Konzeptphase

Geförderte Konsortien

a) Kurzbeschreibungen der laufenden Vorhaben

(Sortierung innerhalb der Verbünde nach Förderkennzeichen)

Konsortium SMITH: Smarte Informationstechnologien im Gesundheitswesen

Die drei universitätsmedizinischen Standorte Leipzig, Jena und Aachen verbinden in einem Förderantrag ihre medizininformatischen, systemmedizinischen, computerlinguistischen, epidemiologischen und klinischen Kompetenzen. Ziel ist die Ausarbeitung eines Konzeptes, welches den Austausch und die Nutzung von Daten aus der Krankenversorgung und der patientenorientierten Forschung über die Grenzen von Institutionen und Standorten hinweg ermöglicht. Das SMITH Konsortium (Smart Medical Information Technology für Healthcare) wird von einem Lenkungsausschuss gesteuert, zu dem u.a. drei wissenschaftliche Koordinatoren Prof. Dr. Markus Löffler, Prof. Dr. André Scherag und Prof. Dr. Gernot Marx sowie drei CIOs Stephan Smers, Andreas Henkel und Volker Lowitsch gehören.
Der bisherige Konzeptentwurf sieht Folgendes vor: An allen drei Standorten sollen miteinander kooperierende Datenintegrationszentren (DIZ) aufgebaut werden. Diese haben u. a. die Aufgabe als Daten-Broker und Treuhandstelle die Herausgabe von Daten vorzubereiten und zu organisieren. Dazu sollen die DIZ integrative Datenbanken mit Metadatenverzeichnis führen. Es wird zudem ein Konzept für eine Methodenplattform für die Phänotypisierung ausgearbeitet, deren Aufgabe darin besteht, für ausgewählte Indikations- und Themenbereiche aus den "Health Record Daten" einen neuen Datensatz von Patienten für spezifische Phänotypen aufzubauen, der z. B. für klinisch-epidemiologische und gesundheitsökonomische Fragestellungen nutzbar ist (Schwerpunkt der Arbeiten in Leipzig). Darüber hinaus erfolgt die Konzeptentwicklung von zwei Use Cases. Der Schwerpunkt der Arbeiten zum Use Case "ASIC" liegt in Aachen. In diesem Use Case soll auf Intensivstationen mittels kontinuierlicher Auswertungen der Patientendaten-Management-Systeme eine algorithmische "Surveillance" des Zustandes der kritisch kranken Patienten erfolgen und damit die Voraussetzung für ein schnelleres therapeutisches Eingreifen ermöglicht werden. Im zweiten Use Case "HELP" (Schwerpunkt der Arbeiten in Jena) geht es um den zielgerichteten leitliniengerechten Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung bakterieller Infektionen. Die entstehenden Daten sollen durch High-Performance Computing analysiert und für die klinische Entscheidung annotiert werden. An den drei Standorten wird ein gemeinsames Aus-, Fort- und Weiterbildungsmodul konzipiert, das ähnliche und modulare Curricula im Bereich „Master of Science“ (MSc) Medizininformatik und im postgradualen Bereich anbietet.

Konsortialführer Universität Leipzig

Universität Leipzig
Medizinische Fakultät
Institut für Medizinische Informatik, Statistik  und Epidemiologie (IMISE)
Härtelstr. 16-18
04107 Leipzig

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Markus Löffler
0341 97-16100
01ZZ1609A
120.794 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Fakultät 10 - Medizin und Universitätsklinikum
Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Gernot Marx
0241 80-80444
01ZZ1609B
95.806 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Uniklinikum Jena

Universitätsklinikum Jena
Center for Sepsis Control and Care
Erlanger Allee 101
07747 Jena

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. André Scherag
03641 9396692
01ZZ1609C
142.140 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortium share-it!: Synergistic Health Data Access for Research and Education - Innovation and Translation!

Ziel des „share-it!“ Konsortiums in der Konzeptphase sind die Detailplanung lokaler Datenintegrationszentren an allen Standorten und die Vorbereitung von deren Implementation und Vernetzung zum Zwecke des standortübergreifenden Datenaustauschs. Hierzu wird die an den Standorten vorhandene IT-Infrastruktur analysiert und geeignete Akteure, Komponenten und Prozesse systematisch identifiziert. Zusätzlich zu den Datenintegrationszentren wird das Konsortium während der Konzeptphase in vier klinischen Szenarien mit hoher Praxisrelevanz überprüfbare Komponenten („Use Cases") ausarbeiten, die den Mehrwert des standortübergreifenden Datenaustauschs für Forschung und Versorgung demonstrieren sollen. Um den langfristigen Betrieb und die Weiterentwicklung der aufzubauenden Infrastrukturen an den Standorten zu sichern, wird ein standortübergreifendes Konzept zur Stärkung der Medizininformatik in Forschung, Lehre und Weiterbildung erarbeitet.

