Fördermaßnahme

ESTHER Klinikpartnerschaften Afrika

Einzelprojekte

Überwachung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen durch frei zugängliche Smartphone Apps

Förderkennzeichen: 01KA1924
Gesamte Fördersumme: 59.926 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Dr. Andrea Kreidenweiss
Adresse: Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät, Medizinische Klinik, Institut für Tropenmedizin
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen

Überwachung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen durch frei zugängliche Smartphone Apps

Die Erfassung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Zulassung eines Medikaments - auch Pharmakovigilanz genannt - ist wichtig, um selten auftretende Wirkungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Substanzen feststellen zu können. Nur so ist eine Geamtbewertung eines Medikaments möglich - unerlässlich insbesondere für die Sicherheit von Therapeutika, die über einen langen Zeitraum eingenommen werden müssen, wie zum Beispiel bei der Behandlung einer Tuberkulose oder von HIV/AIDS. Bei dem vorliegenden Projekt soll ein bestehendes (BMZ/GIZ Förderung) video observed treatment System (VOT System) für die Übermittlung von unerwünschten Nebenwirkungen nach Medikamenteneinnahme erweitert und angepasst werden. Beim VOT filmen Patienten selbst ihre eigene Medikamenteneinnahme mit einem Smartphone und übertragen diese Bilder dann über das Internet an einen Gesundheitsmitarbeiter, der die korrekte Medikamenteneinnahme dokumentiert. Dieses Projektvorhaben hat zum Ziel ein ergänzendes Applikationsmodul zu entwickeln und zu testen, damit der Patient zusätzlich Informationen zum Gesundheitszustand, insbesondere zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen mittels Text oder Bild-, Audio-, oder Videoaufnahmen übertragen kann. Das VOT System ist Smartphone basiert und soll eine frei verfügbare Messenger Applikation verwenden.

Neue Konzepte und Effekte einer Gesundheitstelematik zur Verbesserung der TB- und HIV-Versorgung im ländlichen Afrika

Förderkennzeichen: 01KA1923
Gesamte Fördersumme: 59.129 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: PD Dr. Thomas Zoller
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Neue Konzepte und Effekte einer Gesundheitstelematik zur Verbesserung der TB- und HIV-Versorgung im ländlichen Afrika

Moderne Diagnostik und Behandlung der Tuberkulose und der HIV-Infektion setzt die Verfügbarkeit molekularer diagnostischer Tests voraus. Diese sind in ländlichen Regionen in Entwicklungsländern meist nicht verfügbar und die ländliche Bevölkerung verfügt nicht über die Ressourcen, um zentrale medizinische Einrichtungen hierfür aufzusuchen. Die Einführung einer Gesundheitstelematik zur Verbesserung der Versorgung in diesem Bereich kann helfen, die Distanzen zwischen ländlicher Bevölkerung und zentralisierter Diagnostik zu überwinden. Statt Patienten werden hierbei nur noch deren Proben transportiert und die medizinischen Informationen über die Einleitung, Durchführung und Ergebnisse der Diagnostik und Behandlung werden mit elektronischen Kommunikationsmitteln übermittelt. Die hohe Durchdringung auch ländlicher Regionen in Afrika mit Mobilfunkversorgung und Internet sowie der Einsatz dort breit verfügbarer mobiler Endgeräte stellen eine gute Voraussetzung für das Gelingen dieses Ansatzes dar. Von der Einführung einer Gesundheitstelematik kann daher erwartet werden, dass viele Menschen erstmalig Zugang zu moderner Diagnostik und Therapie haben und sich die Ergebnisse der Diagnostik und Behandlung deutlich verbessern. Ferner verringern sich die Kosten für Patienten und das Gesundheitssystem deutlich bzw. es können deutliche Steigerungen der Effizienz der eingesetzten Mittel erwartet werden. Die Effekte auf die Gesundheitsversorgung und deren Ergebnisse, die technische Umsetzung wie auch gesundheitsökonomische Analysen werden von Beginn an wissenschaftlich analysiert und im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung ausgewertet.

