhänge solcher medikationsbezogener Probleme untersucht. Ziel ist, die Arzneimitteltherapiesicherheit in der älteren deutschen Normalbevölkerung zu erhöhen. Die Ergebnisse sollen dem Gesundheitssystem helfen, die Sicherheit und Wirksamkeit einer Arzneimitteltherapie in der älteren Bevölkerung zu gewährleisten.
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Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Abt. Klinische Epidemiologie und Alternsforschung (C070)
Im Neuenheimer Feld 581
69120 Heidelberg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Hermann Brenner
06221 42-1300
01GY1320A
672.007 EUR
01.08.2014 - 31.07.2017
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg
Medizinische Klinik - Innere Medizin VI
Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Walter E. Haefeli
06221 56-8740
01GY1320B
267.794 EUR
01.08.2014 - 31.07.2017
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Das Ziel ist die Prävalenz, die Entstehung und die Determinanten von medikationsbezogenen Problemen, wie Polypharmazie, die Verordnung potenziell inadäquater Medikation (PIM), unangemessene Dosierungen, potenziell schwerwiegende Arzneimittelinteraktionen, Unterversorgung, verminderte Adhärenz sowie Arzneimittelapplikationsprobleme in der älteren Bevölkerung zu ermitteln sowie deren Assoziationen untereinander zu untersuchen. Ferner sollen die Assoziationen von den oben genannten medikationsbezogenen Problemen mit Symptomen, die oft unerwünschte Arzneimittelwirkungen darstellen, und Erkrankungsendpunkten, wie Frakturen, kardiovaskulären Ereignissen, Hospitalisierungen, kognitiven Einschränkungen, Einweisungen ins Pflegeheim, Multimorbidität, Gebrechlichkeit und frühzeitiger Tod erhoben werden. Im Vorhaben sollen die im Rahmen von Teilprojekt 1 ("drug exposure") erhobenen Daten aufbereitet und ausgewertet werden. Im Teilprojekt 2 ("patient safety") werden eine Reihe Subgruppenanalysen durchgeführt. Die Nachuntersuchung einer bevölkerungsbezogenen Kohorte älterer Menschen nach 14 Jahren (ESTHER-Studie) beinhaltet eine schriftliche Befragung der Studienteilnehmer und deren Hausärzten, die Gewinnung von Blutproben sowie ein umfangreiches geriatrisches und pharmakologisches Assessment während eines Hausbesuchs. Es sind Quer- und Längsschnittanalysen geplant zur Ermittlung 1) der Prävalenz, der Entstehung und der Determinanten von medikationsbezogenen Problemen sowie deren Assoziationen untereinander sowie 2) des Zusammenhangs der medikationsbezogenen Probleme mit Symptomen, die oft unerwünschte Arzneimittelwirkungen darstellen und Erkrankungsendpunkten.
Modul 3: Interventionelle Studien zum Versorgungsgeschehen
Gezielte Verbesserung von Lebensqualität mit systematischer Lebensqualitätsdiagnostik und -therapie: Randomisierte Studie bei Patienten und Patientinnen mit kolorektalem Karzinom
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Tumorzentrum Regensburg e.V.
Josef-Engert-Str. 9
93053 Regensburg
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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PD Dr. Monika Klinkhammer-Schalke
0941 943-1803
01GY1339
322.364 EUR
01.12.2013 - 30.06.2017
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Die medizinische Versorgung onkologischer Patienten und Patientinnen ist in Deutschland umfassend gesichert (Qualitätsmanagementzyklus mit Leitlinien, onkologischen Zentren, Kontrolle der Ergebnisqualität durch Krebsregister). Es fehlen jedoch vergleichbare Strukturen für patientenrelevante Endpunkte, wie Lebensqualität (LQ). Im Tumorzentrum Regensburg e.V. wurde deshalb in einer komplexen Intervention ein LQ-Pfad mit LQ-Diagnostik und -Therapie (multidimensionales therapeutisches Netzwerk) entwickelt, implementiert und die Wirksamkeit für Patientinnen mit Brustkrebs nachgewiesen. Um das LQ-System auch anderen Karzinompatienten zur Verfügung zu stellen, soll die externe Validität erweitert werden, durch Modifikation des LQ-Pfads für eine weitere Tumorentität. In einer pragmatischen, randomisierten kontrollierten Studie soll der LQ-Pfad für Patienten und Patientinnen mit kolorektalem Karzinom (CRC) angepasst, regional implementiert und die Wirksamkeit nachgewiesen werden. 220 Patienten und Patientinnen mit primärem CRC werden in drei Kliniken rekrutiert. LQ-Diagnostik erfolgt bei allen 0, 3, 6, 12 und 18 Monate nach der Operation. In der Interventionsgruppe werden LQ-Werte in ein LQ-Profil umgewandelt und der ärztlichen Nachsorge in einem Gutachten mit Behandlungsempfehlungen für kranke LQ mitgeteilt. In der Kontrollgruppe (S3-Leitlinie) erfolgt die Nachsorge ohne Profil und Gutachten. Nach 12 Monaten wird die Rate von Patienten und Patientinnen mit schlechter Lebensqualität in beiden Gruppen verglichen.
Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) im Reha-Management bei Patienten nach Unfallverletzungen – QoL-ReMaP
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Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Walther-Rathenau-Str. 48
17489 Greifswald
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Thomas Kohlmann
03834 86-7761
01GY1338
294.775 EUR
01.05.2014 - 30.04.2017
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Die primären Ziele der Studie sind die wissenschaftliche Evaluation a) des Nutzens einer systematischen Anwendung von standardisierten Methoden der Lebensqualitätsmessung zu Beginn und im Verlauf der Rehabilitationsbehandlung von Patienten nach einer Unfallverletzung und b) der Effekte eines klinischen Trainingsprogramms zur Beurteilung und Interpretation von Ergebnissen der Lebensqualitätsmessung. Die Interventionsstudie wird als eine dreiarmige cluster-randomisierte Studie durchgeführt. Die Behandlungszentren in den ersten beiden Studienarmen führen bereits Lebensqualitätsmessungen während der Rehabilitationsmaßnahme durch. Die Zentren in der dritten Gruppe werden neu in das Programm aufgenommen. In einem mehrphasigen Ablauf wird in diesen Zentren zeitversetzt das Trainingsprogramm zur Beurteilung und Interpretation von Ergebnissen der Lebensqualitätsmessung angeboten. Durch standardisierte Erhebung relevanter Zielgrößen wird überprüft, in welchem Maße durch die Intervention patientennahe Endpunkte (Schmerzintensität, Funktionseinschränkungen, gesundheitsbezogene Lebensqualität und Behandlungszufriedenheit) sowie Ergebnisparameter auf der Seite des Behandlungsteams (Wissen um und Akzeptanz der Lebensqualiätsmessung, Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit im Team und mit den Behandlungsentscheidungen) positiv beeinflusst werden.
Implementierung und Evaluation eines familienbasierten Interventionsprogrammes für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche psychiatrisch kranker Eltern - eine kontrolliert-randomisierte Multicenterstudie
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MSH Medical School Hamburg
University of Applied Sciences and Medical University
Zentrum für klinisch-psychologische Forschung und Familienforschung
Am Kaiserkai 1
20457 Hamburg
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe
040 361226416
01GY1337
902.772 EUR
01.04.2014 - 31.03.2017
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Kinder psychisch kranker Eltern sind in der internationalen Literatur als Hochrisikogruppe für die Entwicklung eigener Auffälligkeiten bekannt. Etwa die Hälfte der Kinder psychisch kranker Eltern weist bereits eigene psychische Auffälligkeiten auf. Das zentrale Ziel dieses multizentrischen Vorhabens besteht darin, die manualisierte Familienintervention CHIMPs ("Children of mentally ill parents") im Sinne einer Frühintervention für bereits psychisch auffällige Kinder von psychisch kranken Eltern an den fünf beteiligten Zentren in der Routineversorgung zu implementieren unter deren Wirksamkeit unter Praxisbedingungen zu prüfen. Die Intervention zielt auf die nachhaltige Verbesserung der psychischen Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Kinder und Jugendlichen ab. Es wird eine strukturell verankerte Familienintervention und damit eine psychosoziale und klinische Versorgungsstruktur für diese Zielgruppe implementiert und damit die Versorgungssituation der Kinder und Jugendlichen zunächst in den beteiligten Zentren, später bundesweit, nachhaltig verbessert. Die Wirksamkeit wird in einem randomisierten Studiendesign geprüft, die Kontrollgruppe erhält die übliche Nachbehandlung. Primäres Zielkriterium ist die extern erfaßte psychische Gesundheit der Kinder, sekundäre Kriterien sind gesundheitsbezogene Lebensqualität, Symptomatik und Beeinträchtigung der Eltern, Krankheitsbewältigung und Familienbeziehungen.