Das „share-it!“ Konsortium verfolgt eine über alle Partner gleichberechtigt und kooperativ verteilte Bearbeitung der Teilaspekte des Projekts. Diese reichen von den ethischen und medizininformatischen Grundlagen, über die Konstruktion der Datenintegrationszentren, die detaillierten Ausarbeitung der klinischen Szenarien und deren Teilschritten bis hin zu den vertraglichen Grundlagen der späteren Datennutzung. Die inhaltliche Arbeit in der Konzeptphase wird in fünf Arbeitsgruppen (IT Infrastruktur, Ethik und Datenschutz, Datennutzung und Governance, klinische Szenarien und Use Cases, Lehre und Nachwuchsförderung) erfolgen, die durch Vertreter der verschiedenen Standorte geleitet werden. Zur Ableitung von überprüfbaren Komponenten aus den klinischen Szenarien bedarf es eines ständigen Dialogs zwischen Klinikern, Forschern und Medizininformatikern. Der Partner OFFIS e.V., Oldenburg, wird in mehreren Workshops diesen Dialog strukturieren und unterstützen. Koordiniert werden die Anstrengungen des Konsortiums während der Konzeptphase durch das Strategic Board und ein Projekt Management Team, welches von einem professionellen Projektmanager unterstützt wird.

Konsortialpartner Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus
040 741052003
01ZZ1608A
60.415 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Kiel / Campus Lübeck
Stabsstelle Informationstechnologie
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Jens Scholz
0451 500-7000
01ZZ1608B
64.836 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialführer Universitätsmedizin Greifswald

Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Versorgungsepidemiologie und Community Health
Ellernholzstr. 1-2
17489 Greifswald

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann
03834 86-7751
01ZZ1608C
139.799 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Technische Universität Dresden

Technische Universität Dresden
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Fetscherstr. 74
01307 Dresden

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Michael Albrecht
0351 458-2089
01ZZ1608D
72.828 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner (OFFIS e. V.)

OFFIS e. V.
Escherweg 2
26121 Oldenburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Rainer Röhrig
0441 798-2844
01ZZ1608E
17.548 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortium MIRACUM: Medizininformatik in Forschung und Versorgung in der Universitätsmedizin: Koordination und Ausarbeitung eines Antrages innerhalb der Konzeptphase der Ausschreibung Medizininformatik

Im Rahmen der Konzeptphase des Förderprogramms Medizinische Informatik wird das Konsortium ein Detailkonzept zur Etablierung von Datenintegrationszentren und zur Standort-übergreifenden Datennutzung, für die Modul-Entwicklung zur Unterstützung der Use Cases, die Evaluation der Use Cases sowie zur Weiterentwicklung der Medizinischen Informatik in Forschung und Lehre ausarbeiten. Da die Nachhaltigkeit des Gesamtprojekts nur bei kontinuierlicher Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu gewährleisten ist, werden wir zunächst an den Standorten, aber auch für ganz Deutschland ein Aus- und Weiterbildungskonzept Medizinische Informatik mit Schwerpunkt "Data Science in Medicine" erarbeiten. Ziel ist die Erstellung eines umfassenden Projektplans/Antrags unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausgangsituation der beteiligten acht Standorte sowie des internationalen State of the Art, in dem die Arbeitspakete, Meilensteine und Deliverables vollständig beschrieben sind.

Um uns zunächst einen Überblick zum internationalen State of the Art zu verschaffen, werden Kernvertreter des Konsortiums im September 2016 eine Informationsreise in die USA durchführen (Besuch von Standorten - z.B. Boston, New York, Nashville - die im Kontext Data Integration/Sharing exzellent ausgewiesenen sind). Das Steering Board des Konsortiums wird nach der Informationsreise in einem Workshop den strategischen Gesamtrahmen für die Antragsausarbeitung vorgeben. Es wird drei Arbeitsgruppen geben (Datenintegrationszentren, Use Cases, Stärkung der Medizinischen Informatik) die ihre Detailkonzepte für die Aufbau-/Vernetzungsphase unter Nutzung einer gemeinsamen Kollaborationsplattform und in drei Workshops erarbeiten. Gegen Ende der Konzeptphase erfolgt die endgültige Abstimmung in einem weiteren Workshop des Steering Boards. Das Konsortium wird sich an allen übergreifenden Aktivitäten im Rahmen der nationalen Koordinierung sehr aktiv beteiligen.

