Gesundheitsnetze Afrika
Aufbau eines Zystizerkose-Netzwerks in Subsahara-Afrika
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Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Neurologische Klinik und Poliklinik
Ismaninger Str. 22
81675 München
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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PD Dr. Dr. Andrea Sylvia Winkler
089 45815015
01KA1618
890.017 EUR
01.10.2016 - 30.09.2021
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Das Zystizerkose-Forschungsnetzwerk CYSTINET-Africa soll basierend auf dem One-Health Konzept, welches der Vernetzung von menschlicher und tierischer Gesundheit zur effektiven Bekämpfung von Infektionskrankheiten dient, zur Eliminierung und Prävention von Taenia solium Zystizerkose/Täniose/Neurozystizerkose (TSCT/NCC) beitragen. In diesem Forschungsnetzwerk, hat das Teilprojekt Germany I bei allen afrikanischen Teilprojekten eine koordinierende und unterstützende Rolle, sowohl wissenschaftlich wie auch logistisch. Die Hauptziele von Germany I innerhalb des Gesamtkonsortiums sind: zusammen mit dem afrikanischen Netzwerkkoordinator Management der allgemeinen Netzwerkaktivitäten, speziell der Qualitätskontrolle; fachkundiger IT-Support bei der elektronischen Datenerhebung sowie der Etablierung einer virtuellen One-Health Plattform mit integrierter "research school" in den afrikanischen Partnerländern; und Bereitstellen von Fachwissen im veterinär- und humanmedizinischen Bereich.
TB Sequel - Untersuchung der klinischen, mikrobiologischen und immunologischen Faktoren, welche zu einem ungünstigen pulmonalen "Outcome" bei TB Patienten führen.
Das Zentrum der wissenschaftlichen Aktivitäten im TB Sequel
Konsortium wird die Durchführung einer prospektiven Kohorten Studie mit
bis zu 1600 TB-Patienten sein, die an vier verschiedenen afrikanischen
Wissenschaftsstandorten eingeschlossen und mindestens für 2 Jahre nach
TB-Diagnose und Therapiebeginn nachverfolgt werden. Diese TB-Kohorte
dient als Plattform für alle Folge- bzw. Sub-Studien, welche im
Konsortium geplant und durchgeführt werden. Die verschiedenen
wissenschaftlichen Inhalte dieses Vorhabens werden in sogenannten
Hauptaufgaben (Research Tasks = RT) bearbeitet.
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Forschungszentrum Borstel
Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften
Parkallee 1-40
23845 Borstel
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Stefan Niemann
04537 188-7620
01KA1614
587.216 EUR
01.12.2016 - 30.11.2021
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Am FZB sind RT2 und RT 3 lokalisiert und beschäftigen sich zum einen mit der immunologischen Antwort auf eine TB-Infektion (einschließlich der Untersuchung von oxidativem Stress im Lungengewebe, proteolytische Matrixdegeneration, und Neutrophilen-induzierte Schäden und mit diesen Zellen assoziierte Marker in Patientenproben; RT2) und zum anderen mit der molekulargenetischen Analyse des der TB zugrundeliegenden Pathogens M.tuberculosis.
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Ludwig-Maximilians-Universität München
Klinikum
Abt. für Infektions- und Tropenmedizin
Leopoldstr. 5
80802 München
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Michael Hölscher
089 2180-17601
01KA1613
1.452.785 EUR
01.12.2016 - 30.11.2021
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Diese TB-Kohorte, Research Task (RT) 1, dient als Plattform für vier weitere RTs: RT2 Host - Immunology Study, RT3 Pathogen Study, RT4 Socio-economic Study und RT5 Intervention Study. Alle RTs beinhalten Aktivitäten zur Entwicklung von administrativen, infrastrukturellen, medizinischen und/oder wissenschaftlichen Kapazitäten, welche langfristig eine Afrika-basierte Erforschung und Therapie von Tuberkulose ermöglichen sollen. Ein weiterer wichtiger Baustein der TB Sequel Aktivitäten stellt das Zusammenarbeiten in und der Ausbau von wissenschaftlichen Netzwerken dar, was den Austausch untereinander sowie die Verankerung der afrikanischen Wissenschaftler in der globalen TB Forschergemeinschaft fördern soll.
