Aus der Forschung

  • Forschung

    Welche Medikamente sind im Alter gefährlich? - Erstmals fasst eine Liste ungeeignete Arzneimittel zusammen

    Rheuma, Herzschwäche und Diabetes - im Alter kommt eine Erkrankung selten allein. Das Ergebnis: Viele ältere Menschen schlucken eine reihe unterschiedlicher Medikamente, was mitunter gefährlich sein kann. Denn einige Arzneimittel beeinflussen sich in Wirkung und Nebenwirkung gegenseitig oder sind für ältere Menschen gar nicht geeignet. Erstmals hat nun eine Forschergruppe von der Universität Witten/Herdecke alle Medikamente zusammengestellt, die für ältere Menschen problematisch sein könnten - eine wichtige Hilfestellung für Ärzte und Apotheker zum Schutz für alle älteren Patienten.
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  • Forschung

    Mit Strom gegen Steifheit und Zittern - Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson: Die Versorgung in Deutschland ist gesichert

    Die Hände zittern, die Glieder sind steif - Parkinson-Patienten leiden oftmals stark unter ihrer Krankheit. Wenn Medikamente allein die Symptome nicht mehr lindern, kann die Implantation eines Hirnschrittmachers helfen. Um Betroffene nach der Operation optimal zu begleiten, haben sich Neurochirurgen und niedergelassene Neurologen zusammengetan. Entstanden ist ein Netzwerk zum Wohle der Patienten.
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  • Forschung

    Was bringt Versorgungsforschung den Patienten? - Interview mit Dr. Ingrid Schubert

    Jedes Jahr erleiden etwa 250.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Welche Therapie dann die beste ist, haben Ärzte und Wissenschaftler in Leitlinien zusammengefasst. Ob diese Behandlungsempfehlungen im Alltag von den Ärzten umgesetzt werden, hat die "PMV forschungsgruppe" unter Leitung von Dr. Ingrid Schubert anhand von Krankenkassendaten untersucht. Es gibt erste Hinweise, dass Infarktpatienten von einer Therapie, die sich eng an die Leitlinien hält, profitieren. Dies ist ein Beispiel für praxisnahe Ergebnisse aus der Versorgungsforschung. Im Interview erklärt Dr. Schubert, was die Versorgungsforschung sonst noch zu bieten hat.
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  • Forschung

    Mit magnetischen Nanopartikeln dem Brustkrebs auf der Spur - Schonende Methode bald für jede Patientin?

    Diagnose: Brustkrebs - Mit dieser Nachricht werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 57.000 Frauen konfrontiert. Um zu erfahren, ob der Tumor bereits gestreut hat, mussten lange Zeit alle Lymphknoten nahe der Brust entfernt werden - eine durchaus riskante Operation. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass meist die schonende Entnahme von einem einzelnen Lymphknoten ausreicht. Aber welcher der zahlreichen Lymphknoten ist der richtige? Forscher von der Universität zu Lübeck machen sich nun mit winzigen magnetischen Kügelchen auf die Suche.
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  • Forschung

    Wie der Magen die Stabilität der Knochen beeinflusst - Neue Erkenntnisse zur Kalzium-Therapie bei Osteoporose

    Poröse Knochen, die schon bei leichten Belastungen brechen können - das ist die Folge der Osteoporose. In Deutschland sind etwa acht Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt, in der Umgangssprache auch Knochenschwund genannt. Wussten Sie, dass auch Patienten, die einen Magenschutz einnehmen oder an bestimmten Magenerkrankungen leiden, ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche und Osteoporose haben? Warum das so ist und welche Konsequenzen diese Erkenntnis für die Osteoporose-Therapie hat, fand nun eine Forschergruppe aus Hamburg heraus.
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  • Forschung

    Die tödlichen Tricks der Krebszellen - So bahnt sich ein Tumor den Weg ins Gehirn

