Aus der Forschung

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    Alzheimer: "Zwerge" bringen Medikamente ins Gehirn - Neue Methode im Kampf gegen das fortschreitende Vergessen

    Mehr als 26 Millionen Menschen leiden weltweit an Alzheimer. Bislang gibt es für diese fortschreitende Erkrankung des Gehirns keine Heilung. Vielversprechende Therapieversuche scheitern oftmals daran, dass die Medikamente nicht dort ankommen, wo sie gebraucht werden: im Gehirn der Alzheimer-Patienten. Wissenschaftler hoffen nun, Medikamente mithilfe von Nanopartikeln ganz gezielt in das Gehirn einschleusen zu können.
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  • Forschung

    Reiskorn im Ohr - Hoffnung für Schwerhörige: neues Hörgerät entwickelt

    Lärm, laute Musik und Dauerbeschallung durch MP3-Player oder Handys sind Gift fürs Gehör. Schon heute sind schätzungsweise bis zu 20 Prozent der Deutschen schwerhörig. Hilfe beim Hören bieten nicht nur die klassischen externen Hörgeräte, sondern auch direkt ins Mittelohr implantierte Hörgeräte. Diese Implantate haben viele Vorteile, müssen jedoch in einer aufwändigen Operation in das Ohr eingesetzt werden. Wissenschaftler entwickeln aktuell ein neuartiges Implantat, das deutlich einfacher einzusetzen und damit kostengünstiger wäre. Das Herzstück des Implantats ist kleiner als ein Reiskorn.
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  • Forschung

    Wenn Kinder nur mit Mama aufwachsen - gestärkte Beziehung für ein besseres Wohlbefinden

    Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst bei nur einem Elternteil auf - meist bei der Mutter. Oftmals sind alleinerziehende Mütter nicht nur finanziellen, sondern auch hohen gesundheitlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Und diese Belastungen wirken sich auch auf die Kinder aus. Dann brauchen Mutter und Kind neben einer finanziellen häufig auch eine gezielte psychosoziale Unterstützung. Um ihr seelisches Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern und die Mutter-Kind-Beziehung zu stärken, gibt es bundesweit ein besonderes Training für alleinerziehende Mütter, die psychisch belastet oder depressiv sind: die sogenannten PALME Gruppen.
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  • Forschung

    Faktor aus Fettzellen verschlechtert die Herzfunktion - Warum Übergewicht der Auslöser für zahlreiche Folgeerkrankungen ist

    Immer mehr Menschen in Deutschland sind übergewichtig. Mit schwerwiegenden Folgen auch für das Gesundheitssystem: Denn Übergewicht kommt selten allein.
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  • Forschung

    Frühwarnsystem für neurodegenerative Erkrankungen - Können kleine Gedächtnisprobleme eine Demenz vorhersagen?

    Wer hat nicht schon hier und da seinen Schlüssel verlegt oder den Namen eines Bekannten nicht gleich parat gehabt? Kleinere Gedächtnisprobleme kennt jeder. Doch ab einem gewissen Alter fragen sich Betroffene oftmals, ob diese Gedächtnisprobleme vielleicht erste Anzeichen für eine Demenz sein könnten.
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    Jung und trotzdem Diabetiker? Auf der Suche nach den Ursachen

    Studie untersucht Häufigkeit und Auslöser von Diabetes bei Kindern und Jugendlichen
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  • Forschung

    Schützt Apfelsaft vor Darmkrebs?

    Apfelsaft schmeckt nicht nur gut - Apfelsaft ist auch gesund. Denn bestimmte Inhaltsstoffe von Äpfeln und Apfelsaft, die sekundären Pflanzenstoffe, haben einen positiven Einfluss auf den Darm. Sie können - zumindest im Tiermodell - der Entstehung von Darmkrebs entgegenwirken, tragen zur Entgiftung bei und verringern die Freisetzung von schädlichen Sauerstoffverbindungen. Gegen entzündliche Darmerkrankungen hilft Apfelsaft aber nicht.
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  • Forschung

