Einzelprojekt

Bisphosphonate oder RANK-Liganden bei Prostatakrebspatienten

Förderkennzeichen: 01KG1702
Fördersumme: 94.038 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2018
Projektleitung: Dr. Nicole Skoetz
Adresse: Universität zu Köln, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum, Klinik I für Innere Medizin, Cochrane Haematological Malignancies Group
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Prävalenz und Inzidenz ossärer Komplikationen durch Knochenmetastasen bei Krebspatienten, wie Knochenschmerzen, pathologische Frakturen, Rückenmarkkompressionen und Hyperkalzämie, sind sehr hoch und beeinflussen Mortalität, Morbidität und Leistungsfähigkeit der Patienten und verringern deren Lebensqualität. Deshalb ist die Prävention von Frakturen ein wichtiges Ziel bei Prostatakrebspatienten. Therapieoptionen sind den Knochen beeinflussende Substanzen wie Bisphosphonate oder RANK-Ligand-Inhibitoren. Systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen haben eine Verbesserung der Skelettkomplikationen mit diesen Substanzen nachgewiesen, jedoch mit unklarem Einfluss auf Schmerzen, Lebensqualität und Gesamtüberleben. Trotz intensiver Forschung auf diesem Gebiet fehlt die notwendige Evidenz aus direkt vergleichenden Studien zur Effizienz der Bisphosphonate untereinander und im Vergleich zu RANK-Ligand-Inhibitoren. Daher werden wir eine systematische Literaturrecherche relevanter Datenbanken, Konferenzen und Datenbanken laufender Studien durchführen, um randomisierte kontrollierte Studien zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden wir eine systematische Übersichtsarbeit mit Netzwerk Meta-Analyse mit höchstem Evidenzgrad erstellen, die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Bisphosphonaten und RANK-Ligand-Inhibitoren zur Prävention und Therapie ossärer Komplikationen bei Prostatakrebspatienten untersucht und eine Hierarchie der Behandlungsoptionen abbildet. Eine detaillierte Arbeitsbeschreibung finden Sie im Anhang (AZA 1 Vorhabenbeschreibung; 3. Ausführliche Beschreibung des Arbeitsplans)