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Bahnbrechendes aus der medizinischen Forschung

Genauere Diagnosen, neue Wirkstoffe, innovative Therapien und Techniken: Wohl kaum ein Forschungsbereich berührt unseren Alltag so unmittelbar. Das zeigt die Ausstellung „Erfolge der Gesundheitsforschung“, die noch bis zum 11. Juli in Hamburg zu sehen ist.

Foto der Eingangstafel

DLR Projektträger / BMBF

Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ganz Deutschland arbeiten daran, Krankheiten vorzubeugen und sie zu heilen und so das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Ihre Arbeit fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit erheblichen Mitteln bereits über einen langen Zeitraum. Exemplarisch für die vielen wichtigen Ergebnisse der Gesundheitsforschung präsentiert die derzeit in Hamburg laufende Ausstellung bahnbrechende Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte.

Die Ausstellung „Erfolge der Gesundheitsforschung“ ist eine Wanderausstellung und richtet sich an die Bürgerinnen und Bürger. Aktuell ist sie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf dem „Patientenboulevard“ zu besichtigen. In diesem Jahr machten die „Erfolge der Gesundheitsforschung“ bereits in Hannover und Halle an der Saale Station; vom 30. September bis zum 28. Oktober werden sie in Regensburg zu sehen sein.

Von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungspraxis

Die Ausstellung stellt neun herausragende Projekteerfolge vor, die das BMBF durch seine Förderung ermöglicht hat. Die anschaulich aufbereiteten Informationen widmen sich beispielsweise der anwendungsorientierten Grundlagenforschung, die hilft, Krankheiten besser zu verstehen und optimal zu behandeln. Die Bildtafeln beschreiben zudem, wie innovative Diagnose- und Therapiemöglichkeiten Patientinnen und Patienten in der medizinischen Praxis ganz konkret helfen.

Vielfältige Themen: „Schlüsselloch-Medizin“ bis Ionentherapie

Die Themen reichen von den minimalinvasiven Operationstechniken der „Schlüsselloch-Medizin“ über die Stoßwellentherapie, die bei der Zertrümmerung von Nierensteinen längst zur Standardmethode geworden ist, bis hin zur Ionentherapie bei der Behandlung von Tumoren. Vorgestellt wird auch ein Test zur schnellen Diagnose von Herzinfarkten, für den schon ein „Piekser“ in den Finger und die Analyse der dabei gewonnenen Blutstropfen ausreichen. Zudem erfahren die Ausstellungsbesucher mehr über die sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die sich der Bekämpfung von Volkskrankheiten widmen.
Deutsche Zentren