Einzelprojekt

Adjuvante Bisphosphonate oder RANK-Liganden bei Brustkrebspatienten mit Knochenmetastasen: Ein systematisches Review mit Netzwerk Meta-Analyse

Förderkennzeichen: 01KG1503
Fördersumme: 140 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2017
Projektleitung: Dr. Nicole Skoetz
Adresse: Universität zu Köln, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum - Klinik I für Innere Medizin, Cochrane Haematological Malignancies Group
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Bei Patientinnen mit Brustkrebs treten sehr häufig Metastasen in den Knochen auf, die zu sehr starken Beeinträchtigungen wie Schmerzen und spontanen Frakturen führen können. Diese Komplikationen der Knochenmetastasen können mit Hilfe von verschiedenen Medikamenten gelindert werden - so kommen Substanzen aus der Klasse der Bisphosphonate oder der RANK-Liganden zum Einsatz. Bis heute ist allerdings noch nicht klar, welche dieser Substanzen die beste Therapie mit den geringsten Nebenwirkungen für Frauen mit Brustkrebs und Knochenmetastasen darstellt.  Ziel dieses systematischen Reviews ist es, den Nutzen und mögliche Risiken der Behandlung mit Bisphospohanten und RANK-Liganden in der Therapie von Brustkrebspatientinnen mit Knochenmetastasen zu untersuchen und zu vergleichen. Hierzu werden publizierte randomisierte klinische Studien analysiert und in einer systematischen Übersichtsarbeit mit Netzwerk-Metaanalyse zusammengefasst. Die Effekte der Substanzen auf den besonders bedeutsamen Endpunkt Gesamtüberleben steht dabei im Fokus der Auswertungen. Zudem werden auch die Effekte auf die Komplikationen der Knochenmetastasen wie Schmerzen und Frakturen untersucht. Ergänzt werden diese Analysen durch die Untersuchung der Lebensqualität. Darüber hinaus erlaubt die Auswertung unerwünschter Ereignisse eine Analyse der Risiken. Die Ergebnisse werden anschließend publiziert und können somit rasch in neue Behandlungskonzepte für die Patientinnen übertragen werden.