Einzelprojekt

Intravenöses Eisen versus orales Eisen versus kein Eisen mit oder ohne Erythrozyten-stimulierende Faktoren (ESAs) für Krebspatienten mit Anämie: Ein systematisches Review mit Netzwerkanalyse

Förderkennzeichen: 01KG1405
Fördersumme: 180 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2017
Projektleitung: Dr. Nicole Skoetz
Adresse: Universität zu Köln, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum - Klinik I für Innere Medizin, Cochrane Haematological Malignancies Group
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Das Hauptziel des Projektes ist es, Nutzen und Risiken der Prävention und Behandlung mit Eisen versus Erythrozyten-stimulierende Faktoren (ESAs) oder einer Kombinationstherapie aus beidem bei Krebspatienten mit Anämie zu vergleichen. Der patienten-relevante Endpunkt Gesamtüberleben steht im Vordergrund dieses systematischen Überblicks. Darüber hinaus erlaubt die Erfassung und Auswertung der Anzahl an Bluttransfusionen, hämatologisches Ansprechen, Studienmortalität und unerwünschter Ereignisse eine Analyse mit der Therapie einhergehenden Vorteile und Risiken. Lebensqualität wird als zusätzlicher Endpunkt aufgenommen, da diese bei anämischen Krebspatienten entscheidend beeinträchtigt sein kann und die Beeinflussbarkeit durch Eisen oder ESAs zu untersuchen ist. Für die Bewertung der relativen Wirksamkeit der Interventionen werden, basierend auf den verfügbaren Daten, eine systematische Übersicht erstellt und eine Netzwerkanalyse durchgeführt. Die relevanten Studien werden durch eine systematische Suche in wissenschaftlichen Literaturdatenbanken identifiziert und anhand vorab definierter Einschlusskriterien auf ihre für die Bewertung der relativen Wirksamkeit der Interventionen, basierend auf den verfügbaren Daten, eine systematische Übersicht erstellt und eine Netzwerkanalyse durchgeführt. Die relevanten Studien werden durch eine systematische Suche in wissenschaftlichen Literaturdatenbanken identifiziert und anhand vorab definierter Einschlusskriterien auf ihre Bedeutsamkeit für die Forschungsfrage durch zwei Projektmitarbeiter unabhängig voneinander ausgewählt. Nach der Bewertung der methodischen Güte erfolgt eine Doppel-Datenextraktion der Studienergebnisse. Ein Statistiker wird die Daten auswerten. Anschließend wird der für das Projekt federführende Wissenschaftler gemeinsam mit den klinischen Experten und dem Statistiker die Ergebnisse interpretieren und deren nationale und internationale Verbreitung gewährleisten.