Einzelprojekt

Systematisches Review mit Metaanalyse: Erhöhen Antipsychotika der zweiten Generation die Mortalität und das Risiko für schwere unerwünschte Ereignisse?

Förderkennzeichen: 01KG1505
Fördersumme: 119.993 EUR
Förderzeitraum: 2015 - 2017
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Leucht
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Ismaninger Str. 22
81675 München

Es wird eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse über randomisiert-kontrollierte Doppelblindstudien erstellt, in denen Antipsychotika der zweiten Generation mit Placebo verglichen wurden. Outcomes sind Mortalität (natürliche und unnatürliche Todesursachen) und schwere unerwünschte Wirkungen. Nachdem diese Outcomes weitgehend unabhängig von den zugrundeliegenden Erkrankungen der Patienten sein sollten, werden alle randomisierten, placebo-kontrollierten Studien unabhängig von der genauen Diagnose der Patienten eingeschlossen. Mit Meta-regressionen und Subgruppenanalysen wird ferner versucht, Faktoren zu identifizieren, die mit einem erhöhten Risiko für solche Ereignisse verbunden sind. Der Ablauf des systematischen Reviews erfolgt nach folgendem Arbeitsplan: 1. Erstellung des Protokolls; 2. Veröffentlichung des Protokolls in PROSPERO; 3. Systematische Literaturrecherche; 4. Entscheidung über den Studieneinschluss unabhängig durch zwei Reviewer; 5. Datenextraktion (2 Reviewer unabhängig); 6. Anfrage bei Herstellerfirmen von Antipsychotika und Originalautoren nach fehlenden Daten; 7. Metaanalytische Berechnungen; 8. Schreiben des Reviews und Einreichung bei entsprechenden medizinischen Fachzeitschriften; 9. Peer-Review durch Fachzeitschrift, bei der die Übersichtsarbeit eingereicht wird und 10. Einarbeitung der Reviewerkommentare und Veröffentlichung.