Einzelprojekt

Be prepared! - Maximaltherapie im Diskurs

Förderkennzeichen: 01GP1768
Fördersumme: 173.279 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Sabine Salloch
Adresse: Universitätsmedizin Greifswald - Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Ellernholzstr. 1-2
17489 Greifswald

Die anwendungsorientierte Forschung im Bereich der Intensivmedizin hat in den letzten Jahrzehnten zur Entwicklung von Verfahren geführt, die es ermöglichen, das Leben von Patienten auch in solchen Situationen zu retten, in denen noch vor Kurzem der Tod die Folge der Erkrankung gewesen wäre. Mit der Erweiterung der technischen Möglichkeiten hat sich die allgemeine Funktion der Intensivmedizin gewandelt. Während das Ziel der intensivmedizinischen Behandlung ursprünglich in einer Überbrückung vitaler Organfunktionen bei gesundheitlichen Krisen bestand, muss heute immer häufiger die Frage gestellt werden, welche therapeutischen Optionen angesichts von Hochaltrigkeit, Multimorbidität und unsicheren Erfolgsaussichten sinnvoll ergriffen werden können. Das Projekt zielt auf einen umfassenden Diskurs über die individuumsbezogenen und gesellschaftlichen Ziele des Einsatzes von Maximaltherapien in der intensivmedizinischen Behandlung ab und legt besondere Schwerpunkte auf den Umgang mit nicht-einwilligungsfähigen Patienten und die Entscheidung in multiprofessionellen Teams.

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