Geförderte Konsortien
a) Kurzbeschreibungen der laufenden Vorhaben
(Sortierung innerhalb der Verbünde nach Förderkennzeichen)
Konsortium SMITH: Smarte Informationstechnologien im Gesundheitswesen
Die drei universitätsmedizinischen Standorte Leipzig, Jena und Aachen verbinden in einem Förderantrag ihre medizininformatischen, systemmedizinischen, computerlinguistischen, epidemiologischen und klinischen Kompetenzen. Ziel ist die Ausarbeitung eines Konzeptes, welches den Austausch und die Nutzung von Daten aus der Krankenversorgung und der patientenorientierten Forschung über die Grenzen von Institutionen und Standorten hinweg ermöglicht. Das SMITH Konsortium (Smart Medical Information Technology für Healthcare) wird von einem Lenkungsausschuss gesteuert, zu dem u.a. drei wissenschaftliche Koordinatoren Prof. Dr. Markus Löffler, Prof. Dr. André Scherag und Prof. Dr. Gernot Marx sowie drei CIOs Stephan Smers, Andreas Henkel und Volker Lowitsch gehören.
Der bisherige Konzeptentwurf sieht Folgendes vor: An allen drei Standorten sollen miteinander kooperierende Datenintegrationszentren (DIZ) aufgebaut werden. Diese haben u. a. die Aufgabe als Daten-Broker und Treuhandstelle die Herausgabe von Daten vorzubereiten und zu organisieren. Dazu sollen die DIZ integrative Datenbanken mit Metadatenverzeichnis führen. Es wird zudem ein Konzept für eine Methodenplattform für die Phänotypisierung ausgearbeitet, deren Aufgabe darin besteht, für ausgewählte Indikations- und Themenbereiche aus den "Health Record Daten" einen neuen Datensatz von Patienten für spezifische Phänotypen aufzubauen, der z. B. für klinisch-epidemiologische und gesundheitsökonomische Fragestellungen nutzbar ist (Schwerpunkt der Arbeiten in Leipzig). Darüber hinaus erfolgt die Konzeptentwicklung von zwei Use Cases. Der Schwerpunkt der Arbeiten zum Use Case "ASIC" liegt in Aachen. In diesem Use Case soll auf Intensivstationen mittels kontinuierlicher Auswertungen der Patientendaten-Management-Systeme eine algorithmische "Surveillance" des Zustandes der kritisch kranken Patienten erfolgen und damit die Voraussetzung für ein schnelleres therapeutisches Eingreifen ermöglicht werden. Im zweiten Use Case "HELP" (Schwerpunkt der Arbeiten in Jena) geht es um den zielgerichteten leitliniengerechten Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung bakterieller Infektionen. Die entstehenden Daten sollen durch High-Performance Computing analysiert und für die klinische Entscheidung annotiert werden. An den drei Standorten wird ein gemeinsames Aus-, Fort- und Weiterbildungsmodul konzipiert, das ähnliche und modulare Curricula im Bereich „Master of Science“ (MSc) Medizininformatik und im postgradualen Bereich anbietet.
Konsortialführer Universität Leipzig
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Universität Leipzig |
Leiter: |
Prof. Dr. Markus Löffler |
Konsortialpartner Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen |
Leiter: |
Prof. Dr. Gernot Marx |
Konsortialpartner Uniklinikum Jena
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Universitätsklinikum Jena |
Leiter: |
Prof. Dr. André Scherag |
Konsortium share-it!: Synergistic Health Data Access for Research and Education - Innovation and Translation!
Ziel des „share-it!“ Konsortiums in der Konzeptphase sind die Detailplanung lokaler Datenintegrationszentren an allen Standorten und die Vorbereitung von deren Implementation und Vernetzung zum Zwecke des standortübergreifenden Datenaustauschs. Hierzu wird die an den Standorten vorhandene IT-Infrastruktur analysiert und geeignete Akteure, Komponenten und Prozesse systematisch identifiziert. Zusätzlich zu den Datenintegrationszentren wird das Konsortium während der Konzeptphase in vier klinischen Szenarien mit hoher Praxisrelevanz überprüfbare Komponenten („Use Cases") ausarbeiten, die den Mehrwert des standortübergreifenden Datenaustauschs für Forschung und Versorgung demonstrieren sollen. Um den langfristigen Betrieb und die Weiterentwicklung der aufzubauenden Infrastrukturen an den Standorten zu sichern, wird ein standortübergreifendes Konzept zur Stärkung der Medizininformatik in Forschung, Lehre und Weiterbildung erarbeitet.
