Aktueller Newsletter

  • Roboter bringt gelähmte Beine wieder in Gang - Neuartiger Gehtrainer ermöglicht Querschnittgelähmten Therapie zu Hause

    Jedes Jahr erleiden rund 1.800 Menschen in Deutschland eine Querschnittlähmung. Für die Betroffenen geht in der Regel von einer Sekunde auf die andere ein entscheidender Teil ihrer Gehfähigkeit und damit ein großes Stück an Selbstständigkeit verloren. Klar ist: Jede Möglichkeit, wieder besser gehen zu können, stellt einen wesentlichen Gewinn an Lebensqualität dar und erleichtert den Wiedereinstieg ins Berufs- und Privatleben. Bislang konnten Betroffene das Gehen nur an Großgeräten in Kliniken und Rehazentren üben. Jetzt gibt es erstmals einen Roboter für das Gangtraining zu Hause.
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  • Was hilft bei sexuellen Funktionsstörungen? - Es müssen nicht immer Medikamente sein – Interview mit Diplom-Psychologin Dr. Cindy Günzler

    Sexualität ist ein sensibles Thema, besonders dann, wenn es mit dem Liebesleben nicht mehr so funktioniert wie früher. Sexuelle Funktionsstörungen sind alles andere als selten und ihre Ursachen vielfältig. In Deutschland leidet jeder fünfte Mann an Erektionsstörungen und jede siebte Frau klagt über ein vermindertes sexuelles Verlangen. Dennoch sind sexuelle Funktionsstörungen ein Tabuthema. Auch in der Arztpraxis. „Das muss sich ändern“, plädiert Dr. Cindy Günzler, Sexualforscherin an der Universitätsklinik Freiburg, im Interview.
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  • Wenn die Worte fehlen - Kommunikation mit demenzkranken Menschen verbessern

    Dösen, erinnern oder aktiv sein – es gibt zahlreiche therapeutische Versuche, um Kommunikationsbarrieren zwischen Patientinnen und Patienten mit Demenz und ihren Mitmenschen zu überwinden. Doch welche Strategie hilft?
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  • RNA statt DNA: die „Gentherapie“ der Zukunft? - Wissenschaftler erforschen innovative Therapie gegen Mukoviszidose

    Als im Jahr 1989 ein defektes Gen als Ursache der Lungenerkrankung Mukoviszidose entdeckt wurde, waren die Hoffnungen groß. Warum nicht das mutierte Gen durch seine intakte Variante ersetzen? Durch Gentherapie. Doch was so logisch klang, ließ sich in der Praxis nicht umsetzen. Bislang waren alle Bemühungen erfolglos. Ein Forscherteam erprobt jetzt einen ganz neuen Ansatz: Statt einer Gentherapie mit DNA testen sie eine sogenannte Transkript-Therapie mit mRNA.
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  • Polizei auf der Haut - Körpereigene Antibiotika schützen uns vor Infektionen

    Antibiotika gibt es nicht nur in der Apotheke. Auch unser Körper produziert eigene Substanzen, die ähnlich wie Antibiotika wirken. Diese sind sehr nützlich im Kampf gegen Bakterien, Viren oder Pilze – und auch gegen Problemkeime, bei denen klassische Antibiotika kaum noch Wirkung zeigen.
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  • Gehirnforschung: Rätselhafte Bewegungsstörung entschlüsselt - Induzierte pluripotente Stammzellen offenbaren die Ursache der Erkrankung

    Neurodegenerative Erkrankungen stellen eine der größten Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft dar. Allerdings lassen sie sich im Labor nur schwer erforschen. Geeignete Tiermodelle sind rar und menschliches Gehirngewebe ist nur eingeschränkt verfügbar. Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes NGFN haben nun zur Erforschung einer erblichen Bewegungsstörung einen Umweg genommen: Sie wandelten Hautzellen von Patienten mit der Machado-Joseph-Erkrankung in sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen um und gewannen daraus funktionierende Nervenzellen.
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  • Wissenschaftsjahr 2011 - Eine Bilanz

    2011 werde ein starkes Jahr für die Gesundheitsforschung, für die Präsentation der Gesundheitsforschung und für den öffentlichen Dialog über Gesundheitsforschung, so Bundesministerin Annette Schavan bei der Eröffnung des Wissenschaftsjahres Gesundheitsforschung am 20. Januar 2011 in Berlin. Zwölf Monate später ist es Zeit, eine Bilanz zu ziehen.
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  • Schlüsselloch blockiert! - Vielversprechende Strategie gegen Hepatitis B und D

    Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause, stecken den Schlüssel ins Schloss, drehen ihn um und es macht „knack“ – der Schlüssel ist abgebrochen und Sie stehen vor verschlossener Tür. So ähnlich ergeht es Hepatitis B-Viren, die versuchen, in Leberzellen einzudringen und von einem neuen Wirkstoff, dem Eintrittsinhibitor Myrcludex B, daran gehindert werden. Die vielversprechende Substanz wurde am Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt und wird derzeit erstmals am Menschen in klinischen Studien erprobt.
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  • Wenn das Krankenhaus krank macht - Studie zur Verringerung von Krankenhausinfektionen in Jena gestartet

    Spätestens seit dem Tod von drei Babys auf der Frühgeborenen-Intensivstation in Bremen im November vergangenen Jahres ist die Diskussion um Krankenhausinfektionen und -hygiene erneut entfacht. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 400.000 bis 600.000 Patientinnen und Patienten an einer Infektion, die sie im Krankenhaus erworben haben. Bis zu 15.000 Menschen sterben daran. Experten schätzen, dass etwa ein Drittel dieser zum Teil tödlichen Infektionen verhindert werden könnte. Eine großangelegte Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums für Sepsis und Sepsisfolgen am Universitätsklinikum Jena soll nun zeigen wie.
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  • In den eigenen vier Wänden alt werden - Hausbesuche erhalten Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter

    Ob Telefonkabel, Teppichkante oder Duschvorleger – in den meisten Wohnungen älterer Menschen wimmelt es von Stolperfallen, ein Sturz ist fast vorprogrammiert. Meist gilt: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Aber wie soll zum Beispiel ein Arzt in seiner Praxis die häuslichen Probleme älterer Menschen erkennen und helfen, diese zu beheben? Das ist kaum möglich. Hierzu sind Hausbesuche nötig.
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  • Hoffnung für Patienten mit seltener Form der Blindheit - Ein schon bekannter Wirkstoff kann die Sehkraft verbessern

    Meist trifft es Männer Mitte 20: Plötzlich lässt ihre Sehkraft nach, die Farben verblassen und sie sehen nur noch verschwommen. Viele Betroffene erblinden im Laufe der Zeit komplett für das zentrale Sehen. Die Ursache: Eine seltene erbliche Krankheit, die bislang unheilbare Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie, kurz LHON. Doch jetzt gibt es Hoffnung: Ein bereits bekannter Wirkstoff kann bei einem Teil der Patienten die Sehkraft wieder verbessern.
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  • Roter Farbstoff gegen Alzheimer - Naturstoff aus Flechten macht offenbar Alzheimer-Ablagerungen unschädlich

    Proteinablagerungen im Gehirn, bestehend aus Beta-Amyloid Peptiden, sind eine der auffälligsten Veränderungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten. Besonders kleinere Aggregate von Beta- Amyloid Peptiden werden als eine Ursache für Alzheimer diskutiert. Nun haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes NGFN-Plus herausgefunden, dass ein Farbstoff der Flechte Roccella tinctoria offenbar die schädlichen Alzheimer-Ablagerungen unschädlich machen kann – bislang allerdings nur in Zellkulturexperimenten.
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  • Das traue ich mir zu! Vertrauen in die eigene Person steigert die Lebensqualität von Kindern mit angeborenem Herzfehler

    Jedes hundertste Kind kommt mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Trotz körperlicher Einschränkungen und gesundheitlicher Probleme haben die meisten von ihnen eine gute Lebensqualität. Das verdanken die Kinder neben dem medizinischen Fortschritt auch einem in Kindheit und Jugend erworbenen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, mit den Anforderungen des Lebens fertig zu werden. Wenn Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler dieses Vertrauen in sich und ihre Umwelt entwickeln konnten, fühlen sie sich wohler als Kinder und Jugendliche, denen dieses Vertrauen fehlt.
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  • Jetzt geht‘s der Karies an den Kragen! Kariesprophylaxe für Schulkinder

    Gummibärchen, Schokolade und Fruchtsäfte mögen Kinder besonders gerne – leider aber auch die Bakterien auf ihren Zähnen. Die häufige Folge: Zahnkaries. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, sind regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt und eine gute Mundhygiene wichtig. Eine aktuelle Studie hat nun ergeben, dass deutlich weniger Kinder und Jugendliche Karies haben, wenn in ihrer Schule die Kariesprophylaxe in den Unterricht integriert wird.
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  • „Da gehen wir zusammen hin!“ - Gemeinschaft fördert das Gesundheitsverhalten älterer Migrantinnen und Migranten - Interview mit Dr. Elke Olbermann

    Fit und gesund leben bis ins hohe Alter – wer wünscht sich das nicht? Angebote zur Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung helfen uns dabei, dieses Ziel zu erreichen. Doch nicht bei jedem kommen diese Präventionsmaßnahmen an. Besonders ältere Menschen mit Migrationshintergrund nutzen sie nur selten. Die Gründe hierfür und wie man die Angebote zukünftig attraktiver gestalten könnte, erklärt Dr. Elke Olbermann vom Institut für Gerontologie an der TU Dortmund. Sie war zuständig für die Durchführung eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes zur gesundheitlichen Prävention bei dieser Bevölkerungsgruppe.
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  • Kurzmeldung: Auszeichnung für Kanu