Konsortialpartner Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Universitätsklinikum
Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik
Abt. für Medzinische Informatik
Stefan-Meier-Str. 26
79104 Freiburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

PD Dr. Martin Boeker
0761 203-6700
01ZZ1606A
31.921 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
G230: Medizinische Informatik in der Translationalen Onkologie
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Frank Ückert
06221 42-5101
01ZZ1606B
27.925 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik
Obere Zahlbacherstr. 69
55131 Mainz

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Harald Binder
06131 17-3938
01ZZ1606C
31.886 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Philipps-Universität Marburg

Philipps-Universität Marburg
FB 20 Medizin und Universitätsklinikum
Koordinierungszentrum für Klinische Studien
Karl-von-Frisch-Str. 4
35037 Marburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Helmut Schäfer
06421 56-66200
01ZZ1606D
33.044 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Zentrum der Inneren Medizin
Medizinische Klinik II
Theodor-Stern-Kai 7
60596 Frankfurt am Main

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Hubert Serve
069 6301-5194
01ZZ1606E
33.044 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Mannheim
Institut für Klinische Chemie
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Michael Neumaier
0621 383-2222
01ZZ1606F
31.886 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Justus-Liebig-Universität Gießen

Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Neuropathologie
Arndtstr. 16
35392 Gießen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Till Acker
0641 99-41181
01ZZ1606G
33.044 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialführer Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Medizinische Fakultät
Institut für Medizininformatik, Biometrie und Epidemiologie
Lehrstuhl für Medizinische Informatik
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch
09131 85-26720
01ZZ1606H
128.668 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortium HiGHmed: Medizininformatik-Konsortium

Ziel des Konsortiums HiGHmed (Heidelberg - Göttingen - Hannover Medical Informatics) ist die Entwicklung und Nutzung innovativer Informationsinfrastrukturen, um die Effizienz klinischer Forschung zu steigern und Forschungsergebnisse schneller in validierbare Verbesserungen der Patientenversorgung umzusetzen. Hierfür werden Konzepte entwickelt, um Organisations- und Institutionsübergreifend, mit internationaler Anschlussfähigkeit, einen Verbund von vier Datenintegrationszentren an den Standorten aufzubauen und in den Folgejahren auf höchstem Niveau qualitativ und quantitativ auszubauen. Verbunden ist damit der hohe Anspruch, innovative, international interoperable Datenintegrationslösungen und Methoden zu entwickeln, sowie deren Mehrwert für Forschung und Versorgung zu belegen. Überdies entsteht in der Kooperation ein Entwicklungsprogramm für die Lehre und den Aufbau wissenschaftlichen Nachwuchses - neu orientiert an modernen Lehrmethoden mit digitalen Medien.

Während der Konzeptphase sollen in fünf Arbeitspaketen (APs) umsetzungsreife Konzepte erarbeitet werden: AP1 präzisiert den Aufbau und Verbund der Datenintegrationszentren. AP2 formuliert Forschungsstrategien anhand drei ausgewählter medizinischer Anwendungsfälle („Use Cases“). Diese wurden mit Fachvertretern der drei Standorte bereits detailliert, um später gute Chancen zur Validierung der Datenintegrationszentren zu erhalten. Der Use Case „Onkologie“ (Spezialtherapie) fokussiert auf die Integration von Omics-Daten in die klinische Praxis, der Use Case „Kardiologie“ (letale kardiale Risiken) auf Daten trag-/implantierbarer Sensoren und der Use Case „Infektiologie“ (nosologisch übergreifende Infektionsrisiken) auf Versorgungsdaten. AP3 detailliert das Lehr-/Nachwuchsprogramm. AP 4 bearbeitet Datenschutz, Ethik und Rechtsfragen. Außer der HiGHmed Koordination konzipiert AP5 die externe Kommunikation und das Roll-Out.

Konsortialpartner Georg-August-Universität Göttingen

Georg-August-Universität Göttingen
Universitätsmedizin
Institut für Medizinische Informatik
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Ramin Yahyapour
0551 201-1545
01ZZ1605A
59.600 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Medizinische Hochschule Hannover

Medizinische Hochschule Hannover
Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Dr. Michael Marschollek
0511 532-5295
01ZZ1605B
63.600 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialführer Universitätsklinikum Heidelberg

Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Roland Eils
06221 54-51290
01ZZ1605C
172.837 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Roland Eils
06221 54-51290
01ZZ1605D
49.892 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortium HD4CR: Gesundheitsdaten für Versorgung und Forschung

