Teilprojekt eines Verbundes

Identifikation von Genen und microRNAs, B3 sowie Biobankplattform und Infrastrukturplattform für alle BipoLife-Projekte sowie alle neun Verbünde (TPP1/NetBiomics)

Förderkennzeichen: 01EE1404H
Fördersumme: 1.869.005 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2018
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas G. Schulze
Adresse: Klinikum der Universität München, Campus Innenstadt, Institut für Psychiatrische Phänomik und Genomik
Nußbaumstr. 7
80336 München

Teilprojekt B3 widmet sich der Identifikation von Genen und microRNAs, welche sich in ihren Profilen bei Lithium-Respondern im Vergleich zu Non-Respondern unterscheiden. Ein Nachweis solcher Unterschiede in Blutzellen könnte einen wichtigen Schritt hin zu einer Entwicklung von Biomarkern für das Ansprechen auf Lithium darstellen. Das Teilprojekt TPP1 stellt allen BipoLife-Projekten eine zentrale und übergreifende Phänotypisierungs- und Biobankingplattform zur Verfügung. Das Projekt NetBi-omics, dient neben PD-CAN und PING als dritte Querschnittplattform dazu, die in den neun Verbünden erhobenen Biomaterialien mittels systematischer Erfassung, standardisierter Verarbeitung und harmonisierter Analyse dem Gesamtverbund für genomische, transkriptomische, epigenomische und mikrobiomische Projekte langfristig zur Verfügung zu stellen. B3 wird mittels Array-Technologie genomweite Unterschiede zwischen den Expressionsprofilen von Lithium-Respondern und -Non-Respondern untersuchen. Gleiches gilt für microRNA-Analysen. Die Ergebnisse werden mit in vitro-Modellen sowie genomweiten SNP-Profilen korreliert und validiert, wobei auch real time PCR zum Einsatz kommt. TPP1 wird für alle BipoLife-Partner einheitliche Rahmenbedingungen zwecks Implementierung einer netzübergreifenden Phänotyp- und Biobankingplattform schaffen. Dies beinhaltet die Entwicklung und Dissemination einheitlicher SOPs und Einverständniserklärungen. Die Biomaterialien werden in München und Frankfurt spiegelbildlich verarbeitet und verwahrt. NetBi-omics wird neben PD-CAN und PING als dritte Querschnittplattform eine entsprechende Biomaterialbank für alle neun Verbünde aufbauen.