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Forschungspreis für Biochip-Organ-System

Der Biochemiker PD Dr. Alexander Mosig wurde am 15. November mit dem Tierschutz-Forschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgezeichnet. Seine Arbeitsgruppe entwickelte ein Biochip-Organ-System, das Tierversuche ersetzen kann.

Für die Entwicklung von Organ-Biochips, die in der biomedizinischen Forschung Tierversuche ersetzen können, geht der Tierschutz-Forschungspreis des BMEL an PD Dr. Alexander Mosig vom Uniklinikum Jena.

Organ-Biochips können Tierversuche ersetzen.

Martin Rasch/ Inspire, UKJ

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Center for Sepsis Control and Care (CSCC) in Jena ließen menschliche Darm- und Leberzellen zu kleinen organähnlichen Strukturen auf einem Biochip wachsen. Mit diesem können nun die Wechselwirkungen zwischen Darm und Leber unter entzündlichen Bedingungen untersucht werden. Bislang wurden diese Prozesse in Tierversuchen erforscht.

Das CSCC ist eines der acht vom Bundesforschungsministerium geförderten integrierten Forschungs- und Behandlungszentren (IFB). Für seine Arbeiten erhielt Alexander Mosig den diesjährigen Tierschutz-Forschungspreis, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Mit dem Preis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft innovative, wissenschaftliche Arbeiten aus, durch die Tierversuche reduziert oder ersetzt werden können.

Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt finden Sie in der Septemberausgabe des Newsletters „Aktuelle Ergebnisse der Gesundheitsforschung“:
Darm und Leber im Miniformat