Stoffwechsel und Diabetes mellitus

Unser Körper benötigt rund um die Uhr Energie und Baustoffe, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Dafür gibt es eine Vielzahl von Stoffwechselwegen. Sie garantieren, dass alle für den Organismus benötigten Bau- und Energiestoffe zur rechten Zeit am rechten Ort vorliegen. Kommt es zu Störungen, können Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus oder Gicht auftreten.

Stoffwechsel: Ein komplexes Wechselspiel

Stoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen, werden auf vielfältige Weise in Energie und Baustoffe für unseren Körper verwandelt. Diese Arbeit bewerkstelligt der Stoffwechsel. Während Proteine, also Eiweiße, primär als Baustoff fungieren, kommt Kohlenhydraten (Zucker und Stärke) und Fetten primär eine Rolle als Energielieferant zu – Kohlenhydraten als sofort verfügbarer Brennstoff, Fetten als Speicherform. Damit die Stoffwechselwege optimal laufen, bedarf es darüber hinaus der Mikronährstoffe. Sie regulieren den Stoffwechsel. Zu ihnen zählen neben Vitaminen auch Mineralstoffe und Spurenelemente. Wichtig sind zudem Purine und Pyrimidine, die als Bausteine der Erbsubstanz DNS dienen. Meist läuft das hochkomplexe System aus Stoffwechselwegen fehlerfrei. Es kann allerdings auch aus dem Tritt kommen, zum Beispiel durch genetisch bedingte Fehlprogrammierungen bzw. Über- oder Fehlernährung. Das zeigen Krankheiten wie die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, Adipositas (Fettsucht) und Gicht.

  • Diabetes mellitus

    Die Zuckerkrankheit, auch Diabetes mellitus genannt, ist weltweit auf dem Vormarsch. Wie früher Infektionskrankheiten, so breitet sich diese Stoffwechselkrankheit in Industrienationen aus. Je dicker die Menschen werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie an einem Diabetes mellitus Typ 2 erkranken. Aber auch die genetisch bedingte Form des Diabetes, Diabetes mellitus Typ 1, nimmt zu.
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  • Therapieoptionen – erfolgreich gegen Diabetes

    Die gute Botschaft: Die therapeutischen Optionen bei Diabetes mellitus sind vielfältig. Für die meisten Patienten kann ein individuell angepasstes Therapieregime gefunden werden, das eine weitgehend normale Lebensqualität erlaubt. Die schlechte Botschaft: Heilen kann man Diabetes bis heute nicht.
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  • Gicht – mehr als der akute Anfall

    Wenn vom Stoffwechsel die Rede ist, denken die meisten an Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß, vielleicht auch noch an Vitamine. Unter Purinen und Pyrimidinen kann sich kaum jemand etwas vorstellen – außer man hat schon einmal eine Ernährungsberatung wegen Gicht erhalten.
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  • Intoleranzen gegen Nahrungsbestandteile

    Blähungen, Übelkeit und Durchfall können die Anzeichen dafür sein, dass der Körper bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgt. Neben Milchzucker können auch die Galaktose oder der Getreidekleber Gluten diese Symptome hervorrufen. Manche dieser Nahrungsmittelintoleranzen sind angeboren, andere erworben. Meist fehlt ein Enzym.
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Dokumente

  • Stoffwechselforschung

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     (URL: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/_media/Stoffwechselforschung_Druckversion_barrierefrei.pdf)

 

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