Einzelprojekt

IMMediate - Förderung von Advanced Clinician Scientists im Bereich immunvermittelter Erkrankungen

Förderkennzeichen: 01EO2103
Fördersumme: 624.000 EUR
Förderzeitraum: 2022 - 2024
Projektleitung: Prof. Dr. Robert Thimme
Adresse: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum Freiburg, Abt. Innere Medizin II
Hugstetter Str. 55
79106 Freiburg im Breisgau

Clinician Scientists (CS), Ärztinnen und Ärzte, die grundlagenorientierte, krankheitsorientierte und/oder patientenorientierte Forschung mit klinischer Tätigkeit kombinieren, stellen eine zentrale Schnittstelle im Wissenschafts- und Gesundheitssystem dar. CS haben dabei ebenfalls eine Schlüsselrolle im Erhalt der Innovationskraft der Universitätsmedizin indem sie hochaktuelle klinisch-wissenschaftliche Fragen zum Wohl der Patienten adressieren und bearbeiten. Das Advanced CS-Programm Immune-Mediated Diseases – IMMediate – wird strukturierte Karrierewege etablieren, die die Kombination von Klinik, Wissenschaft und Lehre auf höchstem Niveau erlaubt. IMMediate ist dabei fokussiert auf die wissenschaftlichen Profilfelder Immunologie, Onkologie und Zellforschung der Freiburger Medizinischen Fakultät und fokussiert auf immunvermittelte Erkrankungen, die ganz verschiedene Organe betreffen können. Mit dem strukturierten Ausbildungsprogramm wird exzellent ausgewiesenen CS ein bestmögliches wissenschaftliches sowie klinisches Umfeld garantiert, das unabhängiges wissenschaftliches Arbeiten mit klinischer Selbstständigkeit und insbesondere einer langfristigen Perspektive in der Hochschulmedizin anbietet. Das Advanced CS-Programm IMMediate komplementiert einen über die Jahre entstandenen strukturierten wissenschaftlichen Karriereweg, der von der Freiburger Medizinischen Fakultät etabliert wurde und nun vom Medizinstudium bis zur unabhängigen Karriereposition reicht. IMMediate wird nicht nur die Versorgung von Patienten mit immunvermittelten Erkrankungen und den Zugang zu innovativen Therapien basierend auf einem besseren Verständnis der zugrundeliegenden Krankheitsentstehung verbessern, sondern auch als ein Modell fungieren, wie strukturierte Karrierewege zukünftig an der Universitätsmedizin in Deutschland ausgerichtet sein könnten.