Einzelprojekt

XVIR-RIB-PEM - Monozentrische offene Phase-I-Dosis-Eskalationsstudie mit XVir-N-31 in Kombination mit Ribociclib und Pembrolizumab in Patienten mit refraktärem Sarkom

Förderkennzeichen: 01EN2009
Fördersumme: 4.555.084 EUR
Förderzeitraum: 2021 - 2026
Projektleitung: Dr. Per Sonne Holm
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Urologie
Ismaninger Str. 22
81675 München

Sarkome stellen eine lebensbedrohliche Erkrankung dar. Trotz multimodaler Therapieansätze ist nur in seltenen Fällen eine Heilung möglich. Mit diesem Projekt soll eine Phase I Studie mit einem für das Sarkom völlig neuen Studienkonzept initiiert werden. Zentraler Wirkstoff des Therapiekonzeptes ist das onkolytische Adenovirus XVir-N-31. Dieses Virus soll mit dem Zellzyklusinhibitor Ribociclib kombiniert werden, was zu einer erheblichen Steigerung der Vermehrung des Virus führt. Ribociclib ist ein für die Behandlung des metastasierten Brustkrebses zugelassenes Medikament, das die Moleküle CDK4/6 inhibiert, die für die Kontrolle der Zellteilung notwendig sind. Als Resultat der Kombinationstherapie findet eine bessere Lyse der Tumorzellen statt, was im Tiermodell zu einem signifikant besseren Therapieansprechen geführt hat. Ein besonderer Effekt bei der virusinduzierten Zelllyse der Krebszellen ist die Stimulation des Immunsystems gegen den Tumor. Dieser Effekt soll zusätzlich genutzt werden, weshalb die Studie in zwei Phasen gegliedert ist. In der ersten Phase wird die Verträglichkeit und Sicherheit der Kombinationstherapie des onkolytischen Virus XVir-N-31 mit Ribociclib zu evaluiert. In einer zweiten Phase sollen die Patienten zusätzlich mit dem Immuncheckpoint Inhibitor Pembrolizumab behandelt werden, um so den lytischen Effekt der Kombinationstherapie mit einer Stimulation des Immunsystems zu kombinieren.