Verbundvorhaben: Implementierung einer komplexen Intervention zur Vermeidung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen (IMPRINT)
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Universität zu Lübeck
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck - Institut für Sozialmedizin
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Sascha Köpke
0451 500-5467
01GY1336A
489.018 EUR
01.01.2014 - 31.03.2017
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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
Magdeburger Str. 8
06112 Halle (Saale)
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Gabriele Meyer
0345 557-4498
01GY1336B
351.415 EUR
01.01.2014 - 31.03.2017
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Die Studie untersucht die Einführung eines Programms zur Vermeidung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen (Bettgitter, Gurte und ähnliches) bei Alten-und Pflegeheimbewohnern. Das Programm besteht aus einer von Experten entwickelten evidenz-basierten Leitlinie sowie Schulungen für Pflegende. Neben der Leitlinie werden verschiedene Materialien für Pflegende, Bewohner, Angehörige, Betreuer und Ärzte bereitgestellt. In einer Vorstudie wurde bereits gezeigt, dass das Programm zu weniger freiheitseinschränkenden Maßnahmen führt. In der aktuellen Studie wird in einer großen Gruppe von Pflegeheimen in vier verschiedenen Regionen Deutschlands geprüft, ob verschiedene Varianten des Programms die Anwendung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen deutlich senken können. In einem ersten Schritt wird die Leitlinie aktualisiert und das Programm entsprechend angepasst. Es sind vier Zentren an der Projektdurchführung beteiligt. Die Zusammenarbeit der Universität Lübeck (gemeinsam mit dem Standort Hamburg) und der Universität Halle-Wittenberg (gemeinsam mit Witten) ermöglicht die Rekrutierung von Pflegeheimen in vier verschiedenen Bundesländern. An der multizentrischen Studie nehmen dann 120 Pflegeheime in Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen teil. Diese werden zufällig drei Gruppen zugeteilt: Die Einrichtungen erhalten entweder 1. das aktualisierte ursprüngliche Programm, 2. ein verkürztes Programm oder 3. lediglich die schriftlichen Materialien. Der Hauptergebnisparameter ist die Anzahl von Bewohnern mit mindestens einer freiheitseinschränkenden Maßnahme nach 12 Monaten, erfasst durch direkte Beobachtung. In einer Untergruppe wird die Lebensqualität der Bewohner untersucht. Darüber hinaus werden die Kosten sowie Einflussfaktoren für den Erfolg des Programms erfasst.
Verbundvorhaben: Effekt personenzentrierter Pflege und Versorgung auf die Verschiebungshäufigkeit von Antipsychotika zu Pflegeheimen - eine Cluster-randomisierte, kontrollierte Studie (EPCentCare)
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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
Magdeburger Str. 8
06112 Halle (Saale)
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Gabriele Meyer
0345 557-4498
01GY1335A
383.137 EUR
01.03.2014 - 31.08.2017
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Universität zu Lübeck
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck - Institut für Sozialmedizin
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Sascha Köpke
0451 500-5467
01GY1335B
244.357 EUR
01.03.2014 - 28.02.2017
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Private Universität Witten/Herdecke gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Fakultät für Medizin - Humanmedizin
Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58455 Witten
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
02302 926-741
01GY1335C
240.078 EUR
01.03.2014 - 31.08.2017
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Die Studie untersucht, ob ein neuartiger Versorgungsansatz in deutschen Pflegeheimen verankert werden kann und dieser im Vergleich zu einer Kontrollgruppe zu einer klinisch relevanten Senkung der Gabe von Antipsychotika führt. Hierfür werden sowohl für Ärztinnen und Ärzte als auch für das Pflegepersonal umfangreiche Schulungen zu Antipsychotika durchgeführt und projektbegleitende Unterstützungsmaßnahmen angeboten. Parallel hierzu wird kontinuierlich die Medikation der Heimbewohnerinnen und -bewohner untersucht. Weiterhin wird erforscht, welchen Einfluss diese Maßnahme auf die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten hat. Stürze und Sturz-bedingte Konsequenzen, welche eine häufige Nebenwirkung von Antipsychotika darstellen, werden ebenfalls untersucht. Ferner werden die Kosten evaluiert. Im Rahmen einer Prozessevaluation werden zudem die Barrieren und begünstigenden Aspekte der Implementierung eines solchen Versorgungsansatzes analysiert. Das Projekt wird an verschiedenen Standorten in Ost-, West und Norddeutschland implementiert, um seine überregionale Gültigkeit zu überprüfen. Die multizentrische Studie wird gemeinsam im Verbund von der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg, der Universität zu Lübeck und der Privaten Universität Witten/Herdecke durchgeführt. Die Universität in Witten/Herdecke wird gemeinsam mit ihren beiden Verbundpartnern die Studie vorbereiten, am eigenen Standort durchführen und projektbegleitend evaluieren.