Netzwerk zur Überwindung der Schwierigkeiten bei der Bekämpfung von Filariose
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Ludwig-Maximilians-Universität München
Klinikum - Abt. für Infektions- und Tropenmedizin
Leopoldstr. 5
80802 München
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Inge Kroidl
089 2180-17637
01KA1612
331.176 EUR
01.11.2016 - 31.10.2021
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Für das Projekt TAKeOFF (Tackling the obstacles to fight filariasis) haben sich Experten in der Filarienforschung aus drei afrikanischen Ländern, sowie aus zwei deutschen Universitäten zusammengeschlossen. Es ist geplant eine Plattform für klinische Studien und Forschung auf dem Gebiet der Filarieninfektionen zu etablieren (F-CuRE; Filarial Clinical Trial & Research Platform), die zum Ziel hat, die Durchführung von klinischen Studien zur Behandlung des filarien-assoziierten Lymphödems, sowie der Podokoniose zu harmonisieren, sowie die Ausbildung für Wissenschaftlern und Klinikern zu erweitern und auszubauen unter Einbezug der Ministerien für Gesundheit in den afrikanischen Ländern und WHO Kontrollprogrammen. Die Universität München ist an der klinischen Betreuung der Studienpatienten mit Lymphödem und Hydrozelen beteiligt. Des Weiteren wird die Entwicklung der filarienassoziierten Pathologie bei Patienten mit HIV-Ko-infektion federführend von dem Münchener Teil des Konsortiums untersucht. Eine HIV- Ko-infektion scheint die Immunreaktion des Wirtes gegen Filarien zu vermindern. Die Befürchtung liegt nahe, dass eine Verbesserung der immunologischen Situation durch eine antiretrovirale Therapie (ART) zum Ausbruch von filarienassoziierten Pathologien, wie Lymphödem oder Hydrozele führen könnte. Dieses so genannte Immunrekonstitutionssyndrom bekannt wurde für die Filariose bislang nicht evaluiert.
Netzwerk zur Überwindung der Schwierigkeiten bei der Bekämpfung von Filariose
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Prof. Dr. Achim Hörauf
0228 287-15673
01KA1611
1.408.706 EUR
01.11.2016 - 31.10.2021
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Ein Konsortium von Experten in der Filarienforschung unter Bonner Beteiligung und Ko-Koordination hat in diesem Projekt zum Ziel, eine Plattform für Klinische Studien und Forschung auf dem Gebiet der Filarieninfektionen zu etablieren (F-CuRE; Filarial Clinical Trial & Research Platform). Die Plattform F-CuRE soll bei der Durchführung von Studien abstimmend vorbereiten und diese durchführen. F-CuRE hat weiterhin zum Ziel, die Ausbildung für Wissenschaftlern und Klinikern zu erweitern und auszubauen unter Einbezug der Ministerien für Gesundheit in den afrikanischen Ländern und WHO Kontrollprogrammen. Um die Diagnostik der Filarieninfektionen zu verbessern, soll eine Core-Facility nicht-invasiver Biomarker eingerichtet werden, um bereits bestehende Massenbehandlungen zu analysieren und die Wirkung neuer Substanzen zu testen. Die Einführung von Doxyzyklin zur Behandlung von Filarieninfektionen und Podoconiose soll mittels eines Informationsprogramms als möglicher Therapieansatz weiter ausgebaut werden. Erste Daten zeigen, dass eine Co-Infektion mit HIV und deren Behandlung die Immunreaktion verändert, weswegen Experten dieses Konsortiums sich mit Erforschung dieser beschäftigen werden.
Aufbau eines Zystizerkose-Netzwerks in Subsahara-Afrika
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Technische Universität München
Fakultät für Medizin
Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene
Trogerstr. 30
81675 München
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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PD Dr. Clarissa Prazeres da Costa
089 4140-4130
01KA1610
497.256 EUR
01.10.2016 - 30.09.2021
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Taenia solium Zystizerkose/Täniose/Neurozystizerkose (TSCT/NCC), eine vernachlässigte und eliminierbare Infektionserkrankung, ist in Subsahara Afrika endemisch. Ihre hohe Prävalenz hat Auswirkung auf menschliche und tierische Gesundheit sowie sozio-ökonomische Aspekte. Das Forschungsnetzwerk mit vier afrikanischen und zwei deutschen Partnern hat folgende Ziele definiert: Untersuchung der Pathomechanismen in einem One-Health-Ansatz; Implementierung von Therapiestrategien für Zystizerkose vor dem Hintergrund der afrikanischen HIV-Epidemie; intensive epidemiologische Aufarbeitung der lokalen Endemiesituation zur Verbesserung der Prävention; Entwicklung von kostengünstigem, an lokale Gegebenheiten angepasstem TSCT/NCC Aufklärungsmaterial; intensive netzwerkgetriebene Zusammenarbeit zur Förderung von Capacity Building auf nationaler und internationaler Ebene; institutioneller und systemischer Strukturaufbau inklusive der Etablierung einer virtuellen One-Health Plattform mit integrierter "research school" in den afrikanischen Partnerländern.
CEBHA+ Netzwerk für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung und Public Health in Afrika
Das deutsch-afrikanische Gesundheitsforschungsnetzwerk CEBHA+ zielt darauf ab, langfristig Kapazitäten und Infrastruktur für Evidence-Based Public Health in Afrika in den Bereichen Primärforschung, Evidenzsynthese und evidenzbasierte Politik und Praxis zu etablieren. Aufbauend auf einer Bevölkerungsperspektive und den Prinzipien der Evidenzbasierung widmet sich CEBHA+ sowohl der Prävention von Krankheiten als auch der Umsetzung kurativer Maßnahmen im Gesundheitssystem. Das CEBHA+-Konsortium beabsichtigt, afrikanische Forschungsinstitutionen zu stärken sowie Kompetenzen für das Verständnis und die schnelle Nutzung von Evidenz in Gesundheitsinstitutionen zu schaffen. Hier die CEBHA+-Partner: Ludwig-Maximilians-Universität München, Germany Medical Center - University of Freiburg, Germany Makerere University, Kampala, Uganda University of Rwanda, Kigali, Rwanda Stellenbosch University, Cape Town, South Africa Cochrane South Africa, Cape Town, South Africa Chronic Disease Initiative for Africa Addis Ababa University, Addis Ababa, Ethiopia University of Malawi, Blantyre, Malawi.