    Wenn Mama oder Papa psychisch krank sind, stehen die Kinder meist sehr früh in der Verantwortung. Während andere Kinder spielen, übernehmen sie oftmals die Aufgaben ihrer Eltern.
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  • Kurzmeldung: Neuer Newsletter zum Deutschlandstipendium

    Immer mehr Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen unterstützen das Deutschlandstipendium.
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  • Artensterben im Darm - Wenn das Ökosystem Darm aus dem Gleichgewicht gerät

    Im menschlichen Darm wimmelt es nur so von Bakterien. Die meisten davon sind nützliche Helfer, etwa bei der Verdauung oder Immunabwehr. Ist die Darmflora verändert, können Krankheiten entstehen. Auch bei der entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa ist die Darmflora in ihrer natürlichen Zusammensetzung gestört. Die Artenvielfalt der Darmbakterien ist stark reduziert, vergleichbar mit dem Artensterben in einem zerstörten Lebensraum. Und nicht nur das: Auch das Zusammenspiel zwischen Darm und Darmflora funktioniert nicht mehr.
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  • Gespräche allein reichen nicht

    Ein Aufenthalt auf einer Intensivstation ist für Patienten und ihre Angehörigen oftmals mit Angst, Stress und Gefühlen der Unsicherheitverbunden. Ein Grund dafür ist nicht selten ein Kommunikationsdefizit zwischen Pflegekräften und Patienten bzw. ihren Angehörigen. Um die Kommunikation zu verbessern und den Patienten ihre Ängste zu nehmen, sollten die Betroffenen bereits zu Beginn des Aufenthaltes mit Informationen rund um die Intensivstation versorgt werden – so die Vorstellung von Experten. In einer Studie hat sich nun gezeigt, dass Gespräche allein hierfür offenbar nicht ausreichen.
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  • Gefährliche Eindringlinge - Droht nach der Schweine- und Vogelgrippe in Zukunft eine Fledermausgrippe?

    Ob als Schaufensterdeko, als Kinderkostüm oder als Fruchtgummi im Supermarktregal - Fledermäuse begegnen uns rund um das Fest Halloween fast täglich. Doch auch in natura könnten die fliegenden Säugetiere zukünftig Aufmerksamkeit erregen: als mögliche Quelle neuer Virusepidemien.
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  • Gemeinsam durch den Dschungel des Lebens - Mentorenprogramm für Grundschulkinder aus schwierigen Verhältnissen

    Wer kennt nicht das ungleiche Paar aus dem Dschungelbuch: Balu, der freundliche Bär, und Mogli, der kleine Junge? Aber was haben Balu und Mogli mit Gesundheitsforschung zu tun? Seit 2002 gibt es das Programm "Balu und Du", ein Präventionsprojekt für benachteiligte Grundschulkinder. Moglis sind Kinder im Grundschulalter aus schwierigen Verhältnissen und Balus sind junge, zuverlässige Menschen, die sich als Patinnen oder Paten einmal in der Woche für ihr Mogli Zeit nehmen. Bislang sind mehr als 2.200 Kinder Paten-Gespanne entstanden - mit messbarem Erfolg, wie eine aktuelle Evaluation von "Balu und Du" gezeigt hat.
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  • Vorurteile gegen Morphin & Co. - Pflegewissenschaftliche Studie belegt: Beratung hilft bei Krebsschmerz

    Schmerz ist eines der häufigsten Symptome, das Patienten mit einer Tumorerkrankung stark belastet - besonders in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Zwar kann eine gezielte Behandlung bei bis zu 90 Prozent der Patienten die Schmerzen effektiv lindern. Doch nicht selten verschließen sich die Patienten vor einer medikamentösen Schmerzbehandlung. Die Gründe: Ablehnung, Vorurteile oder Furcht. Nur wenige Beratungsgespräche reichen allerdings aus, um den Patienten ihre Sorgen zu nehmen.
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  • Vorhofflimmern: Unterversorgung in Sachen Schlaganfallprophylaxe - Spezialisierte Zentren behandeln häufiger leitliniengerecht

    Herzrasen, Kurzatmigkeit oder Schwindel - die Symptome erscheinen auf den ersten Blick harmlos, allerdings kann sich dahinter die häufigste Herzrhythmusstörung verbergen: Vorhofflimmern. Vorhofflimmern ist zwar nicht unmittelbar lebensbedrohlich, doch kann es für die Betroffenen ein erhöhtes Schlaganfallrisiko bedeuten. Um Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern vorzubeugen, ist in den meisten Fällen eine antithrombotische Therapie mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten notwendig
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