Komplementärmedizinische Pflege- und Beratungsmaßnahmen in der gynäkologischen Onkologie - eine randomisiert-kontrollierte Studie
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg
Medizinische Klinik - Innere Medizin II
Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Voßstr. 2
69115 Heidelberg
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Stefanie Joos
06221 56-6263
01GY1334
624.593 EUR
01.12.2013 - 30.11.2017
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Ziel dieser Studie ist es, den Nutzen ergänzender komplementärmedizinischer Pflegemaßnahmen einschließlich Beratung auf die Lebensqualität von Frauen mit gynäkologischen Tumoren unter Chemotherapie zu überprüfen. Hauptzielparameter ist die Lebensqualität erfasst mit dem EORTC-QLQ-C30. Sekundäre Zielparameter umfassen Übelkeit, Angst, Depression, Medikamentenverbrauch, Zufriedenheit mit der Versorgung sowie gesundheitsökonomische Parameter. Aufgrund der in dieser Patientengruppe nachgewiesenermaßen hohen Präferenzen für Komplementärmedizin entspricht das Studiendesign einer partiell randomisierten Präferenzstudie mit zwei randomisierten Armen und zwei Beobachtungsarmen (präferenzbasiert). Es sollen insgesamt 590 Patientinnen in zwei Rekrutierungszentren (Heidelberg/NCT und Karlsruhe/Städtisches Klinikum) eingeschlossen werden. Als Kontrollarme dienen Patientinnen, die keine zusätzliche komplementärmedizinische Pflege- und Beratungsmaßnahmen erhalten.
Verbundvorhaben: Individualisierte versus standardisierte Therapieempfehlung bei Patientinnen und Patienten mit hohem Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Unter Zusammenarbeit von Hausärzten, Klinischen Pharmakologen und Pharmakoökonomen soll getestet werden, ob und inwieweit eine Aufklärung zum Risiko durch Arzneimittel, wenn sie die individuelle Situation des Patienten (einschließlich biologischer und genetischer Faktoren) miteinbezieht, einer generellen Aufklärung und Beratung überlegen ist. Der translationale Aspekt dieses Vorhabens umfasst die Nutzenbewertung individualisierter Therapiestrategien, wie pharmakogenetische Testung oder Medikamentenwechselwirkungsanalysen, im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit.
Koordination, Biometrie und Datenmanagement
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Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3
53175 Bonn
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Julia Stingl
0228 99307-3570
01GY1333A
187.957 EUR
01.12.2013 - 30.09.2017
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Am BfArM sind insbesondere folgende Arbeiten geplant: Nach Erstellung sämtlicher für die Studie notwendigen Unterlagen, ist ihre Einreichung bei der zuständigen Ethikkommission sowie die Vorbereitung der klinisch-pharmakologischen Risikoeinschätzung geplant. Hierfür werden zunächst die erforderlichen Datenbanken zusammengestellt und ein strukturiertes Vorgehen zur Erarbeitung der individuellen Risikoeinschätzung entwickelt. Anschließend wird an Übungsfällen die gleichartige und valide Erstellung der individuellen Risikoinformation entwickelt und verbessert. Es wird außerdem eine Patientendatenbank vorbereitet, die die Informationen zu den Patienten (Indikation, Medikation, Dosierung, Kreatininwert, Alter), die bei Einschluss für die Entwicklung der Risikoempfehlung verwendet werden, enthält. In diese Datenbanken werden die Ergebnisse der Genotypisierung sowie die erarbeitete Risikoeinschätzung eingepflegt. Es werden Methoden zur rationalen Erstellung einer klinisch-pharmakologischen Risikoeinschätzung für schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen entwickelt, die sich im Arbeitsumfang pro Patient und im Effekt auf die Therapiesicherheit messen und bewerten lassen. Falls sich hierbei ein Mehrwert einer individuellen Risikobeschreibung zeigt, so wäre dies für die Entwicklung individueller Aufklärungstools im Rahmen einer individualisierten Therapie von volkswirtschaftlicher Relevanz.
