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Politischer Abend der Medizininformatik-Initiative

Daten vernetzen, Gesundheitsversorgung verbessern – dafür steht die Medizininformatik-Initiative der Bundesregierung. Beim Politischen Abend im Berliner Futurium benennen die Akteure die nächsten Aufgaben.

Logo der Medizininformatik Initiative

BMBF Medizininformatik Initiative

Routinedaten der Krankenversorgung für die medizinische Forschung erschließen und den Mehrwert der Medizininformatik für Patientinnen und Patienten in der Praxis aufzeigen – das ist die Aufgabe der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Bei einem Politischen Abend am 13. Februar 2020 werden Vertreterinnen und Vertreter der gematik, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, des nationalen Steuerungsgremiums der Medizininformatik-Initiative und der Politik teilnehmen. Um die Chancen für schnellere Diagnosen und zielgerichtete Therapien nutzen und den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland entscheidend stärken zu können, gilt es die nächsten Aufgaben zu benennen.

Politischer Abend der Medizininformatik-Initiative: Programmflyer und Anmeldung

Medizininformatik-Initiative – die Eckdaten

Klinische Daten für die Forschung und die Patientenversorgung nutzen – das ist der Auftrag der Medizininformatik-Initiative der Bundesregierung. Das BMBF stellt dafür von 2018 bis 2021 mehr als 160 Millionen Euro bereit.

  • Aufbau und Vernetzungsphase (2018-2021): Das BMBF fördert vier Konsortien, die ab 2018 Datenintegrationszentren aufbauen. Anhand konkreter Anwendungsfälle sollen sie den medizinischen Mehrwert der entwickelten IT-Architekturen und Softwarelösungen in der Praxis demonstrieren, z.B. bei der Bekämpfung gefährlicher Keimen in Krankenhäusern oder in der personalisierten Krebstherapie.
  • Ausbau und Erweiterungsphase (2022-2025): Weitere Partner sollen bewährte Lösungen übernehmen, damit Patientinnen und Patienten in Deutschland flächendeckend von den Fortschritten der Medizininformatik-Initiative profitieren.