    Glioblastome sind besonders aggressive Hirntumore, die schnell in das gesunde Hirngewebe wuchern. Welche Tricks die Tumorzellen hierfür anwenden und welche therapeutischen Möglichkeiten sich aus der Aufklärung dieses tödlichen Mechanismus ergeben könnten, hat Prof. Dr. Helmut Kettenmann aus Berlin untersucht.
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  • Forschung

    Wenn das Atmen schwer fällt - Die wichtigsten Fakten zu den Atemwegserkrankungen Asthma und COPD

    Meist trifft es die Patienten völlig unvorbereitet. Sie haben das Gefühl, als würde ihnen der Brustkorb zugeschnürt. Sie bekommen keine Luft mehr, verspüren Angst. Sie versuchen hektisch zu atmen. Doch je stärker sie es erzwingen wollen, desto weniger Luft bekommen sie. Verzweifelt versuchen sie, das Druckgefühl auf ihren Lungen durch Husten loszuwerden, doch das verschlimmert die Situation weiter - so fühlt sich ein Asthma-Anfall für einen Betroffenen an. Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, sind die häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen in Deutschland. Hier die wichtigsten Fakten:
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  • Forschung

    Schluss mit Husten und Atemnot - So diagnostiziert der Hausarzt Asthma und COPD schnell und richtig

    Hausärzte sind bei gesundheitlichen Problemen die erste Anlaufstelle für ihre Patienten. Aber Krankheiten wie Asthma oder die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, die sich in ähnlichen Beschwerden äußern, konnten bislang nur vom Spezialisten sicher diagnostiziert werden. Prof. Dr. Antonius Schneider von der technischen Universität München hat nun in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Studie gezeigt, wie Hausärzte diese Atemwegserkrankungen mit einer Kombination aus gängigen und neuen Untersuchungsmethoden präzise in der eigenen Praxis erkennen und unterscheiden können.
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  • Forschung

    Schizophrenie: Wissenschaftler enträtseln Muster im Gehirn - Mit Neuroimaging erstmals zuverlässige Früherkennung möglich

    Denkstörungen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen - unter diesen und anderen schwerwiegenden Symptomen leiden viele Patienten mit einer schizophrenen Psychose. Meist erhalten Betroffene im Schnitt erst nach drei bis fünf Jahren die richtige Diagnose. Aber je früher eine Schizophrenie erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Forschergruppe ist es nun erstmals gelungen, die Krankheit bereits im Frühstadium mithilfe bildgebender Verfahren im Gehirn zu erkennen und zu diagnostizieren - mit bis zu 90-prozentiger Sicherheit.
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  • Forschung

    Der Blick in das lebende Gehirn - Neue Perspektiven in der Hirnforschung

    Wie funktioniert das menschliche Gedächtnis? Welche Hirnfunktionen sind bei Alzheimer-Patienten gestört? Wo entstehen Kopfschmerzen? Dass diese Fragen heute erforscht werden können, verdanken wir den Fortschritten in der Gesundheitsforschung, wie sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert. Insbesondere das Feld des Neuroimaging bietet durch die Betrachtung von Strukturen und Aktivitäten im Gehirn immer neue Ansätze, um Krankheitsbilder besser zu verstehen und zu diagnostizieren.
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  • Forschung

    Mehr Durchblick mit radioaktiver Aminosäure - Neue Methode verbessert die Diagnostik von Hirntumoren

    Zerebrale Gliome sind die häufigsten primären Hirntumore - die Erkrankung verläuft fast immer tödlich. Ihre Diagnose basiert bisher im Wesentlichen auf der Magnet-Resonanz-Tomographie, die jedoch in vielen Fällen nur eine eingeschränkte Unterscheidung zwischen Tumoren und gutartigen Gewebeveränderungen zulässt. Mit einem neuen Verfahren, das von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich entwickelt wurde, können Lage und Ausdehnung eines Hirntumors nun mit einer Genauigkeit von mehr als 90 Prozent erfasst werden.
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  • Forschung

