Einzelprojekt

Proteogenomische und zielgerichtete metabolische Analyse der Heterogenität von Ovarialkarzinomen und deren Beitrag zur Entwicklung von Rezidiven und Therapieresistenz

Förderkennzeichen: 01KT1611
Fördersumme: 211.804 EUR
Förderzeitraum: 2016 - 2019
Projektleitung: Dr. Christiane Opitz
Adresse: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Abt. Hirntumor-Metabolismus (G161)
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Das primäre Ziel des Verbundvorhabens ist, den Beitrag der Tumorheterogenität zur Entwicklung von Resistenzen und Rezidiven bei Eierstockkrebs durch Multi-Omics Messungen von gematchten Primärtumoren, Metastasen und Plasma festzustellen. Sekundäre Ziele sind 1) die Entwicklung von Assays für Marker klinisch relevanter Eierstockkrebs-Tumorheterogenität und 2) die Bewertung von Behandlungen, welche sich gegen die bei der Bearbeitung des Primärziels identifizierten heterogenen Faktoren, die zur Entwicklung von Resistenz und Rezidiven beitragen, richten. Trotz radikaler Operation und Chemotherapie (CT) hat Eierstockkrebs (EK) aufgrund von Therapieresistenz oder Rezidiventwicklung eine schlechte Prognose. Die Arbeitsgruppe von Dr. Opitz wird durch RNASeq Messungen von gematchten Primärtumoren, Metastasen den Beitrag der Tumorheterogenität auf Genexpressionsebene zur Entwicklung von Resistenzen und Rezidiven bei Eierstockkrebs untersuchen. Die Ergebnisse der RNASeq Messungen werden außerdem die Grundlage für die proteogenomischen Analysen des Konsortiums darstellen. Aufgrund der metabolischen Expertise der Arbeitsgruppe wird diese zusammen mit dem anderen deutschen Partner, Proteome Sciences, an der Auswertung und Interpretation der metabolischen Analysen der biologischen Flüssigkeiten der Ovarialkrebspatientinnen arbeiten. Zudem wird sie 3D-Kulturen aus Ovarialkarzinomgewebe herstellen und die identifizierten heterogenen Pfadwege, die zur Therapieresistenz und Rezidiven beitragen könnten, experimentell in Zellkultur validieren. Schließlich wird die Arbeitsgruppe an der Entwicklung einfacher Tests (z. B. immunhistochemische Färbungen) bezüglich relevanter heterogener Pfadwege für den Einsatz in der klinischen Praxis arbeiten.