    Kampf dem Jo-Jo-Effekt

    Viele haben diese Erfahrung schon gemacht: Abnehmen ist nicht einfach, aber das Gewicht anschließend zu halten ist meist noch schwieriger. Denn leider sind die mühsam verlorenen Pfunde oftmals ganz schnell wieder zurück auf den Hüften - der berühmte Jo-Jo-Effekt. Dennoch gibt es genug Menschen, die es schaffen, nach einer Diät ihr Gewicht dauerhaft zu halten. Wissenschaftler wollen nun diese Erfolgsgeschichten sammeln und daraus neue Nachsorgeprogramme zum Gewichthalten entwickeln.
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  • Forschung

    Gefährliches Duo: Diabetes und Depression

    Rund ein Viertel aller Diabetiker leidet an depressiven Verstimmungen. Ein riskantes Duo, denn depressive Verstimmungen mindern nicht nur die Lebensqualität. Sie erhöhen auch das Risiko für einen ungünstigen Verlauf des Diabetes. Eine Studie untersucht nun, wie älteren Diabetikern mit depressiven Verstimmungen am besten geholfen werden kann.
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  • Forschung

    Ob zu Hause oder im Job - der Umgang mit Stress will gelernt sein

    Ob zu Hause oder im Job - der Umgang mit Stress will gelernt sein Jeder dritte Mensch in Deutschland steht unter Dauerstress. Viele Arbeitnehmer erkranken an Burnout. Deshalb sind gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz notwendiger denn je. Meist richten sich betriebliche Angebote zum Stressmanagement aber nur an Fach- und Führungskräfte. Nun gibt es erstmals eine Schulung, die sich speziell an geringqualifizierte Beschäftigte richtet und genau auf ihre Bedürfnisse und Situation abgestimmt ist.
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  • Forschung

    Hirntumore bei Kindern: Mit Biomarkern in die Zukunft blicken

    Obwohl sich die Heilungschancen für krebskranke Kinder in den vergangenen Jahren enorm verbessert haben, ist Krebs - nach Verkehrsunfällen - weiterhin die zweithäufigste Todesursache von Kindern in Deutschland. Besonders viele Kinder sterben an den Folgen eines Hirntumors. Um die Heilungschancen von Kindern mit Hirntumoren zu verbessern, haben Wissenschaftler nun ein Konzept entwickelt: In Zukunft sollen es molekulare Biomarker ermöglichen, Krankheitsverlauf und Therapieerfolg vorherzusagen.
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  • Forschung

    Rückfällen rechtzeitig vorbeugen - Ein neuer Marker soll die Früherkennung von Leukämie-Rückfällen verbessern

    Die akute lymphoblastische Leukämie ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. Auch wenn eine Therapie zunächst Erfolg versprechend verläuft, kommt es doch bei manchen Patienten zu Rückfällen. Hierfür sind Krebszellen verantwortlich, die der Behandlung widerstehen. In einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes NGFN-Plus geförderten Studie wurde nun ein neuer Marker auf diesen hartnäckigen Zellen entdeckt, der zukünftig eine genauere Krankheitsprognose erlauben könnte, um so den betroffenen Patienten in Zukunft eine besser zugeschnittene Behandlung zu ermöglichen.
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  • Forschung

    Patienten mit schwachem Herz brauchen spezielle Pflege

    Klagen Patienten über Kurzatmigkeit beim Treppensteigen und Erschöpfung, kann eine Herzinsuffizienz, also eine Herzmuskelschwäche, die Ursache sein. Die Symptome treten auf, weil das kranke Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper mit ausreichend Blut zu versorgen. In dieser gefährlichen Situation benötigen die Patienten sowohl im Krankenhaus als auch in der schwierigen Phase nach der Entlassung aus dem Krankenhaus spezielle Pflege und Versorgung. Pflegekräfte können nun erstmals diese anspruchsvolle Tätigkeit erlernen: in der Weiterbildung "Herzinsuffizienzschwester/-pfleger".
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  • Forschung

    Von Haus aus dick? Wie Eltern das Gewicht ihrer Kinder beeinflussen - Nicht nur falsche Ernährung und zu wenig Bewegung sind Ursachen für Übergewicht

