Einzelprojekt

Münchener Modell Medizintechnik Innovation (IKP-M3i)

Förderkennzeichen: 13GW0188
Fördersumme: 198.067 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Dr. Stefan Taing
Adresse: M3i GmbH
Schillerstr. 53
80336 München

Die Industrie-in-Klinik-Plattform M3i (Münchner Modell Medizininnovation) hat sich zum Ziel gesetzt, ein am Klinikum Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelter und in das klinische Umfeld integrierter Dienstleister zu sein. M3i will mit seiner Nähe zum klinischen Alltag Startups und bereits etablierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Medizintechnikbranche während des bedarfsorientierten Entwicklungsprozesses von Produkten unterstützen.

Im Fokus stehen dabei chirurgische Anwendungsgebiete im Bereich der Muskuloskeletal- und Viszeralchirurgie sowie der interventionellen Kardiologie. Hier bietet M3i Simulationsumgebungen in Operationssälen, um Innovationen in der simulierten Alltagssituation zu testen. Durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen Innovatoren und klinischen Anwendern soll eine hohe Marktakzeptanz und Versorgungsrelevanz gewährleistet werden. M3i bietet Unternehmen eine „verlängerte Werkbank und einen Kanal ins Klinikum“ an.

Um darüber hinaus eine an der Versorgungsrealität orientierte Entwicklung zu gewährleisten und die Kosten des Entwicklungsprozesses zu verringern, stellt die M3i-Plattform Experten, Mentoren und andere spezialisierte Dienstleistungen zur Verfügung. Entstehen soll darüber hinaus auch ein „rechtlicher Baukasten“, der die vertraglichen Fundamente für Medizintech-nikunternehmen und Ärzte effizient und mit der Verwaltung abgestimmt regelt. Für diesen Baukasten sind der Aufbau einer Expertendatenbank und strukturierte klinische Evaluationen von zentraler Bedeutung.

Mit der beschriebenen Plattform entsteht ein Modellprojekt, welches für die deutsche Medizintechnikindustrie eine Schlüsselrolle in der zukünftigen Entwicklung neuer innovativer Technologien darstellt.