Einzelprojekt

Orale H1 Antihistaminika als ‚add-on‘ Therapie zu topischer Therapie in der Behandlung des atopischen Ekzems

Förderkennzeichen: 01KG1401
Fördersumme: 78 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2017
Projektleitung: Dr. Dr. Christian Apfelbacher
Adresse: Universität Regensburg, Klinikum - Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin, Medizinische Soziologie
Dr.-Gessler-Str. 17
93051 Regensburg

Das atopische Ekzem ist eine in den Industriestaaten häufig auftretende Hautkrankheit. Stark juckende entzündliche Hauterscheinungen stellen das Hauptproblem der Betroffenen dar. Es gibt für das atopische Ekzem keine Heilung, aber eine Reihe von therapeutischen Optionen zur Linderung der Symptome (topische Therapie, Systemtherapie, UV-Therapie). Gesamtziel des Vorhabens ist es, alle Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit von oralen H1-Antihistaminika als Zusatztherapie zu topischer Therapie bei Kindern und Erwachsenen mit atopischem Ekzem systematisch zusammenzustellen und zu analysieren. Nur so kann untersucht werden, inwiefern durch die zusätzliche Einnahme dieser Arzneimittel auch ein zusätzlicher Behandlungseffekt erzielt werden kann.  Dazu werden Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit sowohl von sedierenden als auch von nicht-sedierenden oralen H1-Antihistaminika eingeschlossen. Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit sollen Eingang in nationale und internationale Leitlinien zur Therapie des atopischen Ekzems finden. Dadurch soll ein Beitrag zur Verbesserung der Evidenzlage für die Therapie des atopischen Ekzems geleistet werden. Eine evidenzbasierte Therapie des atopischen Ekzems kommt sowohl den Patienten in Bezug auf die Verbesserung der Lebensqualität als auch dem Gesundheitswesen in Bezug auf Kosteneinsparungen zu Gute.