Die Digitalisierung führt auch im Gesundheitswesen zu neuen Chancen für eine verbesserte Versorgung und eine intensivierte Forschung. Ein Aspekt ist der institutionsübergreifende Austausch von Daten aus der Patientenversorgung und der Wissenschaft. Die sensiblen Daten über Gesundheit, Krankheit und Versorgung müssen dabei sorgfältig geschützt werden.
Die Charité ─ Universitätsmedizin Berlin, die Universitätsmedizin Würzburg und die Universitätsmedizin Ulm haben sich zum Konsortium HD4CR („Health Data for Care and Research“) zusammengeschlossen, um neue Formen der Nutzung von Gesundheitsdaten zu entwickeln, zu präsentieren sowie im Forschungs- und Versorgungsalltag verfügbar zu machen. Mehr als 20 Partner (Klinikketten, Unternehmen, Universitäten, Kostenträger des Gesundheitswesens) haben ihre Bereitschaft und ihr Interesse bekundet, an dem Ziel mitzuwirken.
In der aktuellen Konzeptphase werden bereits identifizierte Ansätze für die fortschrittliche Nutzung von Gesundheitsdaten in Versorgung, Forschung und Lehre weiterentwickelt und ausformuliert. Parallel werden eine Projektorganisation und eine datentechnische Zielstruktur zur Umsetzung des Vorhabens aufgebaut. Dadurch werden die Weichen für eine mögliche anschließende vierjährige Aufbau- und Vernetzungsphase sowie für neue Ausbildungsprogramme gestellt.

Konsortialführer Charité - Universitätsmedizin Berlin

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Erwin Böttinger
030 450543002
01ZZ1604A
328.800 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Universitätsklinikum Würzburg

Universitätsklinikum Würzburg
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg

Leiter:
FKZ:

Prof. Dr. Christoph Reiners
- ohne eigene Zuwendung -

Konsortialpartner Universitätsklinikum Ulm

Universitätsklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 29
89081 Ulm

Leiter:
FKZ:

Prof. Dr. Udo X. Kaisers
- ohne eigene Zuwendung -

Konsortium DIFUTURE: The Munich-Tübingen-Alliance for Data Integration and Future Medicine

Im Rahmen der Ausschreibung Medizininformatik wird die Expertise von vier Konsortialpartnern (Technische Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Eberhard Karls Universität Tübingen, Universität Augsburg) zusammengeführt, um den Austausch und die Nutzung von Daten aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung institutionsübergreifend zu verbessern und ihren Mehrwert nachzuweisen. Das Ziel dieses Vorhabens ist es, in der Konzeptphase hierfür die notwendigen organisatorischen und technischen Konzepte auszuarbeiten. Hierzu werden die bisher entwickelten Konzepte für Datenintegrationszentren (DIZ) und für Use Cases, die den messbaren Erfolg des Datenaustauschs nachweisen, detailliert ausgearbeitet. In der Vorbereitung der Konzeptphase hat DIFUTURE (The Munich-Tübingen-Alliance for Data Integration and Future Medicine) acht Use Cases entwickelt. Die krankheitsbezogenen Themen sind Neurologie, Krebs und Kardiologie. Ein Use Case aus dem Bereich Neurologie soll einem Audit unterzogen werden. Synergieeffekte mit den anderen Bereichen sind angestrebt.

Als Ergebnis der Konzeptphase wird sowohl ein Antrag für die Aufbau- und Vernetzungsphase der Initiative Medizininformatik entstehen, aber auch eine detaillierte Planung für die Weiterentwicklung der relevanten Infrastrukturen der Konsortialpartner vorliegen, die nicht nur technische und organisatorische Maßnahmen, sondern auch Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Medizininformatik umfasst.

Der entsprechende Arbeitsplan umfasst die folgenden Punkte:

1) Technisches und organisatorisches Konzept für die lokalen DIZ der Standorte

2) Konzept für die Integration des DIZ in das existierende Umfeld am jeweiligen Standort

3) Interoperabilitätskonzept für das Konsortium und darüber hinaus

4) Risiko- und Bedrohungsanalysen für den Datenaustausch

5) Analyse der lokal vorhandenen Daten, IT-Systeme, Methoden, Prozesse

6) Analyse der Datenqualität der lokalen Datenquellen

7) Systematische Analyse der lokalen Schwächen

8) Ausarbeitung des Bedarfs für die Harmonisierung von Daten und Prozessen; Erarbeitung von Lösungsvorschlägen

9) Pilot- und Testimplementierungen für ausgewählte Module, Schnittstellen, ETL-Tools und Data Warehouse-Lösungen