Digitalisierung epidemiologischer Tuberkulose-Surveillance-Systeme in Madagaskar

Förderkennzeichen: 01KA1922
Gesamte Fördersumme: 59.994 EUR
Förderzeitraum: 2020 - 2021
Projektleitung: Nadine Muller
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Digitalisierung epidemiologischer Tuberkulose-Surveillance-Systeme in Madagaskar

Die Weltgesundheitsorganisation strebt bis 2035 eine weltweite Eliminierung der Tuberkulose (TB) an. In Madagaskar, einem der ärmsten Länder der Welt, ist die TB-Surveillance zur Erfassung epidemiologischer Schlüsselindikatoren zum Schutz der Bevölkerung vor dieser tödlichen Infektionskrankheit unzureichend. Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der TB-Surveillance in Madagaskar, um die Zahl an Neuinfektion und TB-bedingten Todesfällen zu senken. Zu diesem Zweck sollen wesentliche Prozesse der TB-Surveillance unter Nutzung bereits bestehender Technologien digitalisiert werden, um analoge, zeitaufwändige und fehleranfällige Abläufe zu optimieren. Es besteht jedoch weitgehende Unklarheit darüber, wie digitale Anwendungen und die damit verbundenen Interventionen im lokalen Kontext entworfen, kommuniziert und gelehrt werden müssen, damit deren Nutzung durch einheimische Gesundheitsfachkräfte langfristig sichergestellt werden kann. Die beantragte Designstudie zielt darauf ab, die Akzeptanz, Wahrnehmung und den erwarteten Nutzen einer digitalisierten TB-Surveillance zu bewerten sowie geeignete Kommunikationsstrategien zu entwickeln, um deren Akzeptanz und langfristige Nutzung durch lokale Gesundheitsfachkräfte sicher zu stellen. Die umfragebasierte Datenerhebung erfolgt über einen Zeitraum von drei Monaten in 22 öffentlichen Gesundheitszentren in der ländlichen Projektregion Atsimo-Andrefana (ca. 1,6 Millionen Einwohner), Madagaskar. Es wird ein zweistufiges Cluster-Randomisierungsverfahren verwendet, um eine repräsentative Stichprobe von Gesundheitsfachkräften auszuwählen, die in einer quantitativen Umfrage zu digitalen Vorerfahrungen, Wahrnehmung und Akzeptanz der digitalisierten TB-Surveillance befragt werden. Zur weiterführenden Überprüfung der quantitativen Ergebnisse werden qualitative Daten aus semistrukturierten Fokusgruppendiskussionen und Tiefeninterviews derselben Population.

Abgeschlossen

OHMUB - One Health-Aspekte der Übertragung multiresistenter Bakterien in Butare, Ruanda

Förderkennzeichen: 01KA1774
Gesamte Fördersumme: 59.993 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Mockenhaupt
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit
Augustenburger Platz 1
14053 Berlin

OHMUB - One Health-Aspekte der Übertragung multiresistenter Bakterien in Butare, Ruanda

In Butare, Ruanda, sollen die Verbreitung und die Übertragung multiresistenter Bakterien aus dem Klinikumfeld in die community, und insbesondere im Bereich des Wechselspiels zwischen Mensch, Tier und Umwelt erfasst werden. Diese OneHealth-Aspekte wurden in Ruanda bislang nicht adressiert, stellen aber die Grundlage wirksamer Eindämmung multiresistenter Erreger dar. Dazu werden in ausgewählten Gemeinden im Huye District von Südruanda (Einzugsgebiet der Universitätsklinik von Butare) Stuhlproben von Dorfbewohnern und Nutztieren hinsichtlich des Vorliegens von Extended-Spektrum Beta-Laktamasen produzierenden Enterobakteriaceae (ESBL-PE) untersucht. Gleiche Analysen beziehen sich auf Tierprodukte, pflanzliche Lebensmitteln sowie Erd- und Wasserproben. Anhand einer orientierenden molekularbiologischen Analyse der dabei gewonnenen ESBL-PE Isolate untereinander sowie mit solchem aus dem Klinikumfeld sollen Übertragungswege abgeschätzt werden. Die Konservierung der gewonnen Isolate (Biobank) soll letztlich eine zukünftige Feintypisierung und somit genaue Darstellung der Transmission ermöglichen. Aus der Erkenntnis relevanter Häufungen multi-resistenter Pathogene sowie ihrer Übertragungswege sollen letztlich Handlungsfelder zur Eindämmung der Verbreitung von Antibiotika-resistenten Keimen im ländlichen Ruanda abgeleitet werden.

