EADB

Teilprojekte

Identifizierung genetischer Risikofaktoren, die einen Einfluss auf die Progressionsrate der Alzheimer Erkrankung haben

Förderkennzeichen: 01ED1619A
Gesamte Fördersumme: 313.531 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: PD Dr. Alfredo Ramirez
Adresse: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn

Identifizierung genetischer Risikofaktoren, die einen Einfluss auf die Progressionsrate der Alzheimer Erkrankung haben

Kernziel des Projektes ist es, eine europäische DNA-Bank für AD auszubauen. Durch die Aufnahme weiterer Proben soll die europaweit größte DNA-Bank für AD entstehen. Die Universität Bonn wird hierfür Proben von Patientinnen und Patienten, die in laufenden Kohortenstudien in Deutschland gesammelt wurden, einbringen. Die Patientinnen- und Patientenproben werden ergänzt durch Proben von Personen mit leichter kognitiver Gedächtnisstörung (MCI), ein prä-Demenz Stadium der AD, sowie von Kontrollpersonen. Alle einzubringenden Proben werden genetisch analysiert und qualitätsgesichert. Anhand des so gewonnenen Datensatzes sollen genetische Varianten identifiziert werden, die einen Einfluss auf den Verlauf der Alzheimer Demenz haben. Hierbei steht insbesondere die Analyse genetischer Effekte, die bereits in Frühstadien der Erkrankung Einfluss auf eine kognitive Verschlechterung der Gehirnleistung haben, im Mittelpunkt. Die zu identifizierenden Gen-Varianten könnten Ziele für eine zukünftige Therapieentwicklung darstellen.

Charakterisierung und Definition klinischer Phänotypen von MCI und AD sowie Definition medizinischer Ausschlusskriterien des EADB-Kollektivs

Förderkennzeichen: 01ED1619B
Gesamte Fördersumme: 88.256 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Jessen
Adresse: Universität zu Köln, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Charakterisierung und Definition klinischer Phänotypen von MCI und AD sowie Definition medizinischer Ausschlusskriterien des EADB-Kollektivs

Das Vorhaben der Uniklinik Köln ist Teil des europäischen Forschungsverbundes EADB. In dem Verbundprojekt werden genetische Risikofaktoren der Alzheimer-Erkrankung erforscht. Hierfür wird eine europäische Biomaterialbank, die DNA-Proben von Patientinnen und Patienten mit Alzheimer-Demenz (AD) sowie von gesunden Personen enthält, ausgebaut. Aus Deutschland werden überwiegend DNA-Proben, die in laufenden Studien gesammelt wurden und werden, verwendet. Hierfür identifizieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunächst die geeigneten Studien für das EADB-Kollektiv. Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem Verbundpartner in Bonn. In den ausgesuchten Studien werden alle verfügbaren klinischen Informationen, die zu den jeweiligen Proben gehören, gesammelt. Gleichzeitig wird die Harmonisierbarkeit der Daten aus den unterschiedlichen Studien überprüft und es werden vergleichbare Gruppen über die verschiedenen Studien hinweg gebildet. Die genetischen Arbeiten erfolgen ebenfalls in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn. Die gewonnenen Daten sollen dabei helfen, neue Methoden zur Vorhersage kognitiver Verschlechterung zu entwickeln.