Das „share-it!“ Konsortium verfolgt eine über alle Partner gleichberechtigt und kooperativ verteilte Bearbeitung der Teilaspekte des Projekts. Diese reichen von den ethischen und medizininformatischen Grundlagen, über die Konstruktion der Datenintegrationszentren, die detaillierten Ausarbeitung der klinischen Szenarien und deren Teilschritten bis hin zu den vertraglichen Grundlagen der späteren Datennutzung. Die inhaltliche Arbeit in der Konzeptphase wird in fünf Arbeitsgruppen (IT Infrastruktur, Ethik und Datenschutz, Datennutzung und Governance, klinische Szenarien und Use Cases, Lehre und Nachwuchsförderung) erfolgen, die durch Vertreter der verschiedenen Standorte geleitet werden. Zur Ableitung von überprüfbaren Komponenten aus den klinischen Szenarien bedarf es eines ständigen Dialogs zwischen Klinikern, Forschern und Medizininformatikern. Der Partner OFFIS e.V., Oldenburg, wird in mehreren Workshops diesen Dialog strukturieren und unterstützen. Koordiniert werden die Anstrengungen des Konsortiums während der Konzeptphase durch das Strategic Board und ein Projekt Management Team, welches von einem professionellen Projektmanager unterstützt wird.
Konsortialpartner Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
Leiter: |
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Konsortialpartner Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
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Universitätsklinikum Schleswig-Holstein |
Leiter: |
Prof. Dr. Jens Scholz |
Konsortialführer Universitätsmedizin Greifswald
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Universitätsmedizin Greifswald |
Leiter: |
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Konsortialpartner Technische Universität Dresden
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Technische Universität Dresden |
Leiter: |
Prof. Dr. Michael Albrecht |
Konsortialpartner (OFFIS e. V.)
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OFFIS e. V. |
Leiter: |
Prof. Dr. Rainer Röhrig |
Konsortium MIRACUM: Medizininformatik in Forschung und Versorgung in der Universitätsmedizin: Koordination und Ausarbeitung eines Antrages innerhalb der Konzeptphase der Ausschreibung Medizininformatik
Im Rahmen der Konzeptphase des Förderprogramms Medizinische Informatik wird das Konsortium ein Detailkonzept zur Etablierung von Datenintegrationszentren und zur Standort-übergreifenden Datennutzung, für die Modul-Entwicklung zur Unterstützung der Use Cases, die Evaluation der Use Cases sowie zur Weiterentwicklung der Medizinischen Informatik in Forschung und Lehre ausarbeiten. Da die Nachhaltigkeit des Gesamtprojekts nur bei kontinuierlicher Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu gewährleisten ist, werden wir zunächst an den Standorten, aber auch für ganz Deutschland ein Aus- und Weiterbildungskonzept Medizinische Informatik mit Schwerpunkt "Data Science in Medicine" erarbeiten. Ziel ist die Erstellung eines umfassenden Projektplans/Antrags unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausgangsituation der beteiligten acht Standorte sowie des internationalen State of the Art, in dem die Arbeitspakete, Meilensteine und Deliverables vollständig beschrieben sind.
Um uns zunächst einen Überblick zum internationalen State of the Art zu verschaffen, werden Kernvertreter des Konsortiums im September 2016 eine Informationsreise in die USA durchführen (Besuch von Standorten - z.B. Boston, New York, Nashville - die im Kontext Data Integration/Sharing exzellent ausgewiesenen sind). Das Steering Board des Konsortiums wird nach der Informationsreise in einem Workshop den strategischen Gesamtrahmen für die Antragsausarbeitung vorgeben. Es wird drei Arbeitsgruppen geben (Datenintegrationszentren, Use Cases, Stärkung der Medizinischen Informatik) die ihre Detailkonzepte für die Aufbau-/Vernetzungsphase unter Nutzung einer gemeinsamen Kollaborationsplattform und in drei Workshops erarbeiten. Gegen Ende der Konzeptphase erfolgt die endgültige Abstimmung in einem weiteren Workshop des Steering Boards. Das Konsortium wird sich an allen übergreifenden Aktivitäten im Rahmen der nationalen Koordinierung sehr aktiv beteiligen.
