Teilprojekt eines Verbundes

Klinische Studie zur Wirkung von Aspirin und/oder Metformin bei der tertiären Prävention von Darmkrebs (ASAMET) mittels genetischer, zirkulierender und genomischer Biomarker

Förderkennzeichen: 01KT1513
Fördersumme: 421.771 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Dr. Dominique Scherer
Adresse: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, Institut für Medizinische Biometrie und Informatik
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg

Synergistische Effekte der Wirkungen von Aspirin und Metformin können in der tertiären Darmkrebsprävention von großer Bedeutung sein. Das Ziel dieses europäischen Verbundprojekts ist es daher, innerhalb einer doppelblinden randomisierten kontrollierten vier-armigen Interventionsstudie von operierten Darmkrebspatienten die Wirkungen von Aspirin und Metformin als Einzelsubstanzen und als Kombinationsbehandlung auf Expression und Zirkulation von Biomarkern zu untersuchen, die für die Darmkrebsprognose relevant sind. Die Partner aus Italien, Slowenien und Österreich sind für die Durchführung der Interventionsstudie zuständig. In Deutschland verteilen sich die Arbeiten auf die Standorte Heidelberg und Mainz. An der Universität Heidelberg werden genetische (Polymorphismen), zirkulierende (IL-6, CRP, VEGF) und genomische (genomweite Genexpression) Biomarker untersucht, um den Effekt von Aspirin und/oder Metformin auf diese, für die Prognose von Darmkrebspatienten relevanten Faktoren zu erfassen.