Abgeschlossen

SepResist - Einfluss der antimikrobiellen Resistenz auf den klinischen Verlauf der Sepsis in der Arsi Region von Äthiopien

Förderkennzeichen: 01KA1773
Gesamte Fördersumme: 60.000 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Dr. Torsten Feldt
Adresse: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf

SepResist - Einfluss der antimikrobiellen Resistenz auf den klinischen Verlauf der Sepsis in der Arsi Region von Äthiopien

Sepsis ist ein bedeutendes und bisher zu wenig beachtetes Krankheitsbild in sub-Sahara Afrika und anderen Entwicklungsländern. Valide Daten zur Epidemiologie der Sepsis, zu Risikofaktoren, sowie zum Keim- und Resistenzspektrum, die als Basis für Empfehlungen für eine lokal angepasste empirische Therapie dienen können, fehlen weitgehend. Verfügbare Daten zeigen eine besorgniserregende Resistenzentwicklung in Entwicklungsländern und eine Notwendigkeit für eine entsprechende Surveillance. In dieser Studie soll das Erreger- und Resistenzspektrum bei Patienten mit Sepsis im Asella Teaching Hospital in Zentraläthiopien untersucht werden. Über einen Zeitraum von 12 Monaten soll dabei bei Patienten, die mit Sepsis aufgenommen werden, eine mikrobiologische Untersuchung von Blutkulturen, Urin und ggf. anderen klinischen Proben erfolgen. Dafür wird eine qualitativ hochwertige mikrobiologische Diagnostik mit entsprechender Qualitätskontrolle in der Partnerklinik in Asella etabliert. Von den Patienten werden auch klinische und sozio-ökonomische Daten erfasst, um Risikofaktoren für die Entwicklung einer Sepsis, für einen schweren Verlauf oder für eine Infektion mit resistenten Keimen zu identifizieren. Weiterhin soll der Einfluss von sozioökonomischen Faktoren auf die Qualität der (kostenpflichtigen) Therapie untersucht werden. Die Ergebnisse dieser Studie sollen wichtige Erkenntnisse für die Erarbeitung von lokal angepassten Empfehlungen für die empirische Therapie von Patienten mit Sepsis und schweren Infektionen in der Arsi Region beitragen. Ausbildungsaktivitäten für das medizinische Personal sind wichtiger Teil des Projektes und sollen die rasche und effektive Diagnose und Therapie von Patienten mit Sepsis unterstützen.

NEO-MRE - Nosokomiale Besiedlung und Mutter-Neugeborenes-Transmission multiresistenter Erreger auf den Neonatologie-Stationen Kenias

Förderkennzeichen: 01KA1772
Gesamte Fördersumme: 59.880 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2020
Projektleitung: David Villinger
Adresse: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, FB 16 Medizin und Klinikum, Zentrum der Hygiene, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene
Paul-Ehrlich-Str. 40
60596 Frankfurt

NEO-MRE - Nosokomiale Besiedlung und Mutter-Neugeborenes-Transmission multiresistenter Erreger auf den Neonatologie-Stationen Kenias

Das Aufdecken von Übertragungswegen multiresistenter Erreger (MRE) (z. B. Mensch-zu-Mensch-Übertragungen, Medizinprodukte) bildet die Basis für Interventionsstrategien zur Bekämpfung von Infektionen mit resistenten Bakterien. Insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent ist hierzu wenig publiziertes Datenmaterial vorhanden. Geplant ist daher die Erhebung der Prävalenz multiresistenter Bakterien bei Schwangeren bei Aufnahme zur Entbindung sowie darauffolgender Erhebung der Prävalenz von MRE bei den Neugeborenen dieser Mütter bei Geburt und nach einer Woche des stationären Aufenthaltes auf den Neonatologie-Abteilungen des Kenyatta National Hospital in Nairobi, Kenia. Ergänzt wird dies durch Umgebungsuntersuchung (Umweltabstriche) in der Abteilung Neonatologie, wo die Neugeborenen nach der Geburt behandelt werden. Die geplante Punktprävalenzerhebung soll Aufschlüsse darüber geben, inwiefern multiresistente Erreger von Müttern auf ihre neugeborenen Kinder übertragen werden und ob diese Erreger seitens der mütterlichen Standortflora (rektal, vaginal) oder im Rahmen einer nosokomialen Übertragung im Krankenhaus erworben werden. Im zweiten Schritt werden durch Ganz-Genomanalysen die phylogenetischen Verwandtschaften der erhobenen Erreger analysiert. Damit soll nachgewiesen werden, ob vertikale (Mutter-zu-Kind) oder andere Übertragungswege (z. B. über medizinisches Personal, Medizinprodukte) vorliegen. Ziel des Projektes ist es, auf Grundlage der erhobenen Daten situationsadaptiert antibiotic stewardship und krankenhaushygienische Maßnahmen einzuführen, um die Sterblichkeit durch krankenhausassoziierte Infektionen mit multiresistenten Bakterien bei Neugeborenen im Kenyatta National Hospital zu senken. Die Erhebung bettet sich damit in die antibiotic stewardship Strukturen ein, die im Rahmen der GIZ-geförderten Klinikpartnerschaft zwischen dem Uniklinikum Frankfurt und dem Kenyatta National Hospital Nairobi seit 07/17 gestärkt werden.