    "Ich muss nicht perfekt sein" - Programm zur Prävention von Depression in emotional belasteten Familien

    Etwa 17 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Trotzdem wird das Thema immer noch tabuisiert. In unserem Beitrag spricht eine Mutter offen über ihre Depressionen, über Probleme in der Erziehung und ein Programm, das Eltern und Kindern helfen kann, mit emotionaler Belastung besser umzugehen.
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  • Forschung

    Zu Hause wieder laufen lernen - Neuartiger Gehtrainer ermöglicht Querschnittgelähmten und Schlaganfallpatienten Therapie im häuslichen Umfeld

    Patienten, die wegen eines Schlaganfalls oder einer inkompletten Querschnittlähmung nur eingeschränkt gehen können, sollten auch nach der Entlassung aus der Klinik ihre Gehfähigkeit intensiv weiter trainieren. Bisher existieren aber keine effektiven Therapiegeräte für den Einsatz zu Hause. Daher haben Wissenschaftler von der Universität Ulm und der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) einen Gehtrainer entwickelt, der in Zukunft eine Bewegungstherapie zu Hause ermöglicht.
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    Schlafstörungen im Alter - Warum die Krankheit unterschätzt wird und was Betroffenen helfen kann

    Ältere Menschen ab 60 Jahren leiden besonders häufig unter Schlafstörungen. Neben den Betroffenen und ihren Angehörigen müssen sich vor allem Pflegeeinrichtungen dieser Herausforderung stellen. Wissenschaftler des Projekts "Insomnia" im Berliner Forschungsverbund "Autonomie trotz Multimorbidität im Alter" (AMA) haben mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Schlafstörungen bei älteren Menschen in Pflegeheimen untersucht.
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    Folgenschweres Herzintervall - Genetische Risikofaktoren für den plötzlichen Herztod identifiziert

    Der plötzliche Herztod stellt die häufigste Todesursache unter den Herzerkrankungen dar. In Deutschland versterben pro Jahr 100.000 bis 200.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Ein Forschungskonsortium am Helmholtz Zentrum München konnte nun in einer Studie im menschlichen Genom häufig vorkommende Genvarianten identifizieren, die die elektrische Aktivität des Herzmuskels beim Menschen beeinflussen. Sie könnten damit eine der Ursachen für Herzrhythmusstörungen und den plötzlichen Herztod sein.
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    Durch dick und dünn - Prävention von Essstörungen bei Teenagern

    Ein Interview mit Dr. Uwe Berger, Psychologe am "Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie" des Universitätsklinikums Jena, zu Präventionsprogrammen für Essstörungen
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  • Forschung

    Wo geht es hier zum Bus? - Dank RFID-Technik mobil trotz Sehbehinderung

    Eigenständig mobil zu sein ist für blinde und sehbehinderte Menschen eine alltägliche Herausforderung. Denn bei öffentlichen Verkehrsmitteln treffen sie häufig auf Hindernisse.
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    Bewegung als Investition in die Gesundheit - Sozial und körperlich fit dank BIG

    Bewegungsmangel ist ein Gesundheitsrisiko. Besonders Frauen aus einem sozial benachteiligten Umfeld treiben in der Regel zu wenig Sport. Das Projekt "Bewegung als Investition in Gesundheit" (BIG), unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), fördert die körperliche Aktivität dieser Frauen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu ihrer Gesundheit.
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    Neue Hoffnung bei Herzinsuffizienz - Erste voll implantierbare Herzpumpe erhöht Lebensqualität und Mobilität von Patienten

    Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und mit geschätzt mehr als zehn Millionen Betroffenen allein in Europa die verbreitetste internistische Erkrankung. Als letzte Hoffnung für viele Patienten gilt bislang die Herztransplantation.
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    Von Mäusen und Menschen - Mausmodell "Diminuendo" liefert neuen Erklärungsansatz für die Entstehung von Schwerhörigkeit

