Einzelprojekt

SedEol - Explorative Mixed-Methods-Studie zu Sedierung am Lebensende außerhalb der spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland

Förderkennzeichen: 01GY1712
Fördersumme: 533.059 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Dr. Eva Schildmann
Adresse: Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin
Marchioninistr. 15
81377 München

Dieses Forschungsprojekt ist eine explorative Mixed-Methods-Studie zu Praxis und Herausforderungen von Sedierung am Lebensende außerhalb der spezialisierten Palliativversorgung (PV). Ziel ist die Beschreibung der aktuellen Praxis von Sedierung während der letzten sieben Lebenstage außerhalb der spezialisierten PV in ausgewählten Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie die Untersuchung damit assoziierter Herausforderungen und potenzieller Unterstützungsmaßnahmen aus Sicht der betreuenden Ärzte, Pflegenden und Familienangehörigen. Die sekundären Ziele sind 1) die Erfassung der Häufigkeit und der Charakteristika verschiedener Formen von Sedierung in den letzten sieben Lebenstagen außerhalb spezialisierter PV in ausgewählten Krankenhaus-Abteilungen und Pflegeheimen (retrospektive Aktenanalyse); 2) die Untersuchung der Einstellungen, Erfahrungen und der Herausforderungen bezüglich Sedierung am Lebensende aus Sicht der betreuenden Ärzte, Pflegenden und Familienangehörigen (in qualitativen, semi-strukturierten Interviews und Fokusgruppen; qualitative Analyse gemäß Framework Methode); 3) die Evaluation von publizierten Leitlinien zu Sedierung am Lebensende bezüglich ihrer Anwendbarkeit auf Settings außerhalb der spezialisierten PV und möglichen Bedarf an Adaptation basierend auf den empirischen Ergebnissen der Studie (komparative Analyse der empirischen Ergebnisse und den Inhalten der publizierten Leitlinien).