Einzelprojekt

NeuroGerAd - Verbesserung der Adhärenz und gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei neurogeriatrischen Patienten

Förderkennzeichen: 01GY1804
Fördersumme: 1.522.596 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2024
Projektleitung: PD Dr. Tino Prell
Adresse: Universitätsklinikum Jena, Klinik für Neurologie
Am Klinikum 1
07747 Jena

Die Nachwuchsgruppe am Universitätsklinikum Jena untersucht bei neurogeriatrischen Patientinnen und Patienten die Einhaltung von vereinbarten Therapieempfehlungen, wie beispielsweise die Einnahme von Medikamenten. Die Einhaltung von Therapieempfehlungen durch Patientinnen und Patienten, die als Adhärenz bezeichnet wird, wird im Alltag oftmals nicht exakt umgesetzt. Medikamente werden in der falschen Dosierung, zur falschen Zeit oder gar nicht eingenommen. Dies kann zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder gar zum Tode führen.

Ein Ziel des Projektes „NeuroGerAd“ ist es, allgemeine und krankheitsspezifische Faktoren zu identifizieren und zu bewerten, die die Adhärenz beeinflussen. Dabei wird auch der Übergang von der stationären Versorgung im Krankenhaus in die ambulante Betreuung durch den Neurologen oder Hausarzt analysiert. Darauf aufbauend werden dann in der zweiten Phase spezifische Interventionen entwickelt, angewendet und evaluiert, die die Adhärenz verbessern sollen. Hierdurch soll die Lebensqualität von neurogeriatrischen Patientinnen und Patienten gesteigert, unnötige Krankenhauseinweisungen vermieden, Pflegebedürftigkeit reduziert und Kosten für das Gesundheitssystem gesenkt werden.