Vergleichende Wirksamkeit verschiedener bewegungstherapeutischer Methoden bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen: Eine Netzwerk-Metaanalyse

Förderkennzeichen: 01KG1905
Fördersumme: 187.244 EUR
Förderzeitraum: 2019 - 2021
Projektleitung: PD Dr. Holger Cramer
Adresse: Kliniken Essen-Mitte Evang. Huyssens-Stiftung/Knappschaft gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin
Am Deimelsberg 34a
45276 Essen

Chronischer Rückenschmerz ist in der Bevölkerung weitverbreitet. Gerade beim sogenannten unspezifischen Rückenschmerz steht die Aktivierung des Patienten im Vordergrund der Therapie. Entsprechend empfehlen die medizinischen Leitlinien Bewegungstherapie als primäre Behandlungsform. Allerdings erlaubt die derzeitige Studienlage keine Aussage, welche Form der Bewegungstherapie am wirksamsten ist. Da es jedoch zahlreiche Bewegungsangebote bei Rückenschmerz gibt, besteht Forschungsbedarf, welche dieser Angebote am effektivsten und sichersten sind. Ziel dieses systematischen Reviews ist es, verschiedene Formen der Bewegungstherapie bei chronischem unspezifischem Rückenschmerz zu vergleichen. Der primäre Fokus der Analyse liegt hierbei auf Schmerzen und funktionellen Einschränkungen, ferner werden die Wirkungen auf Lebensqualität, Medikamentenkonsum und Arbeitsunfähigkeit sowie mögliche Risiken untersucht. Hierzu werden relevante Studien anhand vorab definierter Einschlusskriterien in wissenschaftlichen Datenbanken identifiziert und auf ihre methodische Qualität hin geprüft. Die Studienergebnisse werden mittels Metaanalyse zusammengefasst und die verschiedenen Formen der Bewegungstherapie miteinander verglichen. Die relative Wirksamkeit der einzelnen Bewegungstherapie-Formen untereinander wird schließlich mittels Netzwerk-Metaanalyse verglichen. So soll eine Entscheidungshilfe entstehen, welche Form der Bewegungstherapie für Betroffene die geeignete ist.