Verbund

SedPall - Aktuelle Praxis der Sedierung in der Spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland

Durch die Fördermaßnahme des BMBF „Forschung in der Palliativversorgung – Versor­gungsforschung und klinische Studien“ werden Versorgungsmodelle im Palliativbereich evaluiert und die Wirksamkeit von Therapieverfahren untersucht. Die Forschung in der Palliativversorgung wird dazu beitragen, mögliche Versorgungslücken zu identifizieren und Empfehlungen für eine Verbesserung der Versorgungslage zu entwickeln.

Ziel des Projektes SedPall ist die Entwicklung von wissenschaftlich gesicherten Handlungsempfehlungen zu unterschiedlichen Formen der Palliativen Sedierung für die klinische Praxis. Bei der Sedierung am Lebensende handelt es sich um die Gabe von Medikamenten, die stark beruhigend wirken und so beispielsweise Ängste lösen oder unerträgliches Leiden lindern. Bislang fehlen zum Thema Palliative Sedierung belastbare Daten insbesondere zu ethischen und rechtlichen Aspekten. Innerhalb des Projekts erfolgt daher die Generierung solcher Daten, beispielsweise durch eine intensive Analyse von Erfahrungen und Sichtweisen der Personen, die von der Sedierung in der spezialisierten Palliativversorgung betroffen sind.

Von den Ergebnissen des Projekts ist ein unmittelbarer Nutzen für die Verbesserung der palliativen Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen zu erwarten. Das Forschungsthema wird in enger Kooperation von vier Forschungseinrichtungen an drei Standorten interdisziplinär und multiprofessionell bearbeitet.

Teilprojekte

Teilvorhaben der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Förderkennzeichen: 01GY1702A
Gesamte Fördersumme: 785.041 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Ostgathe
Adresse: Universitätsklinikum Erlangen, Palliativmedizinische Abteilung
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen

Teilvorhaben der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Um Defiziten der Durchführung der Sedierung in der spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland zu begegnen, soll ein konzeptionell und empirisch begründetes Rahmenwerk entwickelt werden, welches klinisch, ethisch und rechtlich relevante Aspekte sowie subjektive Perspektiven Betroffener berücksichtigt. Die empirischen Grundlagen und eine konzeptionell und empirisch begründete Terminologie zur Unterscheidung verschiedener Formen der Sedierung bilden die Basis, um Handlungsempfehlungen für eine gute Handlungspraxis der verschiedenen Formen der Sedierung in Deutschland zu entwickeln. Hauptziel des Teilprojektes 1: Ein detaillierter Überblick und eine Beschreibung der Handlungspraxis der Sedierung in der stationären und ambulanten Spezialisierten Palliativversorgung. Hauptziel des Teilprojektes 4: Eine systematische Analyse rechtlich relevanter Aspekte einer guten Handlungspraxis der Sedierung.

Teilvorhaben Ludwig-Maximilians-Universität München

Förderkennzeichen: 01GY1702B
Gesamte Fördersumme: 384.989 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Dr. Eva Schildmann
Adresse: Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin
Marchioninistr. 15
81377 München

Teilvorhaben Ludwig-Maximilians-Universität München

Um Defiziten bei der Durchführung der Sedierung in der spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland zu begegnen, soll ein konzeptionell und empirisch begründetes Rahmenwerk entwickelt werden, welches klinisch, ethisch und rechtlich relevante Aspekte sowie subjektive Perspektiven Betroffener berücksichtigt. Die empirischen Grundlagen und eine konzeptionell und empirisch begründete Terminologie zur Unterscheidung verschiedener Formen der Sedierung bilden die Basis, um Handlungsempfehlungen für eine gute Handlungspraxis der verschiedenen Formen der Sedierung in Deutschland zu entwickeln. Hauptziel des TP2: Erfassung der Erfahrungen und Sichtweisen von Mitarbeitern von Palliativversorgungs-Teams, Patienten und Angehörigen zu verschiedenen Arten von Sedierung in der spezialisierten Palliativversorgung und der damit zusammenhängenden Herausforderungen (qualitative Interviews und Fokusgruppen).

Teilvorhaben der Wissenschaft und Forschung WuF GmbH

Förderkennzeichen: 01GY1702C
Gesamte Fördersumme: 181.514 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: Prof. Dr. Jan Schildmann
Adresse: Wissenschaft und Forschung WuF GmbH, Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften
Markusstr. 41
90763 Fürth

Teilvorhaben der Wissenschaft und Forschung WuF GmbH

Um Defiziten bei der Durchführung der Sedierung in der spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland zu begegnen, soll ein konzeptionell und empirisch begründetes Rahmenwerk entwickelt werden, welches klinisch, ethisch und rechtlich relevante Aspekte sowie subjektive Perspektiven Betroffener berücksichtigt. Die empirischen Grundlagen und eine konzeptionell und empirisch begründete Terminologie zur Unterscheidung verschiedener Formen der Sedierung bilden die Basis, um Handlungsempfehlungen für eine gute Handlungspraxis der verschiedenen Formen der Sedierung in Deutschland zu entwickeln. Hauptziel des TP 3: Systematische Analyse ethischer Herausforderungen der Sedierung in der spezialisierten Palliativversorgung.