Konsortialpartner Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
Leiter: |
PD Dr. Martin Boeker |
Konsortialpartner Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
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Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) |
Leiter: |
Prof. Dr. Frank Ückert |
Konsortialpartner Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
Leiter: |
Prof. Harald Binder |
Konsortialpartner Philipps-Universität Marburg
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Philipps-Universität Marburg |
Leiter: |
Prof. Dr. Helmut Schäfer |
Konsortialpartner Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main |
Leiter: |
Prof. Dr. Hubert Serve |
Konsortialpartner Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Mannheim |
Leiter: |
Prof. Dr. Michael Neumaier |
Konsortialpartner Justus-Liebig-Universität Gießen
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Justus-Liebig-Universität Gießen |
Leiter: |
Prof. Dr. Till Acker |
Konsortialführer Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
Leiter: |
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Konsortium HiGHmed: Medizininformatik-Konsortium
Ziel des Konsortiums HiGHmed (Heidelberg - Göttingen - Hannover Medical Informatics) ist die Entwicklung und Nutzung innovativer Informationsinfrastrukturen, um die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und Forschungsergebnisse schneller in validierbare Verbesserungen der Patientenversorgung umzusetzen. Hierfür werden Konzepte entwickelt, um Organisations- und Institutionsübergreifend, mit internationaler Anschlussfähigkeit, einen Verbund von vier Datenintegrationszentren an den Standorten aufzubauen und in den Folgejahren auf höchstem Niveau qualitativ und quantitativ auszubauen. Verbunden ist damit der hohe Anspruch, innovative, international interoperable Datenintegrationslösungen und Methoden zu entwickeln, sowie deren Mehrwert für Forschung und Versorgung zu belegen. Überdies entsteht in der Kooperation ein Entwicklungsprogramm für die Lehre und den Aufbau wissenschaftlichen Nachwuchses - neu orientiert an modernen Lehrmethoden mit digitalen Medien.
Während der Konzeptphase sollen in fünf Arbeitspaketen (APs) umsetzungsreife Konzepte erarbeitet werden: AP1 präzisiert den Aufbau und Verbund der Datenintegrationszentren. AP2 formuliert Forschungsstrategien anhand drei ausgewählter medizinischer Anwendungsfälle („Use Cases“). Diese wurden mit Fachvertretern der drei Standorte bereits detailliert, um später gute Chancen zur Validierung der Datenintegrationszentren zu erhalten. Der Use Case „Onkologie“ (Spezialtherapie) fokussiert auf die Integration von Omics-Daten in die klinische Praxis, der Use Case „Kardiologie“ (letale kardiale Risiken) auf Daten trag-/implantierbarer Sensoren und der Use Case „Infektiologie“ (nosologisch übergreifende Infektionsrisiken) auf Versorgungsdaten. AP3 detailliert das Lehr-/Nachwuchsprogramm. AP 4 bearbeitet Datenschutz, Ethik und Rechtsfragen. Außer der HiGHmed Koordination konzipiert AP5 die externe Kommunikation und das Roll-Out.
Konsortialpartner Georg-August-Universität Göttingen
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Georg-August-Universität Göttingen |
Leiter: |
Prof. Dr. Ramin Yahyapour |
Konsortialpartner Medizinische Hochschule Hannover
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Medizinische Hochschule Hannover |
Leiter: |
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Konsortialführer Universitätsklinikum Heidelberg
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Universitätsklinikum Heidelberg |
Leiter: |
Prof. Dr. Roland Eils |
Konsortialpartner Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
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Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) |
Leiter: |
Prof. Dr. Roland Eils |
Konsortium HD4CR: Gesundheitsdaten für Versorgung und Forschung
Die Digitalisierung führt auch im Gesundheitswesen zu neuen Chancen für eine verbesserte Versorgung und eine intensivierte Forschung. Ein Aspekt ist der institutionsübergreifende Austausch von Daten aus der Patientenversorgung und der Wissenschaft. Die sensiblen Daten über Gesundheit, Krankheit und Versorgung müssen dabei sorgfältig geschützt werden.