    Schätzungsweise jeder sechste Mensch in Deutschland ist mehr oder weniger schwerhörig. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben nun ein neues Mausmodell erstellt, an dem eine genetische Prädisposition zur Schwerhörigkeit nachgewiesen werden konnte.
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  • Forschung

    Tsunami im Gehirn - Frühwarnsystem kann Absterben von Nervenzellen verhindern

    In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 95.000 Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls. Besonders gefährlich wird es, wenn eine Hirnblutung an der Basis des Gehirns auftritt. Das Blut, das sich dort auf der Gehirnoberfläche verteilt, zersetzt sich innerhalb weniger Tage und kann einen ischämischen Schlaganfall auslösen, der nicht selten tödlich endet.
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    Neue Erkenntnisse bei Hepatitis-C-Therapie - Forschungsergebnisse helfen, Heilungschancen zu verbessern

    In Deutschland leiden rund 500.000 Menschen an der gefährlichen Viruserkrankung Hepatitis C. Bislang gibt es keine Impfung gegen die Krankheit. Hepatitis C führt häufig zu Leberzirrhosen oder Leberkrebs und ist damit der häufigste Grund für Lebertransplantationen.
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    Nie wieder Karies?

    Interview mit Professor Dr. Raimund Hibst, dem Leiter des "Instituts für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik" an der Universität Ulm, zur Erforschung der Kariesprävention durch Laserbeschuss
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  • Forschung

    Dem Vorhofflimmern auf der Spur - Patientenregister gibt neue Erkenntnisse

    Das Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, jedoch mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einhergehen kann. Um die Erkrankung genauer zu analysieren, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2003 das Kompetenznetz Vorhofflimmern, das auch ein umfassendes Patientenregister zum Vorhofflimmern erstellt hat. Dessen Ziel ist es, die Versorgung und Behandlung von Vorhofflimmern in Deutschland zu verbessern.
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    Unterschiede in der Wirksamkeit atypischer Antipsychotika aufgedeckt

    Die Schizophrenie ist eine schwere psychiatrische Erkrankung, an der in Deutschland etwa 800.000 Menschen leiden. Die meisten Patienten erkranken vor dem 35. Lebensjahr. Eine komplette Heilung ist nicht möglich, die Behandlung erfolgt symptomatisch. Lebenslange Invalidität und gesellschaftliche Stigmatisierung gehören häufig zu den Folgen der Krankheit.
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    Neues aus der Malariaforschung

    Als Teil des 6. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission wurde die Initiative EDCTP (European and Developing Countries Clinical Trials Partnership) im Jahr 2003 gegründet. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Ihr Ziel ist es, sich mit gemeinsamen Forschungsprojekten an der Bekämpfung der drei häufigsten armutsbedingten Erkrankungen zu beteiligen: HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria. Allein an diesen drei Infektionskrankheiten sterben weltweit jährlich rund sieben Millionen Menschen.
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    Erste genomweite Studie für Colitis ulcerosa identifiziert neue Krankheitsgene

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind die beiden häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Ihre Ursachen sind jedoch nur in Ansätzen bekannt. Wissenschaftler des Instituts für Klinische Molekularbiologie der Universität Kiel haben jetzt erstmals Gene gefunden, die bei der Entstehung von Colitis ulcerosa eine wichtige Rolle spielen könnten. Für Morbus Crohn gab es zuvor schon ähnliche Studien, bei denen jeweils mindestens eine Mutation identifiziert wurde, die mit der Krankheit assoziiert ist.
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    Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze e.V.

    Um innovative, multidisziplinäre Gesundheitsforschung auf höchstem Niveau zu ermöglichen und Forschungsergebnisse schnellstmöglich in die Patientenversorgung zu bringen, haben sich Wissenschaftler, Ärzte und Patientenorganisationen u. a. auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seit 1999 in Kompetenznetzen zusammengeschlossen. Diese Netzwerke schaffen den organisatorischen Rahmen, durch den wissenschaftliche Leistungen besser genutzt werden können.
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