Abgeschlossen

TARGET_AMR - Verbesserung des adäquaten Gebrauchs von Antibiotika durch Bestimmung von Erregern und Resistenzen im Rahmen des One Health Konzeptes

Förderkennzeichen: 01KA1771
Gesamte Fördersumme: 60.000 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Dr. Günter Fröschl
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum - Abt. für Infektions- und Tropenmedizin
Leopoldstr. 5
80802 München

TARGET_AMR - Verbesserung des adäquaten Gebrauchs von Antibiotika durch Bestimmung von Erregern und Resistenzen im Rahmen des One Health Konzeptes

Im Rahmen des ESTHER-Projektes werden Wissen und Verhalten sowohl von Gesundheitspersonal als auch von Patienten in Mbeya, Tansania wie auch in Jimma, Äthiopien im Umgang mit Infektionen und Antibiotika untersucht. Zusätzlich sollen Keimspektren und Resistenzlagen, als auch Handlungsalgorithmen analysiert werden. Schließlich sollen Empfehlungen erarbeitet werden im Sinne von Handlungsanweisungen für das Personal. Dieses Projekt soll ein umfassenderes Bild von Keimspektren wie auch Resistenzlagen ergeben, unter Berücksichtigung des One Health Konzeptes. Hierbei soll der Wechselwirkung zwischen Human- und Veterinärmedizin, als auch Umweltfaktoren Rechnung getragen werden. Landwirte werden zu Verhaltensweisen im Umgang mit Infektionen befragt, sowie Keime mitsamt Resistenzen im Tierbestand wie auch in der Umwelt untersucht. Die Etablierung einer Keimbank soll gezielte Untersuchungen zu Antibiotikawirkungen ermöglichen, auch über den zeitlichen Verlauf.

Abgeschlossen

ESBL-ET - Extended spectrum beta lactamase – produzierende Enterobakterien bei ambulanten Patienten in Ghana: Untersuchung des Auftretens nach antimikrobieller Therapie und der Transmission innerhalb von Haushalten

Förderkennzeichen: 01KA1770
Gesamte Fördersumme: 59.826 EUR
Förderzeitraum: 2017 - 2019
Projektleitung: Dr. Christof Vinnemeier
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, I. Medizinische Klinik und Poliklinik
Martinistr. 52
20251 Hamburg

ESBL-ET - Extended spectrum beta lactamase – produzierende Enterobakterien bei ambulanten Patienten in Ghana: Untersuchung des Auftretens nach antimikrobieller Therapie und der Transmission innerhalb von Haushalten

Die Entstehung antimikrobieller Resistenzen und deren Transmissionswege in ambulanten Patienten in Afrika sind nur unzureichend verstanden. Dabei ist gerade in vielen afrikanischen Ländern der Verkauf von antimikrobiellen Substanzen unreguliert und ihr Einsatz erfolgt häufig ohne entsprechende Indikation. Mit Hilfe dieser Studie sollen anhand von freiwilligen Kunden von Apotheken in Kumasi, Ghana, 1) die Abgabemodalitäten von antimikrobiellen Substanzen unabhängiger ghanaischer Apotheken,2) die Entstehung von extended spectrum beta lactamase (ESBL) - bildenden Enterobakterien im Darm der Probanden nach Einnahme von antimikrobiellen Substanzen und 3) die Transmissionswege von ESBL-bildenden Enterobakterien innerhalb der Haushalte der Probanden untersucht werden.