10) Konkrete Zeit- und Meilensteinplanung

11) Interdisziplinäre Ausarbeitung der Anwendungsfälle mit Methodikerinnen bzw. Methodikern sowie medizinischen Forscherinnen und Forschern

12) Konzepte zur Kooperation mit Industriepartnern

13) Aufbau von Kooperationsstrukturen auf nationaler Ebene

14) Gesamtkonzept für das Konsortium, das als Antrag für die Aufbau- und Vernetzungsphase eingesetzt werden soll

 

Konsortialführer Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie
Ismaninger Str. 22
81610 München

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Klaus Kuhn
089 4140 4320
01ZZ1603A
152.093 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Ludwig-Maximilians-Universität München

Ludwig-Maximilians-Universität München
Medizinische Fakultät
Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie
Marchioninistr. 15
81377 München

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Ulrich Mansmann
089 7095-4491
01ZZ1603B
89.454 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Universität Augsburg

Universität Augsburg
Fakultät für Angewandte Informatik
Institut für Informatik
Universitätsstr. 14
86159 Augsburg

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Bernhard Bauer
0821 598-2118
01ZZ1603C
28.199 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät
Geissweg 3
72076 Tübingen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Oliver Kohlbacher
07071 29-70457
01ZZ1603D
89.996 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortium ADMIRE: Agenda Medizininformatik für Krankenversorgung, Forschung und Lehre - Konsortium von 5 Universitätsklinika in Nordrhein-Westfalen (NRW)

Die Uniklinika Münster, Bonn, Köln, Essen, sowie Düsseldorf als Vernetzungspartner, haben sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um Forschung und Patientenversorgung durch innovative IT-Lösungen zu verbessern. Es soll ein abgestimmtes Konzept für die gemeinsame Datennutzung im Konsortium erarbeitet werden. Eine abgestimmte Organisationsstruktur für Datenintegrationszentren soll entwickelt und es soll eine initiale Version einer Datenlandkarte des jeweiligen Klinikums erstellt werden.

Folgende Use Cases wurden definiert:

- Erstellung einer Studienplattform basierend auf Daten der Krankenversorgung, die standortübergreifend Planung, Rekrutierung, Datenmanagement und Auswertung von interventionellen und Beobachtungsstudien unterstützt. Die klinischen Informationssysteme sollen hierbei nach einem übertragbaren Konzept weiterentwickelt werden, sodass der Datenaustausch mit Forschungsdatenbanken ermöglicht wird.

- Personalisierte Medizin: Standardisierte klinische Daten sollen mit neuen diagnostischen Verfahren mit hohem Datenvolumen kombiniert werden, um klinische Entscheidungen zu unterstützen und neue Forschungsfragestellungen zu bearbeiten. Diese innovativen Funktionalitäten sollen in die IT-Systeme der Krankenversorgung integriert werden, um z.B. eine Optimierung der Arzneimitteltherapie zu erreichen.

Arbeitsplan:

- Projektplan mit Meilensteinen und Ressourcenplanung für die Aufbau- und Vernetzungsphase wird erarbeitet.

- Abgestimmtes Konzept für Datenintegrationszentren und deren Leitungsstruktur wird erarbeitet.

- Datenlandkarte für die Use cases wird erstellt, wobei die primären EHR-Systeme einbezogen werden.

- Use cases werden im Detail spezifiziert, unter Berücksichtigung der verfügbaren und benötigten Patientendaten. Verbesserungspotenziale für die IT-Systeme mit Bezug zu den use cases sollen identifiziert werden.

- Lehr- und Forschungskonzept Medizininformatik wird entworfen.

- Zusammenarbeit mit dem nationalen Steuerungsgremium Medizininformatik wird etabliert.

Konsortialpartner Universität Duisburg-Essen

Universität Duisburg-Essen
Universitätsklinikum Essen
Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie
Hufelandstr. 55
45147 Essen

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel
0201 92239-201
01ZZ1602A
83.824 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialführer Westfälische Wilhelms-Universität Münster 

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Institut für Medizinische Informatik
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A11
48149 Münster

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Martin Dugas
0251 83-55262
01ZZ1602B
108.529 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum
Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie
Siegmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Matthias Schmid
0228 287-15400
01ZZ1602C
83.824 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017

Konsortialpartner Universität zu Köln

Universität zu Köln
Medizinische Fakultät
Cologne Center for Genomics (CCG)
Weyertal 115 b
50931 Köln

Leiter:
Tel.:
FKZ:
Betrag:
Laufzeit:

Prof. Dr. Andreas Beyer
0221 478-84429
01ZZ1602D
83.824 EUR
01.08.2016 - 30.04.2017


 

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