Anmerkung: Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion der vier BMBF-Programme Gesundheitsforschung (GF), Optische Technologien, Mikrosysteme und Softwaresysteme
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Bekanntmachung: |
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Förderzeitraum: |
2005 - 2011 |
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Gesamtvolumen: |
bei GF ca. 17,7 Mio. EUR, insgesamt ca. 40,4 Mio. EUR |
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Vorhabenzahl: |
bei GF 25 Vorhaben in 2 Verbünden, insgesamt ca. 57 Vorhaben in 3 Verbünden |
1. Ziele des Förderschwerpunktes
Im Rahmen der Leitvision SOMIT werden zukunftsorientierte Gesamtkonzepte für die Planung und Durchführung von Operationen in bestimmten Krankheitsgebieten entwickelt und realisiert, die den zukünftigen Anforderungen des Gesundheitssystems, insbesondere unter Einbeziehung der demografischen Entwicklung, gerecht werden. In den Konzepten sollen die Ergebnisse aus relevanten technischen Entwicklungslinien so miteinander kombiniert werden, dass anwenderfreundliche, integrative OP-Systeme entstehen, die den Anforderungen in den jeweiligen operativen Fachgebieten entsprechen. Dies umfasst auch die Einbeziehung von interventionellen Verfahren (wie z. B. minimal invasive und endoluminale Eingriffe) und ambulant durchführbaren Operationstechniken. Im Mittelpunkt steht dabei die Reduktion der Patientenbelastung bei gleichzeitig hohem therapeutischen Nutzen.
2. Stand der Fördermaßnahme
Die erste Förderphase (2005-2008) der drei Verbünde wurde in der ersten Jahreshälfte 2005 bewilligt. Die Bewilligung von Querschnittprojekten zwischen den Verbünden ist vorgesehen.
3. Geförderte Vorhaben
a) Kurzbeschreibung der laufenden Vorhaben
Verbund OrthoMIT - Minimal invasive orthopädische Therapie
Sprecher: Univ.-Prof. Dr. med. Fritz-Uwe Niethard, Aachen
Das Hauptanliegen des OrthoMIT-Projektes ist die Entwicklung einer integrierten Plattform für die schonende operative Therapie von Knochen- und Gelenkerkrankungen in Orthopädie und Traumatologie sowie der Nachweis der klinischen Gebrauchstauglichkeit und Kosteneffizienz. Im Mittelpunkt stehen dabei die Hüft-, Knie- und die Wirbelsäulenchirurgie.
OrthoMIT verfolgt das Ziel der Kostensenkung orthopädischer Eingriffe mit einem integralen Ansatz: Integration entlang des Workflows im OP-Bereich, Integration entlang Behandlungsverlaufes bis zur Rehabilitation, Integration entlang der typischen Wertschöpfungskette bei der Entwicklung von Medizinprodukten von der Forschung bis zu Verwertung durch die beteiligten Unternehmen und Industriepartner.
Aus wirtschaftlicher Sicht wird durch die Entwicklung einer neuen Generation optimierter modularer, computer-integrierter und ergonomisch gestalteter chirurgischer Arbeitsplätze die Position der deutschen Medizintechnik-Industrie auf dem Weltmarkt nachhaltig gestärkt werden.
Beitrag der RWTH Aachen
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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen |
Leiter: |
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Teilprojekt Planungs- und Navigationsmodule (gefördert im Programm Softwaresysteme)
Teilprojekt Miniaturisierte Mechatronik (gefördert im Programm Mikrosysteme)