Einzelprojekt

PRO-LISA - Vergleich einer prophylaktischen mit einer selektiven Surfactanttherapie bei sehr kleinen Frühgeborenen

Förderkennzeichen: 01KG2024
Fördersumme: 2.447.845 EUR
Förderzeitraum: 2021 - 2025
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Göpel
Adresse: Universität zu Lübeck, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Ratzeburger Allee
23562 Lübeck

Im Rahmen einer randomisierten klinischen Studie wird untersucht ob eine kurz nach der Geburt erfolgende prophylaktische Surfactantgabe mit einer neuen, wenig invasiven Methode (sogenannte "Less Invasive Surfactant Administration" oder LISA) zu einer messbaren Verbesserung der Lungenfunktion im Alter von fünf Jahren führt. Frühgeborene in der Vergleichsgruppe dürfen ebenfalls mit der LISA-Methode behandelt werden, erhalten Surfactant aber nur dann, wenn sie eine angestrengte Atmung zeigen, oder mehr als 40% Sauerstoff benötigen. Die Lungenfunktion der Frühgeborenen wird sowohl kurz vor der Entlassung aus dem Krankenhaus als auch im Alter von fünf Jahren von einem Studienteam gemessen, das nicht weiß, ob das Frühgeborene die prophylaktische Surfactantgabe erhalten hat oder nicht. Der primäre Endpunkt der Studie ist die Lungenfunktion im Alter von fünf Jahren gemessen als "Forcierte Ausatmung innerhalb einer Sekunde" (FEV1).