Teilprojekt eines Verbundes

Induzierte pluripotente Stammzellen für die zelluläre Therapie von Herzerkrankungen; Koordination und Anteil MHH (TP 1-6)

Förderkennzeichen: 01EK1601A
Fördersumme: 2.398.674 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Martin
Adresse: Medizinische Hochschule Hannover, Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und künstliche Organe (LEBAO)
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Das Ziel des Verbundprojekts ist die Entwicklung einer weltweit ersten auf induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) basierenden Herztherapie. Seit einigen Jahren stehen patientenspezifische humane hiPS-Zellen zur Verfügung, welche erstmalig als Quelle patientenspezifischer Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten) für die Herztherapie dienen können. Die dem Verbund zugrundeliegende Hypothese ist, dass eine therapeutische Anwendung von auf iPS-Zellen basierenden Kardiomyozyten sicher ist, in einer strukturellen Integration der Zellen resultiert und zu einer funktionellen Verbesserung in geschädigten Herzen führt. An dem nationalen Verbundprojekt sind sechs Partnerinstitutionen beteiligt: Die Medizinische Hochschule Hannover (u.a. Koordinator des Projektes), das Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin, das Deutsche Primatenzentrum (GmbH), das "Centre for Ethics and Law in the Life Sciences" der Leibniz Universität Hannover, die Miltenyi Biotec GmbH sowie corlife oHG.