Einzelprojekt

Knochenaktive Substanzen bei Knochenverlust bei Brustkrebs Knochenmodifizierende Substanzen bei Patientinnen mit Brustkrebs im frühen Stadium: Ein systematisches Review mit Netzwerk-Metaanalyse

Förderkennzeichen: 01KG1806
Fördersumme: 164.336 EUR
Förderzeitraum: 2018 - 2020
Projektleitung: PD Dr. Nicole Skoetz
Adresse: Universität zu Köln, Medizinische Fakultät - Universitätsklinikum, Klinik I für Innere Medizin, Cochrane Haematological Malignancies Group
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, die zudem zu einem stark erhöhten Osteoporoserisiko führt. Die Inzidenz wird weitgehend durch die therapie-induzierte Menopause und östrogen-suppressive Therapie beeinflusst. Die Osteoporose kann zu Krankenhausaufenthalten, Knochenschmerzen und verminderter Lebensqualität führen. Daher ist die Verhinderung von Osteoporose ein wichtiges Ziel. Therapeutische Optionen sind Bisphosphonate oder RANK-Ligand-Inhibitoren. Das Hauptziel dieses Projektes ist es, Nutzen und Risiken von Bisphosphonaten und Inhibitoren von RANK-Liganden in der Therapie von Brustkrebspatientinnen ohne Knochenmetastasen zu evaluieren und zu vergleichen. Die Netzwerkanalyse wird eine Hierarchie der untersuchten Therapieoptionen bilden. Die patientenrelevanten Endpunkt Gesamtüberleben, Lebensqualität und Nebenwirkungen stehen im Vordergrund der systematischen Bewertung.