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BMBF präsentiert Medizininformatik-Initiative auf der Medica

Ihre Ziele und bisherigen Erfolge stellen die vier vom BMBF geförderten Konsortien der Medizininformatik den Medica-Besucherinnen und Besuchern vor – vom 18. bis 21. November in Halle 13, Stand F46.

Ärztin und Arzt sitzen vor Monitoren; gemeinsam analysieren sie mithilfe eines Computerprogramms medizinische Bilder.

Die computergestützte Analyse medizinischer Daten hilft Ärztinnen und Ärzten, passgenaue Therapieentscheidungen zu treffen.

DLR Projektträger/BMBF

Daten vernetzen, Gesundheitsversorgung verbessern – dafür steht die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Medizininformatik-Initiative (MII). Ziel ist es, die Forschungsmöglichkeiten und die Patientenversorgung durch innovative IT-Lösungen zu verbessern. So sollen beispielsweise Datenanalysen helfen, die Therapie von Tumorerkrankungen zu optimieren und Patientinnen und Patienten vor Krankenhauinfektionen zu schützen. Vom 18. bis 21. November können Messebesucherinnen und -besucher am Stand der MII – Halle 13, Stand F46 – mit Ansprechpartnern aus den MII-Konsortien ins Gespräch kommen:

„The Learning Health System” – Medizininformatik im Medica Health IT Forum

Am 19. November präsentiert sich die MII zudem im Medica Health IT Forum – „The Learning Health System: The Medical Informatics Initiative Germany and the Future of Data-driven Medical Research“, so der Titel der Session (13:00-14:30 Uhr, Halle 13, Stand E82). Parallel dazu heißt es dann auch am Stand der Medizininformatik-Initiative ganztägig „Meet the Experts“.

Medizininformatik-Initiative – die Eckdaten

Für die Medizininformatik-Initiative der Bundesregierung stellt das BMBF von 2018 bis 2021 rund 160 Millionen Euro bereit.

  • Aufbau und Vernetzungsphase (2018-2021): Das BMBF fördert vier Konsortien, die ab 2018 Datenintegrationszentren aufbauen. Anhand konkreter Anwendungsfälle sollen sie den medizinischen Mehrwert der entwickelten IT-Architekturen und Softwarelösungen in der Praxis demonstrieren.
  • Ausbau und Erweiterungsphase (2022-2025): Weitere Kliniken und Praxen sollen bewährte Lösungen übernehmen, damit Patientinnen und Patienten in Deutschland flächendeckend von den Fortschritten der Medizininformatik-Initiative profitieren.