Präventionsforschung

Sein Leben gesund, aktiv und selbstbestimmt bis ins hohe Alter zu verbringen, wer wünscht sich das nicht? Aber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rheuma, Arthrose und auch psychische und neurodegenerative Erkrankungen werden immer häufiger und sind zu Volkskrankheiten geworden. Es sind typische chronische Erkrankungen, die uns oft ein Leben lang begleiten. Doch was können wir tun, damit chronische Erkrankungen gar nicht erst entstehen oder ihr Beginn zumindest verzögert wird?

Eine Antwort kann gezielte Prävention und Gesundheitsförderung sein. Beides kann wesentlich dazu beitragen, die Gesundheit sowie das Wohlbefinden der Menschen zu stärken und die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität über den gesamten Lebensverlauf zu fördern. Die gesellschaftlichen Erwartungen an die Prävention und Gesundheitsförderung sind entsprechend hoch und verbunden mit der Hoffnung, Krankheiten erfolgreich zu verhindern. Die Präventionsforschung will deshalb die wissenschaftlichen Grundlagen für eine wirksame, alltagsnahe und zielgruppengerechte Prävention und Gesundheitsförderung schaffen.

Die bisherigen Initiativen des BMBF zu Prävention und Gesundheitsförderung werden deshalb weiter ausgebaut. Im Juni 2013 wurden zusammen mit dem Aktionsplan Präventions- und Ernährungsforschung zwei neue Fördermaßnahmen veröffentlicht:

Evaluationsstudien zu langfristigen Wirkungen von Primärprävention und Gesundheitsförderung

Forschungsverbünde zur Primärprävention und Gesundheitsförderung

 

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