Die Charité ─ Universitätsmedizin Berlin, die Universitätsmedizin Würzburg und die Universitätsmedizin Ulm haben sich zum Konsortium HD4CR („Health Data for Care and Research“) zusammengeschlossen, um neue Formen der Nutzung von Gesundheitsdaten zu entwickeln, zu präsentieren sowie im Forschungs- und Versorgungsalltag verfügbar zu machen. Mehr als 20 Partner (Klinikketten, Unternehmen, Universitäten, Kostenträger des Gesundheitswesens) haben ihre Bereitschaft und ihr Interesse bekundet, an dem Ziel mitzuwirken.
In der aktuellen Konzeptphase werden bereits identifizierte Ansätze für die fortschrittliche Nutzung von Gesundheitsdaten in Versorgung, Forschung und Lehre weiterentwickelt und ausformuliert. Parallel werden eine Projektorganisation und eine datentechnische Zielstruktur zur Umsetzung des Vorhabens aufgebaut. Dadurch werden die Weichen für eine mögliche anschließende vierjährige Aufbau- und Vernetzungsphase sowie für neue Ausbildungsprogramme gestellt.
Konsortialführer Charité - Universitätsmedizin Berlin
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Charité - Universitätsmedizin Berlin |
Leiter: |
Prof. Erwin Böttinger |
Konsortialpartner Universitätsklinikum Würzburg
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Universitätsklinikum Würzburg |
Leiter: |
Prof. Dr. Christoph Reiners |
Konsortialpartner Universitätsklinikum Ulm
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Universitätsklinikum Ulm |
Leiter: |
Prof. Dr. Udo X. Kaisers |
Konsortium DIFUTURE: The Munich-Tübingen-Alliance for Data Integration and Future Medicine
Im Rahmen der Ausschreibung Medizininformatik wird die Expertise von vier Konsortialpartnern (Technische Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Eberhard Karls Universität Tübingen, Universität Augsburg) zusammengeführt, um den Austausch und die Nutzung von Daten aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung institutionsübergreifend zu verbessern und ihren Mehrwert nachzuweisen. Das Ziel dieses Vorhabens ist es, in der Konzeptphase hierfür die notwendigen organisatorischen und technischen Konzepte auszuarbeiten. Hierzu werden die bisher entwickelten Konzepte für Datenintegrationszentren (DIZ) und für Use Cases, die den messbaren Erfolg des Datenaustauschs nachweisen, detailliert ausgearbeitet. In der Vorbereitung der Konzeptphase hat DIFUTURE (The Munich-Tübingen-Alliance for Data Integration and Future Medicine) acht Use Cases entwickelt. Die krankheitsbezogenen Themen sind Neurologie, Krebs und Kardiologie. Ein Use Case aus dem Bereich Neurologie soll einem Audit unterzogen werden. Synergieeffekte mit den anderen Bereichen sind angestrebt.
Als Ergebnis der Konzeptphase wird sowohl ein Antrag für die Aufbau- und Vernetzungsphase der Initiative Medizininformatik entstehen, aber auch eine detaillierte Planung für die Weiterentwicklung der relevanten Infrastrukturen der Konsortialpartner vorliegen, die nicht nur technische und organisatorische Maßnahmen, sondern auch Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Medizininformatik umfasst.