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Medizinische Fakultät
Abt. für Medizinische Biometrie und Statistik
Deutsches Cochrane Zentrum
Breisacher Str. 153
79110 Freiburg
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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PD Dr. Jörg J. Meerpohl
0761 203-6715
01KA1609
323.250 EUR
01.12.2016 - 30.11.2021
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Cochrane Deutschland (CD) bringt - schwerpunkmäßig in Research Task 5 sowie den Arbeitspaketen ‚Koordination, Kompetenzbildung und Netzwerken' - in das Netzwerk seine durch langjährige Workshop-Erfahrung aufgebaute Expertise bezüglich Methodik und Durchführung von Evidence Maps, Evidenz-Synthesen, Leitlinien-Entwicklung nach GRADE sowie Implementierung von Evidenz in Politik und Praxis ein. Koordiniert von PD Dr. Meerpohl und Dr. Lang leistet CD Beiträge zu jenen Projektteilen, die sich auf Forschungsmethodik, Training und Kompetenzbildung beziehen und arbeitet gezielt ausgewählten Evidenz-Synthesen zu, die im Rahmen von CEBHA+ erstellt werden. PD Dr. Meerpohl (Vorstandsmitglied) wird als Verbindungsperson zum Deutschen Netzwerk evidenzbasierte Medizin e.V. fungieren, wodurch weitergehende methodische Expertise eingeholt werden kann.
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Ludwig-Maximilians-Universität München
Medizinische Fakultät
Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie
Marchioninistr. 15
81377 München
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Leiterin:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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PD Eva Rehfuess
089 4400-77494
01KA1608
1.160.688 EUR
01.12.2016 - 30.11.2021
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Die Ludwig-Maximilians-Universität München stellt stellt mit PD Dr Eva Rehfuess die deutsche Koordination des CEBHA+ Netzwerkes; sie koordiniert außerdem Research Task 5 zur Umsetzung eines integrierten, methodisch rigorosen Ansatzes in allen CEHBA+ Research Tasks und Aktivitäten. Damit leistet die LMU einen konkreten Beitrag zur Erreichung aller oben genannten übergeordneten Ziele, insbesondere Schaffung einer nachhaltigen Forschungszusammenarbeit und Stärkung von Kapazitäten auf individueller und institutioneller Ebene, sowie zur Erreichung der konkreten Ziele in den Bereichen Primärforschung, Evidenzsynthese und Umsetzung von Forschungsergebnissen in Politik und Praxis.
Afrikanisches Netzwerk für verbesserte Diagnostik, Epidemiologie und Management häufig vorkommender Infektionskrankheiten
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Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Matthias Borchert
030 450-565751
01KA1607
526.127 EUR
01.11.2016 - 31.10.2021
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Robert Koch-Institut (RKI)
Abt. für Infektionskrankheiten
Nordufer 20
13353 Berlin
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Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:
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Dr. Fabian H. Leendertz
030 187542592
01KA1606
1.292.236 EUR
01.11.2016 - 31.10.2021
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Das deutsch-afrikanische Gesundheitsforschungsnetzwerk ANDEMIA hat zur Aufgabe, länderübergreifend respiratorische und gastrointestinale Krankheiten und akute Fieber unbekannten Ursprungs, sowie die Ausbreitung von multiresistenten Erregern in Sub-Sahara Afrika zu bekämpfen. Solche gewöhnlichen Krankheiten werden oft in Förderprogrammen internationaler Forschungsinstitute und lokaler Gesundheitsbehörden vernachlässigt, zählen jedoch insbesondere bei Kindern zu den Hauptursachen von Krankheits- und Todesfällen in Afrika. ANDEMIA bedient sich dabei eines Sentinel-Surveillance-Systems, innerhalb dessen relevante Daten an strategisch platzierten Kliniken in den afrikanischen Partnerländern Elfenbeinküste, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo und Republik Südafrika erhoben werden. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden nicht nur positive Auswirkungen auf die Krankenversorgung in den betreffenden Regionen haben, sondern auch von hohem Interesse für die internationale Wissenschaftsgemeinschaft hinsichtlich der weltweiten Ausbreitung von Erregern und deren "Reservoir-Regionen" sein. Weiterer integraler Bestandteil ist ein Weiterbildungsplan des wissenschaftlichen Nachwuchses, welcher zu einer nachhaltigen Zusammenarbeit Deutschlands mit den afrikanischen Partnerländern beitragen wird.
Stand 03.07.2017