Ergänzend zu den nationalen Programmen fördert die Europäische Union innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms - einschließlich des EURATOM-Programms - Forschungsbereiche von besonderem europäischem Interesse. Im Vordergrund steht die Stärkung des europäischen Forschungsraumes (EFR oder ERA - European Research Area) durch die Bündelung europäischer Forschungsanstrengungen und -kapazitäten. Dabei ist das 7. RP eindeutig auf den Beschäftigungsbedarf und die Wettbewerbsfähigkeit Europas ausgerichtet. Das Ziel ist, die EU weltweit in der Spitzenforschung zu halten oder zu etablieren.
Für das 7. Rahmenprogramm sind 53 Milliarden Euro eingeplant.
Projekte zur Gesundheitsforschung werden innerhalb des 7. Rahmenprogramms hauptsächlich im spezifischen Programm "Zusammenarbeit" unter dem Themenbereich 1 "Gesundheit" gefördert. Dafür stehen insgesamt sechs Milliarden Euro zur Verfügung. Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
Weitere Fördermöglichkeiten mit Bezug zur Gesundheit finden sich begrenzt auch im Themenbereich 2 (Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, und Biotechnologie) sowie im Themenbereich 6 (Umwelt).
Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten des Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union erhalten Sie bei der
Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften
PT-DLR des BMBF
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Tel.: 0228 3821-1697
Fax: 0228 3821-1699
www.nks-lebenswissenschaften.de
Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften bietet eine IMI Partnering Plattform an, die es Antragstellern erleichtern soll, mögliche Kooperationspartner für die Aufrufe der Innovative Medicines Initiative (IMI) zu finden. (URL: http://gf.pt-dlr.de/de/2502.php)