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„From Rare to Care“ – Internationales Symposium zu Seltenen Erkrankungen

Vom 11. bis 13. April treffen sich Experten und Expertinnen in Tutzing am Starnberger See. Ihre gemeinsame Mission: Sie forschen, um Menschen mit Seltenen Erkrankungen zu helfen. Schnellere Diagnosen und neue Therapien sind das Ziel.

Logo Research for Rare

„From Rare to Care“ – so lautet der Slogan der Konferenz. Die Forschungsverbünde für Seltene Erkrankungen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert, organisieren die Konferenz. „Wir möchten den wissenschaftlichen Nachwuchs und Medizinerinnen und Mediziner für die Erforschung Seltener Erkrankungen begeistern und die Pharmaindustrie für mehr Engagement gewinnen. Denn wir reden von rund vier Millionen betroffenen Menschen – allein in Deutschland. Zudem wissen wir, dass Forschung zu Seltenen Erkrankungen auch einen wichtigen Beitrag für das Verständnis der Volkskrankheiten leistet“, so Professor Dr. med. Christoph Klein, Vorsitzender des Sprecherrates der Forschungsverbünde und Leiter der Kinderklinik und Kinderpoliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Eine Erkrankung gilt als „selten“, wenn sie nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen betrifft. Es gibt jedoch rund 8.000 bekannte Seltene Erkrankungen. In ihrer Gesamtheit sind sie dadurch so häufig wie eine Volkskrankheit.

Forschende international vernetzen – den Dialog mit der Industrie stärken

Die Konferenz präsentiert Innovationen und neueste Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung und der Therapieforschung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse zu seltenen Immundefekten, Nierenerkrankungen und neuromuskulären Erkrankungen vor – um nur einige der Konferenzthemen zu nennen. Das Symposium soll den Austausch zwischen Medizinerinnen und Medizinern sowie Forscherinnen und Forschern auf internationaler Ebene vorantreiben. Der wissenschaftliche Nachwuchs soll Gelegenheit haben, Kontakte zu internationalen Expertinnen und Experten zu knüpfen. Forschende aus weniger privilegierten Ländern erhalten Reisestipendien von der gemeinnützigen Care-for-Rare Foundation.

Ein weiteres Ziel der Organisatoren ist es, den Dialog mit der Industrie zu stärken und im Rahmen eines Runden Tisches Anknüpfungspunkte für gemeinsame Anstrengungen bei der Entwicklung neuer Therapien zu befördern.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Registrierung und weitere Informationen
rare2care2018.wordpress.com

Ansprechperson
Katja Franke-Rupp
Geschäftsstelle der Forschungsverbünde für seltene Erkrankungen
Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Klinikum der Universität München
Lindwurmstraße 4, 80337 München
+49 089 4400-55126
Katja.Franke@med.uni-muenchen.de