Klinische Studie
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Hausarztmedizin
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Klaus Weckbecker
0228 287-11156
01GY1333B
447.068 EUR
01.12.2013 - 30.09.2017
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An der Univerisät in Bonn sind folgende Arbeiten geplant: Die Patientinnen und Patienten werden über das Hausärztenetzwerk im Bonn-Siegburger Raum rekrutiert. Die Rekrutierung der Patientinnen und Patienten sowie die Durchführung der Studie werden über kontinuierliches Studienmonitoring begleitet. Das Studienmonitoring umfasst Praxisbesuche, Paper Monitoring der erhobenen Daten in den Case Report Forms und Erstellung von Queries bei fehlenden oder unvollständigen Daten. Das Monitoring wird durch Erstellung eines Monitoringhandbuches vorbereitet und kontinuierlich in der Rekrutierungszeit durchgeführt.
Pharmaökonomie
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement
Lange Gasse 20
90403 Nürnberg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Oliver Schöffski
0911 5302-313
01GY1333C
123.931 EUR
01.12.2013 - 30.09.2017
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Die Studie will untersuchen, ob eine individuell erstellte Risikoeinschätzung, die von einem klinischen Pharmakologen unter Einbeziehung der individuellen pharmakologischen Situation (Komedikation, Pharmakogenetik, renale Funktion, Alter) gegeben wird, einer generellen Risikoinformation (ohne die Besonderheiten des Patienten in Betracht zu ziehen) überlegen ist und ob ein solches Vorgehen kosteneffektiv sein kann. Dabei wird keinerlei direktive Vorgabe zur Therapie gemacht, sondern lediglich die Auswirkung der Mitteilung des Patientenrisikos für unerwünschte Ereignisse bei der Therapie in beiden Armen untersucht. Im Arbeitspaket 5 "Pharmakoökonomie" des Vorhabens werden Kosten-Nutzenberechnungen aus unterschiedlichen Perspektiven (Volkswirtschaft, Krankenkassen, Arzt, Patient) durchgeführt, die für die Nutzung und Verwertung der Ergebnisse relevant sind. Im Verlauf der Studie werden die pharmakoökonomisch relevanten Daten erhoben, um Kostendaten für Medikation, Arztbehandlung und Krankenhausaufenthalte ergänzt und nach Studienabschluss ausgewertet.
Reduzierung von Polypharmazie bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen – ein patientenzentrierter Ansatz an der Schnittstelle von Sekundär- und Primärversorgung (POLITE-RCT)
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Universitätsmedizin Rostock
Medizinische Fakultät
Institut für Allgemeinmedizin
Doberaner Str. 142
18057 Rostock
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Attila Altiner
0381 494-2481
01GY1332
1.420.360 EUR
01.11.2013 - 31.08.2017
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Auf Patientinnen und Patienten ab 60 Jahren entfallen mehr als 30% des gesamten Medikamentenverbrauchs. Eine Reduktion unangemessener Polypharmazie führt zur Verringerung unerwünschter Arzneimittelereignisse und medikamentenbezogener Morbidität und Mortalität sowie zur Steigerung von Patientensicherheit und Lebensqualität. Ökonomisch betrachtet, verursacht Polypharmazie hohe, eigentlich vermeidbare Kosten für das Gesundheitssystem. Die cluster-randomisierte kontrollierte Studie POLITE-RCT untersucht die Effektivität einer Intervention (von Pharmazeutinnen und Pharmazeuten durchgeführte narrative Medikamentenreviews) im sekundären Versorgungsbereich unter Berücksichtigung der Schnittstelle zur Primärversorgung (Hausärztin bzw. Hausarzt) mit dem Ziel, die Zahl der Langzeitmedikamente für multimorbide und chronisch kranke Patientinnen und Patienten ab 60 Jahren (mit mind. fünf Medikamenten) zu senken. Die zwei teilnehmenden Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 42 Stationen rekrutieren 1626 geeignete Patientinnen und Patienten bei Einweisung, welche dann, während ihres Krankenhausaufenthaltes, abhängig von Interventions- und Kontrollgruppe entweder die Intervention (Medikamentenreview) oder die „übliche Behandlung" erhalten. Zu vier verschiedenen Messzeitpunkten werden für alle Patientinnen und Patienten die Lebensqualität und Angaben zur Medikation erhoben. Die Studie will eine signifikante Reduktion der Polypharmazie für die Interventionsgruppe zwölf Monate nach Krankenhausentlassung feststellen.
