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CureALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist die häufigste neurodegenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems mit Beginn im Erwachsenenalter. Dabei treten fortschreitende und irreversible Schädigungen der Nervenzellen auf, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Die genauen molekularen Mechanismen sind noch unzureichend verstanden und daher Gegenstand intensiver Forschung. Im transnationalen Forschungsvorhaben CureALS werden veränderte Proteinablagerungen an den Motoneuronen und die Rolle möglicher neuronaler Schutzmechanismen untersucht. Es werden zellbiologische und biophysikalische Methoden verwendet, die speziell auf Patienten angepasste pluripotenten Stammzellen basieren. Dabei wird der Einfluss genetischer, umweltbedingter und geschlechtsbedingter Risikofaktoren erforscht. Ziel ist es, wirkstoffähnliche Stoffe zu identifizieren, welche die Bildung veränderter Proteinablagerungen und damit das Absterben der Nervenzellen verhindern könnten.

Teilprojekte

Stress-Granuli und Proteostase in Motoneuronen - auf dem Weg zu einem mechanistischen Verständnis von ALS

Förderkennzeichen: 01ED1601A
Gesamte Fördersumme: 303.700 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: PhD Simon Alberti
Adresse: Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik
Pfotenhauerstr. 108
01307 Dresden

Stress-Granuli und Proteostase in Motoneuronen - auf dem Weg zu einem mechanistischen Verständnis von ALS

In den letzten Jahren haben sich Hinweise gehäuft, dass ALS durch RNA/Protein-Aggregate und einem Ausfall der Proteinqualitätskontrolle (PQK) verursacht wird. Im Vorhaben sollen die molekularen Grundlagen von ALS untersucht werden. Es wird vermutet, dass aberrante RNA/Protein-Aggregate eine zentrale Rolle spielen und damit neuronale Degeneration auslösen. Als Versuchssystem werden Motoneuronen verwendet, die von Patienten-iPS-Zellen stammen. Die Ziele sind: 1) die molekularen Veränderungen in Motoneuronen zu studieren und dabei zu untersuchen, welchen Einfluss genetische, umweltbedingte und geschlechtsbezogene Risikofaktoren haben; 2) die Rolle der PQK zu studieren und zu untersuchen, welchen Einfluss genetische, umweltbedingte und geschlechtsbezogene Risikofaktoren auf die PQK und die neuronale Gesundheit haben; 3) die Identifizierung von wirkstoffähnlichen Stoffen, welche die Bildung von aberranten RNA/Protein-Aggregaten und damit neuronale Degeneration verhindern.

Stress-Granuli und Proteostase in Motoneuronen - auf dem Weg zu einem mechanistischen Verständnis von ALS

Förderkennzeichen: 01ED1601B
Gesamte Fördersumme: 302.200 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Dr. Jared Sterneckert
Adresse: Technische Universität Dresden, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden, DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster (CRTD)
Fetscherstr. 105
01307 Dresden

Stress-Granuli und Proteostase in Motoneuronen - auf dem Weg zu einem mechanistischen Verständnis von ALS

In den letzten Jahren haben sich Hinweise gehäuft, dass ALS durch RNA/Protein-Aggregate und einem Ausfall der Proteinqualitätskontrolle (PQK) verursacht wird. Im Vorhaben sollen die molekularen Grundlagen von ALS untersucht werden. Es wird vermutet, dass aberrante RNA/Protein-Aggregate eine zentrale Rolle spielen und damit neuronale Degeneration auslösen. Als Versuchssystem werden Motoneuronen verwendet, die von Patienten-iPS-Zellen stammen. Die Ziele sind: 1) die molekularen Veränderungen in Motoneuronen zu studieren und dabei zu untersuchen, welchen Einfluss genetische, umweltbedingte und geschlechtsbezogene Risikofaktoren haben; 2) die Rolle der PQK zu studieren und zu untersuchen, welchen Einfluss genetische, umweltbedingte und geschlechtsbezogene Risikofaktoren auf die PQK und die neuronale Gesundheit haben; 3) die Identifizierung von wirkstoffähnlichen Stoffen, welche die Bildung von aberranten RNA/Protein-Aggregaten und damit neuronale Degeneration verhindern.