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ELSA-Forschung: Galerie stellt Projekte zur Genom-Editierung vor

Das Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen kann heute sehr gezielt verändert werden – die „Genom-Editierung“ macht dies möglich. Sie ist das Zukunftsthema in der Wissenschaft. Zugleich müssen die Chancen und Risiken sorgfältig abgewogen werden.

Die sogenannte Genschere kommt beim Verfahren der Genom-Editierung zum Einsatz

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Möglicherweise können mit den Verfahren der Genom-Editierung Behandlungen für genetisch-bedingte Erkrankungen entwickelt werden, die bisher unheilbar sind. In der Nutzpflanzenzucht könnten diese Verfahren einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Pflanzen zu entwickeln, die den Herausforderungen des Klimawandels (Hitze, Versalzung, Trockenheit) besser Stand halten können. Neben diesen Chancen bestehen aber auch Risiken: Wo liegen vertretbare Grenzen der Anwendung bei Mensch, Tier und Pflanze? Dürfen Veränderungen herbeigeführt werden, die sich nicht nur auf das behandelte Individuum, sondern auch auf seine Nachkommen auswirken? Und lässt sich eine Anwendung mit unseren bestehenden Gesetzen regulieren – oder müssen sie an die neuen Möglichkeiten angepasst werden?

Fragen wie diesen widmet sich der Förderschwerpunkt „Ethische, rechtliche und soziale Aspekte (ELSA) der Lebenswissenschaften“. Die folgenden Projekte befassen sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Genom-Editierung:

Forschungsprojekte zu ELSA der Genom-Editierung

Diskursprojekte zu ELSA der Genom-Editierung

Klausurwochen zu ELSA der Genom-Editierung

In fachübergreifender Zusammenarbeit tauschen sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen, u. a. der Philosophie, der Soziologie, den Rechtswissenschaften, der Medizin und den Naturwissenschaften zu den relevanten Fragestellungen aus. Mit verschiedenen Ansätzen treten die Projekte mit der Öffentlichkeit in den Austausch.