    Immer mehr Kinder und Jugendliche sind zu dick. Neben falschen Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung gibt es noch weitere Faktoren, die schon in jungen Jahren die Entstehung von Übergewicht bestimmen. Besonders Eltern haben durch ihr Verhalten und ihre Gewohnheiten einen großen Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder. Und dieser Einfluss beginnt schon während der Schwangerschaft. Welche Faktoren das Risiko für Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen erhöhen, untersuchen Wissenschaftler vom Kompetenznetz Adipositas und entwickeln so neue Maßnahmen zur Prävention.
    [mehr] (URL: http://www.bmbf.de/de/2352.php)
  • Forschung

    Erkennen Eltern, wenn ihr Kind zu dick ist? - Interview mit Prof. Dr. Petra Warschburger

    Mein Kind ist kräftig gebaut und hat schwere Knochen - so begründen Eltern von übergewichtigen Kindern oftmals den Körperbau ihrer Sprösslinge. Eine Studie hat nun gezeigt, dass viele Mütter tatsächlich die Fettpolster ihrer eigenen Kinder unterschätzen und verharmlosen. Ein Problem: Denn wenn Eltern nicht rechtzeitig erkennen, dass ihr Kind zu dick ist, können sie es nicht unterstützen, Ess- und Bewegungsgewohnheiten rechtzeitig umzustellen.
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    Smalltalk auf der Cocktailparty - Wer im Stimmengewirr etwas überhört, hat nicht unbedingt schlechte Ohren

    Wer kennt das nicht? Auf einer Party erfüllen laute Musik und Stimmengewirr den Raum. Wer versucht, sich nett zu unterhalten, schafft es meist kaum, dem Gespräch zu folgen. Überfordert sind bei dieser geräuschvollen Situation aber in der Regel nicht unsere Ohren, sondern unser Gehirn. Mit den Prozessen, die hierbei im Gehirn ablaufen, beschäftigt sich eine BMBF-Nachwuchsgruppe an der Universität Heidelberg unter der Leitung von Dr. Alexander Gutschalk.
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    Fischschuppen-Krankheit: Eine Salbe gegen den genetischen Defekt? - Auf der Suche nach Ursachen und neuen Therapien der Hautkrankheit

    Die Haut ist verhornt, entzündet und erinnert an die Schuppen eines Fisches - Patienten mit einer Fischschuppen-Krankheit oder Ichthyose leiden sowohl physisch als auch psychisch unter ihrer Erkrankung. Wissenschaftler um Professor Dr. Heiko Traupe vom Universitätsklinikum Münster haben erforscht, dass es Patienten mit einer Ichthyose oftmals an einem wichtigen Enzym in der Haut fehlt. Derzeit entwickeln sie eine neue Salbe, die das fehlende Enzym ersetzen und so die Schuppenbildung stoppen soll.
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    Bluttest statt Tomographie - Krankheitsschübe bei Multipler Sklerose frühzeitig im Blutbild erkennen

    Jedes Jahr erkranken etwa 2.500 Menschen in Deutschland - meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr - an einer Multiplen Sklerose. Diese entzündliche Erkrankung, bei der das eigene Immunsystem das Nervensystem angreift, verläuft von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Meist äußert sich eine Multiple Sklerose in Krankheitsschüben mit neurologischen Ausfällen. Bei schweren Krankheitsverläufen können die Schübe zu einer dauerhaften Behinderung führen. Heilung gibt es bislang nicht.
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    Geschulter Blick in das schlagende Kinderherz - Zentrales Labor bietet Hilfe bei der Interpretation von Herzbildern

    Jedes Jahr werden in Deutschland rund 6.000 Kinder mit einem Herzfehler geboren. Einen genauen Einblick in die kleinen Herzen bietet die Magnet-Resonanz-Tomographie, kurz MRT. Welcher Herzfehler vorliegt und welche Behandlung für das Kind sinnvoll ist, wird oftmals aufgrund der MRT-Bilder entschieden. Doch nicht immer interpretieren alle Ärzte die Bilder richtig. Erstmals bietet nun eine Einrichtung des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler, das MRT Core Lab, die zentrale Auswertung von MRT-Bildern an - um Fehlentscheidungen zu vermeiden.
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