Der entsprechende Arbeitsplan umfasst die folgenden Punkte:
1) Technisches und organisatorisches Konzept für die lokalen DIZ der Standorte
2) Konzept für die Integration des DIZ in das existierende Umfeld am jeweiligen Standort
3) Interoperabilitätskonzept für das Konsortium und darüber hinaus
4) Risiko- und Bedrohungsanalysen für den Datenaustausch
5) Analyse der lokal vorhandenen Daten, IT-Systeme, Methoden, Prozesse
6) Analyse der Datenqualität der lokalen Datenquellen
7) Systematische Analyse der lokalen Schwächen
8) Ausarbeitung des Bedarfs für die Harmonisierung von Daten und Prozessen; Erarbeitung von Lösungsvorschlägen
9) Pilot- und Testimplementierungen für ausgewählte Module, Schnittstellen, ETL-Tools und Data Warehouse-Lösungen
10) Konkrete Zeit- und Meilensteinplanung
11) Interdisziplinäre Ausarbeitung der Anwendungsfälle mit Methodikerinnen bzw. Methodikern sowie medizinischen Forscherinnen und Forschern
12) Konzepte zur Kooperation mit Industriepartnern
13) Aufbau von Kooperationsstrukturen auf nationaler Ebene
14) Gesamtkonzept für das Konsortium, das als Antrag für die Aufbau- und Vernetzungsphase eingesetzt werden soll
Konsortialführer Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
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Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München |
Leiter: |
Prof. Dr. Klaus Kuhn |
Konsortialpartner Ludwig-Maximilians-Universität München
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Ludwig-Maximilians-Universität München |
Leiter: |
Prof. Dr. Ulrich Mansmann |
Konsortialpartner Universität Augsburg
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Universität Augsburg |
Leiter: |
Prof. Dr. Bernhard Bauer |
Konsortialpartner Eberhard-Karls-Universität Tübingen
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Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
Leiter: |
Prof. Dr. Oliver Kohlbacher |
Konsortium ADMIRE: Agenda Medizininformatik für Krankenversorgung, Forschung und Lehre - Konsortium von 5 Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen (NRW)
Die Uniklinika Münster, Bonn, Köln, Essen, sowie Düsseldorf als Vernetzungspartner, haben sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um Forschung und Patientenversorgung durch innovative IT-Lösungen zu verbessern. Es soll ein abgestimmtes Konzept für die gemeinsame Datennutzung im Konsortium erarbeitet werden. Eine abgestimmte Organisationsstruktur für Datenintegrationszentren soll entwickelt und es soll eine initiale Version einer Datenlandkarte des jeweiligen Klinikums erstellt werden.
Folgende Use Cases wurden definiert:
- Erstellung einer Studienplattform basierend auf Daten der Krankenversorgung, die standortübergreifend Planung, Rekrutierung, Datenmanagement und Auswertung von interventionellen und Beobachtungsstudien unterstützt. Die klinischen Informationssysteme sollen hierbei nach einem übertragbaren Konzept weiterentwickelt werden, sodass der Datenaustausch mit Forschungsdatenbanken ermöglicht wird.
- Personalisierte Medizin: Standardisierte klinische Daten sollen mit neuen diagnostischen Verfahren mit hohem Datenvolumen kombiniert werden, um klinische Entscheidungen zu unterstützen und neue Forschungsfragestellungen zu bearbeiten. Diese innovativen Funktionalitäten sollen in die IT-Systeme der Krankenversorgung integriert werden, um z.B. eine Optimierung der Arzneimitteltherapie zu erreichen.
Arbeitsplan:
- Projektplan mit Meilensteinen und Ressourcenplanung für die Aufbau- und Vernetzungsphase wird erarbeitet.
- Abgestimmtes Konzept für Datenintegrationszentren und deren Leitungsstruktur wird erarbeitet.
- Datenlandkarte für die Use cases wird erstellt, wobei die primären EHR-Systeme einbezogen werden.
- Use cases werden im Detail spezifiziert, unter Berücksichtigung der verfügbaren und benötigten Patientendaten. Verbesserungspotenziale für die IT-Systeme mit Bezug zu den use cases sollen identifiziert werden.
- Lehr- und Forschungskonzept Medizininformatik wird entworfen.
- Zusammenarbeit mit dem nationalen Steuerungsgremium Medizininformatik wird etabliert.
Konsortialpartner Universität Duisburg-Essen
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Universität Duisburg-Essen |
Leiter: |
Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel |
Konsortialführer Westfälische Wilhelms-Universität Münster
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster |
Leiter: |
Prof. Dr. Martin Dugas |
Konsortialpartner Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn |
Leiter: |
Prof. Dr. Matthias Schmid |
Konsortialpartner Universität zu Köln
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Universität zu Köln |
Leiter: |
Prof. Dr. Andreas Beyer |