Einzelprojekt

TRAINCP - Effekte der hochfrequenten quadri-pulse transkraniellen Magnetstimulation auf das Handfunktionstraining bei Patienten mit unilateraler spastischer Cerebralparese

Förderkennzeichen: 01KG2013
Fördersumme: 216.107 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Prof. Dr. Volker Mall
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Sozialpädiatrie
Heiglhofstr. 63
81377 München

Die unilaterale spastische Cerebralparese (USCP), die durch prä-, peri- oder neonatal entstehende Läsionen des Gehirns verursacht wird, ist eine Bewegungsstörung, die zu einer lebenslangen Beeinträchtigung der Patienten mit einer Lähmung der betroffenen Körperhälfte führt. Die stationäre Rehabilitation der Patienten umfasst Evidenz-basierte physiotherapeutische Ansätze wie die sogenannte "constrained induced movement therapy (CIMT)" und die sogenannte "hand-arm bimanual intensive therapy (HABIT)" ebenso wie ein Training von Alltagsfertigkeiten und die psychologische Unterstützung, mit dem übergeordneten Ziel, die Partizipation der Patienten zu verbessern. Um den Therapieerfolg zu verbessern wurde die Technik der nicht-invasiven Hirnstimulation als zusätzliche Therapie erprobt. Die Evidenz zum Einsatz dieses vielversprechenden Ansatzes ist jedoch eingeschränkt. Ein Grund hierfür könnte in der mangelnden Berücksichtigung der individuellen Nervenbahnen zur gelähmten Hand liegen, die von einer hohen Relevanz für die Therapie der Patienten ist. Diese Studie hat es sich zum Ziel gesetzt, erstmals die Trainingseffekte durch eine nicht-invasive Stimulation der jeweils relevanten Gehirnregion der gelähmten Hand mittels einer hochfrequenten Quadri-pulse Thetaburst Stimulation (qTBS) in einem randomisierten, Patienten- und Auswerter-blinden, Sham-kontrollierten Ansatz zu verbessern. Dieser vielversprechende und neurophysiologisch motivierte Ansatz bietet die Möglichkeit, die Handfunktion bei Kindern mit einer USCP zu verbessern.