Teilprojekt eines Verbundes

Herstellung GMP-konformer Fibroblasten und Reprogrammierung in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut

Förderkennzeichen: 01EK1610A
Fördersumme: 625.207 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Dr. Micha Drukker
Adresse: Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Stammzellforschung (ISF)
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg

Aus Hautfibroblasten werden induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) mit dem Ziel hergestellt, diese als Ausgangsmaterial zu verwenden, um Zellen zu züchten, die therapeutisch verwendet werden können. Grundvoraussetzung für die Verwendung von Zellpräparaten am Patienten ist die Herstellung der Zellen unter Beachtung von arzneimittelrechtlichen Vorgaben, den Grundsätzen der Guten Herstellungspraxis (GMP). Die Hauptaufgabe in diesem Projekt besteht daher darin, einen GMP-konformen Herstellungsprozess für iPS zu entwickeln und dabei Sicherheitsaspekte bei der Gewinnung, Kultivierung und Lagerung der Fibroblasten sowie bei dem Reprogammieren zu iPS Zellen umzusetzen. Diese entwickelten Protokolle sollen dann verwendet werden, um Fibroblasten aus Biopsien von Universaldonoren GMP-gerecht zu gewinnen und zu lagern und hieraus GMP-gerechte iPS Zell-Linien zu produzieren.