Einzelprojekt

EVITA-Studie: Effekt einer zusätzlichen Therapie mit Vitamin D bei Vitamin-D-insuffizienten Patienten mit schwergradigem Asthma

Förderkennzeichen: 01KG1304
Fördersumme: 856.439 EUR
Förderzeitraum: 2014 - 2017
Projektleitung: Prof. Roland Buhl
Adresse: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz III., Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz

Asthma ist eine sehr häufige Ursache von Luftnot. In Deutschland sind 10% aller Kinder und 5% aller Erwachsenen betroffen. Patienten mit schwerem Asthma sind auf die Einnahme hoher Dosen Kortison angewiesen, zur Inhalation und oft auch als Tablette, um ihre Asthma-Beschwerden zu lindern. Gerade bei diesen Patienten besteht häufig auch ein Vitamin D-Mangel. Vitamin D erfüllt im Körper viele wichtige Immunfunktionen, u.a. soll es das Ansprechen auf eine Behandlung mit Kortison verbessern. Die EVITA-Studie untersucht Patienten mit schwerem Asthma und prüft über 24 Wochen, ob die Behandlung eines Vitamin D-Mangels durch Einnahme eines Vitamin D-Präparates einen günstigen Einfluss auf das Asthma hat. Die Patienten erhalten während der Studie zusätzlich zu den normalen Asthma-Medikamenten entweder Vitamin D oder ein Scheinmedikament ohne Wirkstoff (Plazebo). Zur Beurteilung der Wirksamkeit der Behandlung mit Vitamin D wird u. a. untersucht, ob sich der Vitamin D-Mangel und die Asthma-Beschwerden bessern und ob sogar eine Weiterbehandlung mit einer geringeren Kortison-Dosis möglich ist. Falls sich diese Annahme bestätigt, wäre dies von großer Bedeutung für die Asthma-Behandlung. Multizentrische, randomisierte, placebo-kontrollierte klinische Studie über sechs Monate.