Randomisiert kontrollierte Studie zur Evaluation einer multiprofessionellen Atemnotambulanz für Patienten mit fortgeschrittenen Tumor- und chronischen Erkrankungen
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Klinikum der Universität München
Campus Großhadern
Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin
Marchioninistr. 15
81377 München
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Claudia Bausewein
089 7095-4929
01GY1331
648.460 EUR
01.06.2014 - 31.05.2017
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Ziel des Projektes ist die Bewertung der Wirksamkeit und der Kosten einer multi-professionellen Atemnotambulanz auf den Umgang mit Atemnot und Lebensqualität von Patienten und Patientinnen in der Palliativmedizin. Die multiprofessionellen Teams setzen sich aus Experten und Expertinnen aus der Pneumologie, Palliativmedizin, Krankengymnastik und Sozialarbeit zusammen. Um die Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen zu erheben werden Qualitative Interviews geführt. Das Team in der Atemnotambulanz wird standardisiert geschult. Im Fokus stehen das Beherrschen der Atemnot und die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. Weiterhin werden die Schwere der Atemnot, die Symptombelastung und die Belastung der Angehörigen gemessen. Es werden zwei Gruppen verglichen. Die Interventionsgruppe erhält sofort den Zugang zur multiprofessionellen Atemnotambulanz. Die Vergleichsgruppe erhält standardmedizinische Betreuung und nach acht Wochen Zugang zur Ambulanz. Das Projekt wird ergänzt durch eine gesundheitsökonomische Evaluation.
Verbundvorhaben: Wirksamkeit einer begleiteten Web-basierten Intervention gegen Depression in der rehabilitativen Nachsorge von Rückenschmerzpatienten
Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins. Über vier Millionen Deutsche leiden an Rückenschmerzen, und es werden immer mehr. Häufig kann keine organische Ursache gefunden werden, die operativ behandelt werden könnte. Verschiedene Auslöser wie fehlende Bewegung, schlechte Sitzhaltung und Muskelverspannungen können eine Rolle spielen. Psychische Belastungen und Depressionen sind häufig mit Rückenschmerzen assoziiert. Psychologische Hilfestellungen können dank der Weiterentwicklung der Informationstechnologien heutzutage auch als sogenannte „Online-Therapie“ angeboten werden. Der Vorteil einer Internet-basierten Therapie ist die Niederschwelligkeit, mit der Patientinnen und Patienten erreicht werden können. Gerade Menschen mit Depressionen sind oft antriebsarm und verlassen nicht gerne das Haus. Es bedarf neuer Konzepte, um diese Patientinnen und Patienten mit einem Therapieangebot zu erreichen.
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät
Institut für Psychologie
Abt. Rehabilitationspsychologie
Engelbergerstr. 41
79106 Freiburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Harald Baumeister
0761 203-3044
01GY1330A
483.930 EUR
01.07.2014 - 30.06.2017
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
Institut für Psychologie
Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Bismarckstr. 1
91054 Erlangen
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Matthias Berking
0170 5601528
01GY1330B
132.377 EUR
01.07.2014 - 30.06.2017
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Web-basierte Depressionsinterventionen haben sich als wirksam und effektiv für die Behandlung depressiver Störungen erwiesen. Einzelne Studien belegen die Effektivität auch für die Subpopulation von Patienten mit körperlichen Erkrankungen und depressiven Störungen. Studien zur Überprüfung der Effektivität einer web-basierten Depressionsintervention für Rückenschmerzpatienten liegen jedoch nicht vor. Entsprechend zielt das Projekt auf die Untersuchung der Effektivität und Kosten-Effektivität einer begleiteten web-basierten Intervention gegen Depression für Rückenschmerzpatienten (WARD-BP) und fokussiert dabei auf die versorgungsrelevante Schnittstelle der rehabilitativen Nachsorge. Die folgenden Fragestellungen werden untersucht: Ist WARD-BP effektiv im Vergleich zur Standardbehandlung? Ist WARD-BP kosten-effektiv im Vergleich zur Standardbehandlung? Welche Faktoren moderieren den Effekt von WARD-BP? Es handelt sich um eine pragmatische randomisierte kontrollierte Studie, die an sechs Zentren deutschlandweit durchgeführt wird. Bei der Durchführung der Studie
übernimmt die Universität Erlangen die Betreuung von in etwa ein Drittel der zu rekrutierenden Patienten und Patientinnen. Die übrigen Arbeitspakete werden arbeitsteilig von beiden Projektpartnern (Universität Freiburg und Universität Erlangen) gemeinsam bearbeitet.
Abgeschlossene Vorhaben
Stand 03.07.2017